Chia Öl – die Quelle der Vitalität


Fast auf den Tag genau fünf Monate dauerte das Drama um das Ölleck im Golf von Mexiko. Jetzt ist die Quelle versiegelt. Aber nach wie vor sind Kilometer Küste verseucht.

Was spricht dagegen, dass, wie von BP behauptet, der Mineralölkonzern selbst Opfer einer Täuschung geworden ist?

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Fakt ist aber, dass die Personen, die dieses Täuschungsmanöver geplant und ausgeführt haben, nicht auf der Anklagebank sitzen. Der angeklagte Müllmakler ist wegen Korruption bereits zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Im Interview mit muellrausch. Frau Trick, was hat BP mit diesem Fall zu tun? Die BP ist die Quelle des Übels, denn hier entstehen bei der Rohölverarbeitung sogenannte Ölpellets als Abfall mit erheblichem Brennwert, aber auch mit einem erheblichen Gefahrenpotenzial. Die Ölpellets brennen so gut, dass sie nur zu einem bestimmten Prozentsatz bei der Verbrennung in einem Kraftwerk beigemischt werden können.

Der hohe Gehalt an krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und an Schwermetallen wie Vanadium und Nickel. Wie soll es dazu gekommen sein? Eine Möglichkeit sah man in der Vermarktung als Ersatzbrennstoff. Damit wurde der Abfall in ein Produkt umgewandelt. An der illegalen Verfüllung hat BP nicht mitgewirkt. Die Lastwagen mit den Pellets stammten nicht von BP.

Die Mitglieder der Task Force haben dafür gesorgt, dass die Ölpellets als ungefährlicher Abfall eingestuft wurden und damit machten sie die Entsorgung in der Tongrube überhaupt erst möglich. In die Verfüllung hätten die Pellets aber nie gedurft. Die Staatsanwaltschaft hat als Hauptbeschuldigte einen Müllmakler und den ehemaligen Prokuristen des Grubenbetreibers angeklagt.

Sitzen in den beiden laufenden Strafverfahren am Landgericht Bochum die falschen Leute auf der Anklagebank? Ob es die falschen Leute sind, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass die Personen, die dieses Täuschungsmanöver geplant und ausgeführt haben, nicht auf der Anklagebank sitzen. Der angeklagte Müllmakler ist wegen Korruption bereits zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Was spricht dagegen, dass, wie von BP behauptet, der Mineralölkonzern selbst Opfer einer Täuschung geworden ist?

BP hat hochbrisanten Abfall mit Hilfe des Maklers preiswert entsorgt. Der Makler hat vor Gericht ausgesagt, dass er selbst nicht gewusst hat, was er an Abfällen von BP bekommen hat.

Dass die Pellets selbstentzündlich sind, wusste er auch nicht. Ihm sind drei Lagerhallen in Flammen aufgegangen. Das Zeug hat viele Namen. Fraglich ist, unter welcher Bezeichnung es in die Tongrube gelangt ist. Wäre es dort unter den richtigen Namen hingekommen, hätten die Lieferungen zurückgewiesen werden müssen. Vor ungefähr einem Jahr haben Sie auch schon den Grubenbetreiber, die Firma Nottenkämper, wegen der verklappten Raffinerieabfälle angezeigt.

Was ist aus dieser Anzeige geworden? Die Staatsanwaltschaft hat nach halbherzigen Ermittlungen keine Schuld bei der Firma Nottenkämper feststellen können, teilte aber mit, dass sie, sollten sich im weiteren Verfahren neue Aspekte ergeben, die Ermittlungen wieder aufnehmen würde.

Wir haben unter anderem wegen der mangelhaften Begründung für die Einstellung der Ermittlungen gegen Nottenkämper Strafanzeige gestellt. Die Ausführungen, die die Schuldlosigkeit der Firma Nottenkämper belegen sollen, sind nicht plausibel. Sie stellen zum Beispiel chemische Regeln auf den Kopf.

So soll verbrauchte Aktivkohle, die dem Raffineriemüll ebenfalls beigemischt war, verhindert haben, dass die Ölpellets durch ihren intensiven Geruch bei Nottenkämper auffielen.

Auch wenn das ein Gedanke ist, den BP nicht zulassen will: Wenn sich ein Gleichgewicht einstellt zwischen dem Druck der Wassersäule von oben und dem Druck der Lagerstätte von unten, wird das Öl von allein aufhören zu sprudeln. Allein der Zeitpunkt, an dem es so weit sein wird, ist schwer zu bestimmen. In der gesamten Golfregion werden derzeit etwa Ölbohrungen bewirtschaftet, die Macondo-Lagerstätte gilt als klein.

BP hat sie überhaupt nur angebohrt, weil in der Nähe bereits eine Pipeline verlegt war, an die das Feld hätte angeschlossen werden sollen. Wie viel Öl sich in dem Bohrfeld befindet, geht nicht aus offiziellen Behördenangaben hervor. Bis jetzt ist nur ein Bruchteil davon aus der Lagerstätte gelangt: Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen.

BP wüsste plötzlich wie man den Oelfluss rasch stoppen könnte und würde nicht warten, bis die Quelle von selbst versiegt. Obama kann aber so etwas nicht wagen, das wäre vermutlich sein Ende.

Dann sah ich vom Osten her einen anderen Engel emporsteigen, er Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, Das ist zweifach falsch. Ihr seid doch einer der Gründe für das Tiefsee-Ölbohren.

Von Seevögeln, die gereinigt werden, überlebt 1. Setzt einen 20 Tonnen Betonklotz drauf oder beides in dieser Reihenfolge. Hinzu kommen Einkommensausfälle für rund Dies ist der richtige Zeitpunkt, um auch einmal über drastische Strafen nachzudenken und sie auch zu verhängen.

Immerhin handelt es sich um reines durch etwa Wasser verunreinigtes Rohöl. Das ganze Ölzapfen ist eine Ausbeutung und Verletzung der Erde, und das wird zwangsläufig mehr und stärkere Erdbeben auslösen - von der Verschmutzung mal ganz abgesehen. Es wird allerhöchste Zeit, auf Öl zu verzichten und freie Energien zuzulassen.

Doch ist zu befürchten, dass die schlafende Masse erst dann aufwacht, wenn nichts mehr geht. Von mir aus lieber gestern als heute. Nachrichten Wissen Natur Katastrophen Ölpest: Die Quelle, die nicht sterben will. Auf der Ölbohrinsel gibt es eine Explosion. Bei dem Unglück werden die meisten der Arbeiter gerettet.

Zum Untergang führten technisches Versagen und menschliche Fehler. Das Öl hat die Küstengewässer des Mississippi-Deltas erreicht. Hier, an der Ostküste Louisianas, mündet der Fluss. Tammany Parish in Fort Pike, Louisiana — gar nicht erreicht. Nach mehreren Fehlschlägen gelingt es endlich am Mai, ein Absaugrohr in die defekte Steigleitung einzuführen und das Öl auf ein Schiff zu pumpen. Mai ein Live-Video von dem Leck in der Bohrleitung online. Juni vermeldet der Ölkonzern BP einen ersten Teilerfolg: Mindestens 75 Millionen Liter Öl sollen bereits ins Meer geflossen sein.

Wissenschaftler haben Modelle erstellt, die die Ausbreitung des Ölteppichs zeigen. Mittlerweile ist er nur noch wenige Kilometer von Florida entfernt. Die Aktion ist gescheitert. Er entschuldigt sich für die Ölpest. Doch die US-Politiker sind unzufrieden: