Der Zinsen Vergleich wird in der Niedrigzinsphase immer wichtiger


Bei der Geldanlage auf einem Festgeld-Konto legt der Sparer sein Kapital für eine festgelegte Zeit zu einem von der Bank vorgegebenen Zinssatz an. Über diesen Zeitraum ändert sich der Zinssatz nicht/5(18).

Hier gilt eine bestimmte Kündigungsfrist, nach Ablauf kann dann voll über das Kapital verfügt werden. Gesicherte, aber niedrig verzinste Anlage mit überschaubarem Risiko. Möchten Sie auch diese Produkte mit einbeziehen, deaktivieren Sie dieses Kästchen. Generell kann aber gesagt werden, dass eine Anlagedauer von mindestens 30 Tagen verlangt wird. Für die Festgeldanlage werden mindestens

Aktuelle Zinssätze bei verschiedenen Geldinstituten immer vergleichen

 · Die Faktoren fürs Festgeld-Konto – So treffen Sie die richtige Wahl. Verschiedene Faktoren sind bei der Auswahl des richtigen Festgeld-Kontos besonders relevant/5().

Doch das verharrt seit Längerem auf einem kaum gekannten Niedrigzinsniveau. Werden dadurch gleich sämtliche Anlagen in Festgeld uninteressant? Lesen Sie, was neben dem Zinssatz beim Festgeld entscheidend ist und finden Sie heraus, warum eine Anlage in Festgeld dennoch sinnvoll ist.

Wie der Name es schon vermuten lässt, ist klassisches Festgeld nichts anderes als Termingeld. Sie legen also frei verfügbares Kapital auf kurz- oder mittelfristige Sicht an und müssen dabei eine spezielle Kündigungsfrist einhalten.

Die Besonderheit liegt darin, dass das Festgeldkonto kein einfaches Zahlungsverkehrskonto ist. Also so etwas wie ein Girokonto bei Privatleuten oder dem Kontokorrentkonto bei Geschäftsleuten.

Die komplette Summe, die Sie als Geldanlage in Festgeld stecken, ist während der vereinbarten Laufzeit nicht frei verfügbar. Suchen Sie also eine Geldanlage , praktisch zur immer verfügbaren Rücklage für private Anschaffungen, dann eignet sich Festgeld nur bedingt. Tagesgeld könnte hier eine Alternative darstellen. Allerdings liegen die Zinsen hierbei wesentlich unter dem Niveau des Festgeldes, zumindest theoretisch. Häufig lohnt sich Festgeld erst ab einer Laufzeit von drei oder fünf Jahren.

Denn gegenüber dem Tagesgeld, wo hohe Neukunden-Zinssätze zum Einstand möglich sind, wirkt dann auch der Zinseszinseffekt. Zinsen, die jeweils zum Ende des Jahres oder der Vertragsperiode gutgeschrieben werden, sind ab diesem Zeitpunkt mitverzinst. Natürlich stellt sich Ihnen die Frage, wie sicher die Anlage überhaupt ist. Vor allem, wenn die steigende Anzahl an Festgeldangeboten ausländischer Banken berücksichtigt wird. Innerhalb der Europäischen Union gilt seit einigen Jahren eine gesetzliche Einlagensicherung von Und zwar gilt sie je Kunde und Bank.

Zusätzlich gibt es in vielen Ländern privat organisierte Bankenverbände, die eigene Einlagensicherungen aufgelegt haben. Darüber garantieren sie eine weitaus höhere Haftungsgrenze. Allerdings können Sie diesen Anspruch im Zweifelsfall nur schwerlich gesetzlich geltend machen. Es ist daher empfehlenswert, Angebote aus dem EU-Ausland mit einzubeziehen. Erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag. Je nachdem, wie viel Zinsen pro Anlage anfallen, können Sie die Höhe des freigestellten Betrages auch flexibel wählen.

Wie eingangs erwähnt, haben die Banken einen gewissen Spielraum bei der Ausgestaltung für Festgelder. Da wären zum einen mögliche Bonuszahlungen einmalig oder Zinsaufschläge für Neukunden. Zum anderen können bestimmte Zinssätze daran gebunden sein, dass Sie Ihren Zinsertrag auf ein parallel geführtes Tagesgeldkonto auszahlen müssen.

Und da dieses natürlich flexibel verzinst wird, also häufig schlechter, profitieren Sie nur bedingt vom Zinseszinseffekt. Sie sollten beachten, dass es strikte Bedingungen für eine vorzeitige Kündigung gibt. Im Zweifelsfall entfällt dann nämlich Ihr Anspruch auf den vereinbarten Zinssatz sowie der Verlust der gesamten Zinszahlungen. Mit weiteren Kosten und Abschlägen ist zu rechnen, beispielsweise für Verwaltungsgebühren oder Stornokosten.

Im Gesetz gibt es hierzu keine Vorgaben, es kann also sein, dass diese Kosten nicht unerheblich sind. Damit kann das Ganze zu einem kleinen Verlustgeschäft werden. Allerdings zeigen sich Banken seit Längerem kulant, vor allem dank der wachsenden Konkurrenz durch effizienter arbeitende Direktbanken.

In dem Fall wird dann zumindest die eingezahlte Summe in voller Höhe zurückgezahlt. Aber auch hier liegt die letzte Entscheidung bei der Bank, Ihre Kündigung zu akzeptieren. Die Bank ist dann verpflichtet, das eingezahlte Kapital auszuzahlen. So kann es durchaus Sinn ergeben, das Festgeld auf fünf Jahre oder mehr zu vereinbaren. Nicht zwangsläufig müssen sich die Zinssätze hierbei jedoch wesentlich unterscheiden. Häufig ist es auch sinnvoll, Festgeld auf drei Jahre oder ähnliche Laufzeiten zu vereinbaren.

Denn wenn der Unterschied nur ein oder zwei Prozentpunkte beträgt, die Laufzeit aber zwei Jahre kürzer ist, erhöht sich die Chance auf eine besser verzinste Neuanlage. Bei einer vorzeitigen Kündigung droht der Verlust jeglicher Zinszahlungen, teilweise kommen Zusatzgebühren oben drauf. Es bleibt also immer auch die Aufgabe, genau abzuschätzen, wie lange Sie tatsächlich auf das Geld verzichten können und wollen.

Gerade bei Abschluss in Niedrigzinsphasen ist es ratsam, nur geringe Laufzeiten bis zu drei Jahre zu wählen. Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, fällig werdende Gelder zu einem besseren Zinssatz neu anlegen zu können. Oftmals liegt das Zinsniveau beim Festgeld für 1 Jahr nur marginal über dem vergleichbarer Tagesgeldangebote.

Wenn Sie sich also unsicher sind und in den nächsten Monaten mit einem Zinsanstieg rechnen, wäre das eine mögliche Alternative. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern und aufzuzeigen, wie Sie die Laufzeit des Festgeldes bestimmten können, werden die gängigen Varianten im Folgenden miteinander verglichen. Keine, Sie können fest mit dem jeweiligen Zinsertrag und der Rendite auf Ihre Anlage planen und kalkulieren.

Lediglich dann, wenn Sie vorzeitig aussteigen wollen, wird die Bank bereits gezahlte Zinsen verrechnen. In dem Fall zeigen sich viele Institute mittlerweile kulant, sie garantieren dann zumindest die vollständige Auszahlung des eingezahlten Betrages. Denn nach dem Gesetz steht es ihnen frei, Verwaltungsgebühren oder zusätzliche Stornokosten in dem Fall zu verlangen.

Und deren Höhe ist nicht eindeutig definiert. Mit Ausnahme der Kreditzinsen reduzieren die Banken aufgrund der letzten Senkung der Leitzinsen bereits wieder die Zinsen für die beliebteste Geldanlage das Tagesgeld. Deshalb ist es um so wichtiger, sich nicht mit den durchschnittlichen Zinsen fürs Geld zufrieden zugeben, sondern nach der besten Rendite für Ihr Kapital zu suchen. Als Definition kann gelten, dass es sich um ein Entgelt für geliehenes Geld handelt. An Stelle von Geld kann es sich auch um andere Vermögenswerte handeln.

Ein Bauer, der Land pachtet, zahlt dafür Pachtzinsen. Am geläufigsten sind Tagesgeld Zinsen und Kreditzinsen. Nehmen Sie bei einem Finanzinstitut einen Ratenkredit auf, liegt der umgekehrte Fall der Eigentumsverhältnisse vor.

Vielleicht denken Sie einmal darüber nach, welchen Aufwand Banken vor der Kreditvergabe treiben, um festzustellen ob Ihre Bonität ausreichend ist und den Zinssatz danach festlegen. Im Gegenzug sind die meisten nur darauf aus, einen möglichst hohen Zinssatz für ihr Geld zu bekommen. Damit sind wir beim Thema Sicherheit.

Sicherheit ist relativ und absolute Sicherheit ist eine Illusion. Die Anlage von Geld auf einem Festgeldkonto ist viel einfacher als die auf einem Tagesgeldkonto. Vordergründig erscheint die Auswahl eines geeigneten Tagesgeldkontos einfacher: Doch der Konditionen-Mix ist sehr unüberschaubar, denn es kommt hier nicht nur auf die Höhe der Zinsen an. Denn dazwischen steht noch das Finanzamt und hält die Hand auf.