Mindestlohn steigt 2017 - Arbeitslosigkeit unter Geringqualifizierten gewachsen


Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht. Das Kabinett hat eine entsprechende Verordnung beschlossen und folgt damit dem.

Die öffentlichen Haushalte würden jedoch um bis zu 3 Milliarden Euro entlastet werden. Doch in Deutschland hält sich das Untern…. Trotz Kaufhauskrise profitieren Edel-Warenhäuser vom Weihnachtsgeschäft.

Mindestlohn - Informationen und Hintergründe

Das Mindestlohngesetz, das zum 1. Januar in Kraft treten soll, ist von der Bundesregierung auf den Weg gebracht worden. Es liegt jetzt ein entsprechender Gesetzentwurf vor.

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Textil- und Bekleidungsindustrie in Deutschland. YouTube-Videos mit den meisten Abrufen weltweit Auflage der überregionalen Tageszeitungen im 3.

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Zugriff auf diese und alle weiteren Statistiken aus Datenpunkte Automatisch Keine Benutzerdefiniert. In sozialen Netzwerken teilen. Download wird gestartet Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Beschreibung Quelle Weitere Infos. Quellenangaben anzeigen Veröffentlichungsangaben anzeigen Veröffentlichungsdatum Februar Durchschnittlicher Jahresarbeitslohn je Arbeitnehmer in Deutschland bis Gesetzliche Mindestlöhne in Ländern der Europäischen Union Durchschnittseinkommen - Monatsbrutto nach Branchen in Q3 Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter in Deutschland bis Dieser Ausgleich wird von den Sozialpartnern mittels Tarifverträge herbeigeführt.

Aufgrund einer immer weiter sinkenden Tarifbindung werden immer weniger Arbeitnehmer durch die Tarifverträge erreicht. Durch die Einführung eines allgemein verbindlichen Mindestlohns ist ein angemessener Mindestschutz der Arbeitnehmer erreicht worden. Der Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmer über 18 Jahren in allen Branchen.

Nur dann, wenn in einzelnen Branchen tarifliche Vereinbarungen getroffen worden sind, die unterhalb von 8,50 Euro liegen, konnten diese bis Ende fortbestehen. Ausnahmen vom Mindestlohn bestehen für unter Jährige ohne Berufsabschluss. Es soll vermieden werden, dass sich junge Leute einen Job suchen, anstatt eine in aller Regel schlechter bezahlte Ausbildung zu beginnen. Ausgenommen sind auch Langzeitarbeitslose.

Wer nach wenigstens monatiger Arbeitslosigkeit einen neuen Job bekommt, hat in den ersten sechs Monaten keinen Anspruch auf den Mindestlohn. Es soll für Arbeitgeber der Anreiz erhöht werden, Langzeitarbeitslose einzustellen. Für Ehrenamtliche und Praktikanten in der Ausbildung gilt der Mindestlohn ebenfalls nicht. Auch wer freiwillig ein Praktikum macht, das nicht länger als 3 Monate dauert, hat keinen Anspruch auf den Mindestlohn.

Info Hotline Das Bundesarbeitsministerium hat unter der Telefonnummer und der DGB unter der Telefonnummer eine Hotline eingerichtet, wo Fragen zum Mindestlohn beantwortet werden. Nach aktuellen Untersuchungen arbeiten zuletzt etwa 13 Prozent der Erwerbstätigen zu Stundenlöhnen, die unter 8,84 Euro liegen. Bevor die Argumente, die für und gegen einen Mindestlohn sprechen, dargestellt werden, wollen wir uns mit der Definition des Mindestlohns beschäftigen.

Was ist ein Mindestlohn? Die Lohnuntergrenze wird in diesen Fällen durch die jeweiligenTarifverträge festgelegt. Nachfolgend präsentieren wir ihnen im Überblick die aktuellen branchenspezifischen Mindestlöhne in Deutschland. Mindestlöhne sind in vielen Tarifverträgen geregelt. Durch eine sogenannte Allgemeinverbindlichkeitserklärung in Form einer Rechtsverordung der Bundesregierung werden sie für die gesammte Branche gültig.

Nicht in allen Branchen ist die Allgemeinverbindlichkeit gegeben. Etwa jeder Zweite von ihnen arbeitete in einem Mini-Job. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung Nürnberg hilft der gesetzliche Mindestlohn Aufstockern kaum. Von den insgesamt 1,3 Millionen Aufstockern werde somit nur ein relativ kleiner Teil den Hartz 4 Bezug durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns beenden können.

Die öffentlichen Haushalte würden jedoch um bis zu 3 Milliarden Euro entlastet werden. Weil die Aufstocker meistens weniger als 22 Stunden in der Woche arbeiteten, würden die meisten von ihnen auch nach der Einführung des Mindestlohns Hartz 4 benötigen. Der durchschnittliche Stundenlohn der HartzAufstocker liege mit derzeit 6,20 Euro deutlich unter dem vorgesehenen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Der Einkommenszuwachs reiche bei den meisten aber nicht aus, um von Hartz 4 vollständig los zu kommen.

Änderungen am Mindestlohngesetz und weniger Bürokratie — das sind die Aussichten, die die Bundeskanzlerin Ende Januar gab. Insbesondere kleinere Unternehmen sollen bürokratisch entlastet werden. Die Dokumentationspflichten für Firmen sollen abgeschwächt werden. Die Kanzlerin erklärte, die Bundesregierung werde sich die Entwicklung drei Monate lang ansehen und dann überlegen, wie gegebenenfalls Bürokratie abgebaut werden können.

SPD und Gewerkschaften hingegen wollen die strengen Regeln beibehalten. Ein Konflikt ist also vorprogrammiert. Unternehmen sollen nach den Vorstellungen der CDU künftig für weniger Beschäftigte die exakte Arbeitszeit konkret aufzeichnen müssen.

Die gegenwärtig gültige Verordnung des Bundesarbeitsministeriums sieht vor, dass eine Aufzeichnung bis zu einem Monatsgehalt von Euro brutto erfolgen muss. Betroffen sind insbesondere Minijobber sowie neun für Schwarzarbeit besonders anfällige Branchen, etwa das Bau- und Gaststättengewerbe. Diese Grenze wird nur von wenigen Ausnahmefällen erreicht. Weiter sollen auch nicht mehr alle Euro-Jobber betroffen sein. Die Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen jeweils mindestens eine Frau und einen Mann als stimmberechtigte Mitglieder vorschlagen.

Werden auf Arbeitgeber- oder auf Arbeitnehmerseite von den Spitzenorganisationen mehr als drei Personen vorgeschlagen, erfolgt die Auswahl zwischen den Vorschlägen im Verhältnis zur Bedeutung der jeweiligen Spitzenorganisationen für die Vertretung der Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerinteressen im Arbeitsleben des Bundesgebietes. Übt eine Seite ihr Vorschlagsrecht nicht aus, werden die Mitglieder dieser Seite durch die Bundesregierung aus Kreisen der Vereinigungen von Arbeitgebern oder Gewerkschaften berufen.

Über den erstmaligen Vorsitz entscheidet das Los. Die Bundesregierung soll darauf hinwirken, dass die Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Frau und einen Mann als beratendes Mitglied vorschlagen.

Das beratende Mitglied soll in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen zu 1. Sie haben das Recht, an den Beratungen der Mindestlohnkommission teilzunehmen. Die Entschädigung und die erstattungsfähigen Fahrtkosten setzt im Einzelfall die oder der Vorsitzende der Mindestlohnkommission fest. Juni mit Wirkung zum 1. Die Mindestlohnkommission orientiert sich bei der Festsetzung des Mindestlohns nachlaufend an der Tarifentwicklung. Bei der Beschlussfassung hat sich die oder der Vorsitzende zunächst der Stimme zu enthalten.

Kommt eine Stimmenmehrheit nicht zustande, macht die oder der Vorsitzende einen Vermittlungsvorschlag. Kommt nach Beratung über den Vermittlungsvorschlag keine Stimmenmehrheit zustande, übt die oder der Vorsitzende ihr oder sein Stimmrecht aus.