Zinsänderungsrisiko


Mittelwert Standardabweichung Variationskoeffizient Großbanken 2,33 % Während die Zinsspannen der Sparkassen und der Genossenschaftsbanken in diesem Zeitraum eine Standardabweichung von 0,30 bis 0,34 Prozentpunkten aufwiesen, betrug sie bei den Großbanken knapp 0,56 %-Punkte.

Diese Simulationsrechnungen bauen auf den Informationen der Zinsbindungsbilanz und der statischen Elastizitätsbilanz auf. Auf Grund von zu treffenden Annahmen, wie z.

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Mittelwert Standardabweichung Variationskoeffizient Großbanken 2,33 % Während die Zinsspannen der Sparkassen und der Genossenschaftsbanken in diesem Zeitraum eine Standardabweichung von 0,30 bis 0,34 Prozentpunkten aufwiesen, betrug sie bei den Großbanken knapp 0,56 %-Punkte.

Während das Projektmanagement von Einzelprojekten oder Programmen siehe Programmmanagement mit dem Abschluss der Projekte endet Lebenswegorientierung , handelt es sich beim Projektportfoliomanagement um eine permanente Aufgabe, die zyklisch wiederholt wird. Multiprojektmanagement befasst sich mit der koordinierten Führung mehrerer Projekte und ist dem Projektportfoliomanagement in diesem Sinn untergeordnet.

Projekte innerhalb des Projektportfolios einer Organisation stehen oft untereinander im Wettbewerb um. Im Beispiel oben ist es für Project1 , das weder strategisch noch finanziell attraktiv ist, am unwahrscheinlichsten, dass es ausgeführt wird. Project4 kostet zwar viel, ist aber strategisch interessant. Project5 ist zwar strategisch ohne Bedeutung, aber finanziell attraktiv.

Project3 ist sowohl strategisch wie auch finanziell attraktiv. Verschiedene Faktoren können die Möglichkeiten einer Organisation einschränken, Projekte durchzuführen, z. Personal, Finanzmittel, technische Beschränkungen, oder auch das Bedürfnis, die Fähigkeit der Organisation, laufenden Wandel zu beherrschen, nicht zu überfordern.

Im folgenden Beispiel wird in einem Entscheidungsbaum eine Auswahl aus einer Liste von 7 potenziellen Projekten getroffen. Alle anderen Kombinationen von Projekten würden entweder einen niedrigeren Payoff erzeugen oder das Budget überschreiten.

Geschäftsbereichen kann es vorkommen, dass Projekte mit vergleichbaren Zielen parallel durchgeführt werden, ohne dass die Portfoliomanager davon wissen. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Es handelt sich um systematische Risiken , die mit aggregierten volkswirtschaftlichen Variablen korreliert sind und einen nachhaltigen Einfluss auf die Wohlfahrt der Wirtschaftssubjekte haben.

Zinsänderungsrisiken spielen nicht nur für Anleger und Kreditnehmer, sondern auch insbesondere für Kreditinstitute wegen der Fristentransformation eine entscheidende Rolle. Für Kreditinstitute besteht ein Zinsänderungsrisiko darin, dass der bei unveränderten Zinssätzen zu erzielende Kurswert eines Finanzprodukts aufgrund eintretender Zinsänderungen nicht erreicht wird. Die seit Januar in Deutschland bestehende staatliche Zinsreglementierung endete durch Aufhebung der Zinsverordnung im April Sollzinsen und Habenzinsen blieben dadurch stabil, Anpassungsbedarf und Zinsänderungsrisiken bestanden nicht.

Nach Freigabe der Zinsen im April konnten sich Soll- und Habenzinsen frei der Marktentwicklung anpassen, wodurch jedoch für die Marktteilnehmer Marktrisiken und insbesondere Zinsänderungsrisiken entstanden.

Die wesentlichen Einflussfaktoren des Zinsänderungsrisikos lassen sich zu zwei Oberbegriffen zusammenfassen. Zum einen ist das Zinsänderungsrisiko vom Zins- Exposure interne Komponente , zum anderen von den Marktzinsvolatilitäten externe Komponente abhängig. Die Zins-Exposure fasst unternehmensinterne Faktoren wie die offene Festzinsposition, die Fristenabläufe und die Zinselastizität zusammen. Die Marktzinsvolatilitäten stellen sowohl Zinsniveauveränderungen als auch Drehungen der Zinsstruktur dar.

Je ausgeprägter diese beiden Faktoren auftreten, d. Jedoch können Zinsänderungen bei Anleihen mit fixer Verzinsung zu erheblichen Kursveränderungen führen. Werden diese über einen längeren Zeitraum gehalten, haben Zinsänderungen eine signifikante Auswirkung auf die Performance. Der Wert der Anleihe sinkt, wenn der Marktzins steigt. Die Rückzahlungsbeträge Kupon und Tilgung werden zum neuen Zinssatz angelegt.

Steigt der Zinssatz, so steigt auch der Betrag, der aus der Wiederveranlagung der Rückzahlungsbeträge resultiert. Der Zinsertrag aus den Kupons der Anleihe bleibt unverändert. Wenn hingegen eine Anleihe mit fixen Kupon bis zu Fälligkeit gehalten wird, kommt es nur zu einen geringen Einfluss hinsichtlich der Performance des jeweiligen Investments da sich die Höhe des Kupons, sprich der Effektivzinssatz, nicht verändert.

Die Instrumente zur Zinsrisikoanalyse lassen sich zum einen danach unterscheiden, ob sie primär zur Analyse des Zinsüberschussrisikos oder des Barwertrisikos entwickelt und eingesetzt werden. Darüber hinaus ist eine Unterscheidung nach statischen oder dynamischen Ansätzen möglich. Während die statischen Ansätze stichtagsbezogen sind und in der Regel auch nur die zu diesem Stichtag bereits kontrahierten Zinsgeschäfte berücksichtigen, werden bei den dynamischen Ansätzen auch Neu- und Anschlussgeschäfte in die Analyse integriert.

Die statischen Instrumente zielen daher vor allem auf das operative Geschäft. Dynamische Ansätze sind dagegen insbesondere für strategische Risikoanalysen geeignet. Das gesamte Zinsgeschäft eines Kreditinstituts kann in zwei Schichten unterteilt werden, die sich hinsichtlich ihrer Anpassungsfähigkeit an auftretende Marktzinsänderungen unterscheiden:.

Diese Geschäfte umfassen sämtliche Positionen, die für einen bestimmten Zeitraum einen fest vereinbarten und in seiner Höhe konstanten Zinssatz aufweisen.

Diese Zinsgeschäfte besitzen entweder keine Zinsbindungsdauer oder aber nur eine sehr kurze. Dadurch sind diese Geschäfte teilweise bzw. Zinsüberschussrisiken entstehen immer dann, wenn zwischen den Aktiv- und Passivpositionen keine Zinsbindungskongruenz besteht.

Auftretende Inkongruenzen führen zu entsprechenden betraglich oder zeitlich offenen Positionen. Der klassische Fall des Zinsüberschussrisikos ist das so genannte Festzinsrisiko. Dieses entsteht, wenn ein Festzinsblock auf der Aktivseite durch eine variabel verzinsliche Position auf der Passivseite der Bilanz finanziert wird Risiko bei steigendem Marktzins oder umgekehrt eine variabel verzinsliche Position auf der Aktivseite durch eine Festzinsposition auf der Passivseite finanziert wird Risiko bei sinkendem Marktzins.

Die Zinsbindungsbilanz ist ein Instrument, mit dem Zinsänderungsrisiken identifiziert und quantifiziert werden können. Sie wurde in den 70er Jahren und insbesondere mit dem Zinsanstieg zu Anfang der 80er Jahre zunehmend zur Analyse des Zinsänderungsrisikos in Kreditinstituten eingesetzt. In der Folge der aus der Hochzinsphase resultierenden Schieflagen einzelner Institute hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin für sämtliche Banken die Pflicht zur Aufstellung von Zinsbindungsbilanzen eingeführt.

In der Zinsbindungsbilanz werden sämtliche aktivischen und passivischen Festzinspositionen gegenübergestellt und für zukünftige Perioden die sich ergebenden offenen Positionen ermittelt. Eine offene Position, entweder als Aktivüberhang oder als Passivüberhang bedeutet Zinsänderungsrisiko.

Als Festzinsgeschäft sollten dabei in Anlehnung an die BaFin üblicherweise alle Geschäfte zu Grunde gelegt werden, die eine Restzinsbindung von mehr als Tagen aufweisen.

Ebenso sollte diese Bilanz auch die nicht zinsreagiblen unverzinsliche Aktiva und Passiva berücksichtigen. Die Zinsbindungsbilanz ist Teil der Ertragsbilanz. Folgende Tabelle zeigt eine Zinsbindungsbilanz bei positiver Fristentransformation und die Gesamtbilanz, die zusätzlich das sonstige Marktzinsabhängige Geschäft umfasst. Die Zinsbindungsbilanz hat den Nachteil, dass ein Rückgang gegenüber der ursprünglichen Erwartung bei einer Zinsänderung erfolgen kann, obwohl keine Festzinslücke besteht.

Die Veränderung rührt aus dem sonstigen marktabhängigen Geschäft. Zinsveränderungen können das Ergebnis auch dann negativ beeinflussen, wenn Fristenkongruenz Übereinstimmen der Volumina hinsichtlich der Restlaufzeit auf der Aktiv- und der Passivseite besteht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die variablen Aktiv- und Passivzinssätze unterschiedlich verändern. In der Regel findet in der Praxis eine Erweiterung der Zinsbindungsbilanz durch Barwertüberlegungen statt.

Dabei werden die Zinsüberschussrisiken der folgenden Perioden mit dem entsprechenden Diskontsatz abgezinst. Dieses etwa Mitte der 80er Jahre insbesondere durch Rolfes entwickelte Konzept Rolfes, stellt auf die unterschiedlichen Zinsreagibilitäten im variablen Zinsgeschäft ab.

Man spricht hier auch von Zinselastizitäten. Diese beschreiben also die Anpassungsfähigkeit von variablen Zinspositionen auf Veränderungen des Marktzinsniveaus. Es wird vorausgesetzt, dass die Zinssätze der einzelnen Bilanzpositionen und Bankprodukte an den Geld- und Kapitalmarktzinssatz gekoppelt sind.

Da die Höhe der so ermittelten Zinselastizitäten aber sehr stark von den beiden Beobachtungszeiträumen abhängt, ist es sinnvoll, die Elastizitäten mit Hilfe von Regressionsanalysen zu berechnen. In ihr werden sämtliche Aktiv- und Passivpositionen mit ihren Volumina und Zinselastizitäten einander gegenübergestellt. Im Grundmodell der statischen Elastizitätsbilanz setzt sich das gesamte Zinsänderungsrisiko aus zwei Komponenten zusammen: In dem verbleibenden Block von 3.