In der Schweiz keine Steuern auf Aktiengewinne?



Steuern spart man mit zinslosen Darlehen an die Kinder! In- und ausländische Wertschriften unterliegen der Vermögenssteuer, die daraus erzielten Erträge sind steuerpflichtig. Muss ich eine Steuererklärung machen?

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Wegen der Progression ergibt sich so gesamthaft betrachtet eine geringere Steuerbelastung für Eltern und Kinder. Steht das entsprechende Kapital den Eltern nicht bar zur Verfügung, könnte sich eine Erhöhung der Hypothek lohnen: Die Steuerersparnis der Eltern aus dem zusätzlichen Schuldzinsenabzug dürfte höher sein als die von den Kindern wegen dem Ertrag aus dem geliehenen Vermögen zusätzlich geschuldeten Steuern. Steuern spart man indem Vermögen in eine rückkaufsfähige Lebensversicherung investiert wird!

Erträge auf dem eigenen Vermögen sind normalerweise steuerbar Art. Weil aber die Selbstvorsorge steuerlich gefördert werden soll, sind Erträge aus rückkaufsfähigen Kapitalversicherungen steuerfrei Art. Dabei können Kapitalversicherungen nicht nur mit jährlichen Prämien finanziert werden.

Sie können auch mit einer einmaligen Investition "gekauft" werden. Erträge aus "gekauften" Kapitalversicherungen sog. Einmalprämienversicherungen sind ebenfalls steuerfrei. Im Erlebensfall und bei Rückkauf ist die Steuerfreiheit gegeben, wenn die Auszahlung nach dem 60 Altersjahr aufgrund eines mindestens fünfjährigen Vertrages erfolgt, der vor dem Alterjahr abgeschlossen wurde Art. Die Einzelheiten sind im Kreisschreiben Nr. Steuern spart man indem Scheidung oder Trennung auf den Jahresbeginn gelegt werden!

Die meisten Kantone sehen vor, dass Ehegatten im Jahr der Scheidung oder Trennung separat besteuert werden. In einzelnen Kantonen ergibt sich bei einer Scheidung oder Trennung am Jahresende eine insgesamt bis zu 50 Prozent höhere Steuerbelastung. Unterhaltsbeiträge an geschiedene oder getrennte Ehegatten sind steuerlich abziehbar Art.

Bei einer Scheidung oder Trennung am Jahresende können für das laufende Jahr noch keine oder erst wenige Unterhaltsbeiträge steuerlich wirksam zum Abzug gebracht werden. Dadurch ist das ausgewiesene Einkommen des einen Ehegatten sehr hoch, dasjenige des anderen Ehegatten sehr tief. Wegen des progressiven Steuertarifs ergibt sich so insgesamt eine deutlich höhere Steuerbelastung.

Scheidung und Trennung sollten daher keinesfalls am Jahresende sondern unbedingt zu Jahresbeginn vorgenommen werden! Für Personen in eingetragener Partnerschaft vgl. Steuern spart man indem der nicht dringende Liegenschaftsunterhalt aufgespart wird! In den meisten Kantonen kann jedes Jahr zwischen dem Abzug für die tatsächlichen Unterhaltskosten und dem Abzug einer Pauschale gewählt werden vgl.

Solange die tatsächlichen Unterhaltskosten nicht grösser sind als der zulässige Pauschalabzug lohnt sich die Geltendmachung der tatsächlichen Kosten nicht. Damit die tatsächlichen Liegenschaftskosten nicht "wirkungslos" verpuffen, können nicht dringende Arbeiten aufgespart oder vorgezogen werden, so dass sie im gleichen Jahr anfallen.

Entscheidend ist je nach Kanton das Rechnungsdatum oder das Zahlungsdatum. So kann zumindest alle paar Jahre der höhere Abzug für die tatsächlichen Unterhaltskosten geltend gemacht werden. Steuerlich abziehbar sind nur die eigentlichen Unterhaltskosten Renovationen, Reparaturen.

Steuern spart man indem Schenkungen an Konkubinatspartner sorgfältig geplant werden! Die wenigsten Kantons stellen Konkubinatspartner bei der Schenkungssteuer den Ehegatten gleich.

Während Schenkungen an Ehegatten und Personen in eingetragener Partnerschaft vgl. Diese Schenkungssteuern lassen sich vermeiden, wenn die Schenkung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird und das Vermögen bis dahin in eine ausserkantonale Liegenschaft investiert wird.

Eine spätere Schenkung der Liegenschaft ist nämlich steuergünstig möglich, wenn der Liegenschaftskanton keine Schenkungssteuer kennt z. Kanton Schwyz oder die Konkubinatspaare wie Ehegatten privilegiert z.

Wenn die ausserkantonale Liegenschaft bereits kurz nach dem Erwerb verschenkt wird, könnten die Steuerbehörden eine Steuerumgehung annehmen. Steuern spart man durch Abtretung der Liegenschaft unter Vorbehalt einer Nutzniessung! Der Schenkungssteuer unterliegt in diesen Fällen nur der amtliche Wert der Liegenschaft abzüglich des Wertes der vorbehaltenen Nutzniessung. Je früher eine Liegenschaft an die künftigen Erben abgetreten wird, umso höher ist der Wert der Nutzniessung und um so tiefer ist der Wert der erhaltenen Schenkung.

Im Zeitpunkt des Erbgangs ist keine weitere Erbschafts- oder Schenkungssteuer mehr geschuldet. Die Liegenschaft geht also insgesamt betrachtet teilweise steuerfrei auf die Erben über. Steuern spart man indem Vorsorgeleistungen in verschiedenen Jahren bezogen werden! Kapitalleistungen aus Vorsorge unterliegen in allen Kantonen einem separaten Tarif.

Mehrere Kapitalleistungen des gleichen Jahres werden zur Satzbestimmmung zusammengerechnet. Aus steuerlicher Sicht ist es deshalb sinnvoll, Kapitalleistungen aus Vorsorgeeinrichtungen Art. Ehegatten sollten die ihnen zustehenden Vorsorgeleistungen aus dem gleichen Grund in unterschiedlichen Jahren beziehen.

In einzelnen Kantonen werden zur Satzbestimmung die Vorsorgeleistungen mehrerer Jahre zusammengerechnet. Auskunft gibt im Einzelfall die kantonale Steuerverwaltung. Steuern spart man indem Einkäufe in die zweite Säule gestaffelt werden! Weil mit zunehmendem Einkommen die Steuerbelastung überproportional steigt, lohnt es sich, steuerlich abziehbaren Aufwand über mehrere Jahre zu verteilen.

So kann die Spitze der Progression gebrochen werden und die durch den Abzug mögliche Steuerersparnis wird maximiert. Je höher der abziehbare Aufwand, umso mehr lohnt sich eine Verteilung über die Jahre. Steuern spart man indem man zügelt, doch wohin?

Nicht immer ist der als steuergünstig bekannte Kanton Zug erste Wahl. Bei ganz tiefen Löhnen kann auch mal der Kanton Waadt oder ein anderer Kanton die Nase vorne haben vgl. Steuerbelastung in den Kantonshauptorten der EStV.

Ein Wohnsitzwechsel kann sich übrigens auch Ende Jahr noch lohnen. Die Einkommens- und Vermögenssteuerpflicht besteht für das ganze Jahr in demjenigen Kanton, in welchem sich der Wohnsitz am Ende des Jahres befindet Art. Kapitalleistungen aus Vorsorge sind in demjenigen Kanton zu versteuern, in welchem sich der Wohnsitz im Zeitpunkt der Fälligkeit der Vorsorgeleistung befindet Art.

Steuern spart man durch Fremdfinanzierung einer rückkaufsfähigen Kapitalversicherung! Weil Versicherungsprämien steuerlich nur in begrenztem Umfang abziehbar sind, lohnt es sich unter Umständen, anstelle einer prämienfinanzierten Lebensversicherung eine Einmalprämienversicherung abzuschliessen und die Einmalprämie durch Aufnahme eines Darlehens zu finanzieren.

Im Gegensatz zu den Versicherungsprämien sind die Schuldzinsen vollumfänglich abziehbar, sofern sie nicht " CHF 50' zuzüglich Höhe der Bruttovermögenserträge " übersteigen Art. Einige Kantone prüfen, ob das Darlehen auch anders als durch Verpfändung der Versicherungspolice sichergestellt werden könnte.

Ist das nicht der Fall, wird eine Steuerumgehung angenommen und der Schuldzinsenabzug wird verweigert. Sinnvoll ist deshalb eine vorgängige Konsultation der kantonalen Steuerverwaltung. Steuern spart man indem die Hypothek indirekt amortisiert wird! Bis zur Pensionierung sollte die Hypothek auf dem Wohneigentum in der Regel bis auf 65 Prozent des Kaufpreises reduziert werden. Bei der klassischen Amortisation wird die Hypothekarschuld deshalb Jahr für Jahr entsprechend reduziert. Die steuerlichen Abzüge für Schulden und Schuldzinsen vermindern sich.

Die Amortisation der Hypothekarschuld ist steuerlich nicht abziehbar. Bei der indirekten Amortisation bleibt die Hypothek bis zur Pensionierung unverändert. Die "Amortisationszahlungen" erfolgen nämlich vorerst auf eine Konto der Säule 3a, wobei das Guthaben als Sicherheit für die Bank dient. Die Höhe der steuerlich abziehbaren Schulden und Schuldzinsen bleibt unverändert.

Anders als bei der klassischen Amortisation der Hypothek sind die Einzahlungen in die Säule 3a vollumfänglich steuerlich abziehbar vgl. Steuern spart man mittels Vorbezug von Geldern für die Wohneigentumsförderung!

Das Wohneigentumsförderungsgesetz erlaubt den vorzeitigen Kapitalbezug aus der Pensionskasse, wenn die Gelder für den Erwerb von selbst bewohntem Wohneigentum eingesetzt werden. Zulässig ist aber auch eine Amortisation der auf dem Eigenheim lastenden Hypothek Art. Andererseits kann die Hypothek in einem späteren Zeitpunkt auch wieder erhöht werden ohne dass eine Pflicht zur Rückerstattung des Vorbezugs besteht. Ausführliche Informationen hierzu gibt's im Kreisschreiben Nr.

Steuern spart man mit Gewissenhaftigkeit! In der Praxis lassen sich die allermeisten hier erwähnten Steuersparmöglichkeiten nur nutzen, wenn die entsprechenden Ausgaben, Investition etc.

Deshalb ist das Sammeln der hierfür notwendigen Belege und Quittungen äusserst wichtig vgl. Liste der wichtigsten Belege. Gewissenhaftigkeit ist ein weiteres Mal gefordert, wenn es darum geht, sämtliche kantonal möglichen Abzüge tatsächlich zu beanspruchen. Die Voraussetzungen zu den wichtigsten Abzügen Zweiverdienerabzug, Spendenabzug, Versicherungsabzug, Abzüge für bescheidene Einkommen usw.

Ist die Steuererklärung fristgerecht und sauber abgeliefert schafft Goodwill! Wer hier noch Fehler findet - sei es solche der Behörden oder eigene Fehler beim Ausfüllen der Steuererklärung - kann innert 30 Tagen seit Zustellung der Verfügung Einsprache erheben.

Die Einsprache ist in allen Fällen gratis. Die Frist von 30 Tagen ist aber unter allen Umständen zu beachten! Steuern spart man durch Kombination verschiedener "Muster"! Die hier vorgestellten Tipps beruhen alle auf einigen wenigen "Mustern". Eine geschickte Steuerplanung zeichnet sich letztlich durch eine sinnvoll kombinierte Anwendung all dieser Muster aus.

Dabei ergeben sich die meisten Steuersparmöglichkeiten typischerweise bei Personen mit Liegenschaften, grösseren Vermögen und bei solchen, die wenige Jahre vor der Pensionierung stehen. Vor der per 1. Dass auf das Abführen dieser Steuer seitens vieler Wertpapierbesitzer einfach "vergessen" wurde, dürfte sich jedoch schön langsam auch ins Finanzministerium herumgesprochen haben.

Generell ist aber der Wegfall der Spekulationsfrist vorher mussten nur Gewinne versteuert werden, wenn die Behaltedauer kürzer als 1 Jahr war für die meisten Anleger sicher von Nachteil. Die Steuer beträgt bei den meisten Wertpapieren z. Aktien einmalig 27,5 Prozent von den realisierten Kursgewinnen - und zwar unabhängig von der Behaltedauer der Wertpapiere.

Da sich die Banken und Fonds auf die Ende beschlossene Besteuerung noch technisch vorbereiten mussten, wurden aber realisierte Kursgewinne von Aktien, Fonds, Derivaten, festverzinslichen Wertpapieren oder Indexzertifikaten erst ab dem 1. Bezüglich vor dem 1. Kauf- und Verkaufsspesen von Wertpapieren bzw. Depotgebühren oder Spesen z. Sehr wohl werden aber ab 1. Das betrifft übrigens auch Dividenden! Seit erfolgt der Verlustausgleich sofort und automatisch. Dies führt dazu, dass viele Anleger am Ende eines Jahres noch ihr Depot durchforsten und durch einen Verkauf vor Jahresfrist absichtlich das eine oder andere Minus in Kauf nehmen, um von der nur im selben Jahr möglichen Gegenrechnung zu profitieren.

Ein sehr individuelles Rechenbeispiel! Ein automatischer Verlustausgleich ist nur bei einer Bank möglich - so Sie mehrere Depots bei verschiedenen Depotbanken führen, bleibt Ihnen nur die steuerliche Veranlagung.