Währungsswap



Was aber sind Zinsswaps eigentlich, wer verwendet sie und welche Arten gibt es?

Weiterführende Links:


Einkünfte aus der Vermietung von Immobilien. Die Anschaffungskosten der vermieteten Objekte wurden zum Teil über Darlehen mit variablem Zinssatz finanziert. Zur Absicherung des Risikos steigender Zinsen schloss die Klägerin mit den darlehensgewährenden Banken sog. Die den Zinsswaps zu Grunde liegenden Verträge waren auf die Finanzierung der jeweiligen Immobilie abgestimmt. Die zur Finanzierung der Anschaffungskosten der vermieteten Objekte aufgenommenen Darlehen blieben unverändert bestehen; sie wurden insbesondere auch nicht durch die Ausgleichszahlungen ganz oder teilweise getilgt.

Der Bundesfinanzhof gab der Klägerin recht: Beide Regelungen schlössen sich gegenseitig aus. Doch das zentrale Clearing kommt nicht kostenlos. Denn das Clearing über ein eigenes Clearinghaus hat seinen Preis. Dazu müssen alle Mitglieder in einen Ausfallsfonds einzahlen. Je nach Produktgruppe sind unterschiedliche Beträge fällig. Dann fallen noch für jedes abgewickelte Geschäft Gebühren an, die sich an der Laufzeit und dem Nominalbetrag orientieren, sowie laufende Buchführungsgebühren pro Swap, die jährlich pro bestehendem Geschäft abgebucht werden.

Das gilt erstmal für die Clearing Mitglieder selbst. Kleinere Banken, Unternehmen und andere Nutzer von Swaps müssen sich an eines dieser Mitglieder anhängen und mit diesem eigene Verträge, Sicherheiten und Preise aushandeln.

Dadurch wird die kleinere Bank in gewisser Weise abhängig vom Clearing Mitglied. Wer dort auf die Informationen zugreifen kann, sollte zwar geregelt sein, aber gibt es dafür tatsächlich eine Garantie?

Ein Zinsswap ist ein Vertrag zwischen zwei Geschäftspartnern über den Austausch von unterschiedlichen Zinssätzen während einer bestimmten Laufzeit über einen bestimmten Nominalbetrag. Zu Beginn der Vertragslaufzeit ist der Barwert für beide Geschäftspartner gleich. Somit ist der Wert eines Zinsswaps zu Laufzeitbeginn Null. Die beiden Zinssätze, die ausgetauscht werden, können dabei sehr unterschiedlich und individuell sein.

Je nach Art der getauschten Zinsen haben Zinsswaps auch unterschiedliche Namen. Am häufigsten kommen sogenannte Fixed-Floating Zinsswaps vor. Daneben gibt es aber auch noch eine Vielzahl an Möglichkeiten.