UniCredit Bank AG - HypoVereinsbank onemarkets



Diese Entwicklung liegt im Rückgang der ausgegebenen Bürgschaften sowie der erteilten unwiderruflichen Kreditzusagen begründet. Mit Blick auf die wirtschaftspolitische Schonzeit der neuen Trump-Administration wird sich die Fed vermutlich erst in der zweiten Jahreshälfte mit konkreten Zinserhöhungsfragen beschäftigen. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Kapital 3 Finanzmaerkte 3. Maerkte fuer Swaps und Zinsderivative


Die jeweils übergeordneten Verbrie- fungsformen werden durch die darunter gruppierten Asset-Klassen charakterisiert. Die Kategorie der Mortgage Backed Securities, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die verbrieften Forderungen aus der Immobilienfinanzierung stammen und durch Hypotheken bzw. Grundschulden auf Immobilien besichert sind. Asset Securitisation, Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten, Frankfurt a. Forderungen aus An- leihen Collateralised Bond Obligations zugrunde liegen.

Im Englischen wird der Begriff Collatera- lised Loan Obligations verwendet, worunter die Verbriefung von Bankkrediten zu ver- stehen ist. Die so genannte True Sale-Initiative, ein geplantes Vorhaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW und mehrerer Geschäftsbanken, dessen Fokus zunächst eben- falls auf Firmenkundenkredite, insbesondere an Mittelständler, gerichtet ist. Folgen- de Faktoren haben zu diesem Vorhaben geführt: Die deutschen Banken haben seit Mitte des Jahres weniger Kredite an Un- ternehmen und Selbstständige vergeben als in vergleichbaren früheren Konjunk- turphasen.

Zudem wollen die Banken die Bindung ihres Eigenkapitals in margenschwachen Kre- ditengagements einschränken. Auch die Refinanzierungskosten und bilanziellen Restriktionen der Banken haben dazu beigetragen, dass sich die Kreditvergabe- bedingungen verschärft haben.

Die Folge all dieser Faktoren ist, dass die kon- junkturell ohnehin zurückgegangene Kreditnachfrage, gerade von Unternehmen mit erhöhtem Risiko, oft nicht bedient wird und die Finanzierung besonders für mittelständische Unternehmen deshalb schwieriger geworden ist.

Für die Mehrheit der mittelständischen Firmen bleibt der Bankkredit jedoch die wichtigste Finanzierungsquelle. Banken zögern bei der Kreditvergabe, http: Auch die Banken suchen nach Optimierungsmöglichkeiten für die Kreditfinan- zierung. Durch die Verbriefung von Firmenkundenkrediten wird der zurzeit ge- führten Diskussion über einen Rückzug von Banken aus dem Kreditgeschäft Rechnung getragen. So eröffnet die Verbriefung von Krediten den Unternehmen ohne Kapitalmarktzugang auf indirektem Weg diesen Zugang und stellt auch für diese eine neue Finanzierungsalternative dar.

Die Securitization kann demnach für diese Zielgruppe die Kreditfinanzierung ergänzen. Dieses Kapital wird auch als regulatorisches Kapital bezeichnet und soll Einlagen sowie die Existenz der Banken sichern und damit das Bankensystem stabilisieren. Dabei ist evident, dass das aufsichtsrechtlich vorzuhal- 36 Vgl. Financial Times Deutschland, Das Eigenkapital der Kreditinstitute aus bankinterner und regulatorischer Sicht, Frankfurt a.

Folglich stehen bei vielen Krediten die rechtlichen Eigenkapitalanforderungen im Widerspruch zu dem be- triebswirtschaftlich erforderlichen ökonomischen Eigenkapital. Im Falle von wert- haltigen, risikoärmeren Krediten überschätzen die regulatorischen Anforderungen den wirtschaftlichen Risikogehalt, bei risikoreichen Krediten spiegelt das aufsichts- rechtlich vorzuhaltende Kapital das tatsächliche Risiko zu gering wider.

Bei der Un- terlegung stehen somit ökonomisch angemessenes und regulatorisch bedingtes Ka- pital i. Dieser Tatbestand begründet unter anderem die auch als Basel II bezeichnete angestrebte Neuregelung der bankaufsichts- rechtlichen Kapitalanforderungen.

Hierzu stehen den Institu- ten verschiedene Mechanismen zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen, die mit den Krediten verbundenen Risiken ganz oder teilweise an Dritte weiterzugeben. Ausgenutzt wird hierbei, dass für verschiedene Schuldnerkategorien und bestimmte Sicherheiten keine bzw. Dazu gehören unter anderem Kreditforderungen gegenüber Banken bzw.

Eine andere Möglichkeit der Kreditrisiko- 39 Vgl. Ausfallereignisse gibt es in verschiedenen Ausprägungen, z. Die durch regulatorische Kapitalarbitrage erzielten Vorteile begründeten bisher die Re- levanz und vermehrte Durchführung vor allem von synthetischer Firmenkundenkredit- verbriefung für Banken. Das Interesse gilt möglichen Instrumenten zur Liquiditäts-, Kapital- sowie Ertrags- und Risikosteuerung, um neue Einnahmequellen zu schaffen und das Management der Risiken und Bilanzstrukturen zu verbessern.

Bilanzielle und steuerliche Überlegungen zu Asset Backed Securities, in: Die Bank, November , S. BWL - Handel und Distribution. VWL - Makroökonomie, allgemein. Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Veröffentlichen auch Sie Ihre Arbeiten - es ist ganz einfach! Anwendung und Herausforderungen sowie mögliche Auswirkungen auf den deutschen Finanzierungsmarkt. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt.

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Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes der. Bundesrepublik Deutschland in der jeweils geltenden Fassung zulässig. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des. Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche. N amen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten. Dennoch können Fehler nicht.

Übersetzer übernehmen keine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für evtl. Eine gesicherte und effektive Finanzierung der Unternehmen ist eine der zwingenden. Voraussetzungen für eine Erholung der deutschen Konjunktur und die Rückkehr zu einem. Aufgrund dieser Tatsache und der anhaltenden Schwäche. Finanzierungssystem in der Bundesrepublik Deutschland gibt.

Im internationalen Vergleich überwiegt in Deutschland bei der Unternehmensfinanzierung die. Kreditfinanzierung gegenüber der Finanzierung über den Kapitalmarkt.

Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen in Deutschland haben sich aufgrund. Die Banken erzielen, gerade auch im Vergleich zum Geschäft. Unter ,,subventionierten" Kosten versteht man den Refinanzierungsvorteil.

Ihre Eigentümer, die deutschen Bundesländer und. Kommunen, gewähren diesen Institutionen bislang unbegrenzte Garantien für den Fall einer. Aus diesen Gründen sinkt das Interesse der Banken an einem renditeschwachen.

Diese Situation hat sich durch steigende Insolvenzschäden und. Folglich sind die Banken bei der Neuvergabe von Krediten preis-. Bemühungen der Kreditinstitute, die Rentabilität des Kreditgeschäftes zu verbessern, wird die. Kreditvergabe daher durch Optimierungsprozesse bei der Risikodiversifizierung, dem. Kapitaleinsatz sowie der Liquiditätssteuerung beeinflusst. Aus dieser Situation resultiert das. Interesse aller Beteiligten an einem Ausbau und einer Erweiterung des Finanzierungsmarktes.

Wachstumsbasis gesichert sowie gleichzeitig den Optimierungszielen der Banken Rechnung. Ein Instrument, das möglicherweise zu einer Erreichung dieses Ziels mit beitragen kann,. Rahmen ihrer Anwendung durch Kreditinstitute, zu charakterisieren, zu analysieren sowie. Finanzierungsmarkt für Unternehmen erweitert und ausgebaut werden kann. Zur Erreichung des Untersuchungsziels wird im zweiten Kapitel zunächst eine Be-.

Im dritten Kapitel werden die Entwicklung. Einzelnen verfolgt und realisiert werden können. Zum besseren Verständnis erfolgt in. Kapitel 4 eine Darstellung des Ablaufs dieser Finanzierungstechnik und eine detaillierte. Erklärung der Konstruktionsmerkmale sowie der Aufgaben der beteiligten Parteien. Kapitel 5 wird anhand eines Beispiels der Erfahrungsstand mit diesem Instrument in. Deutschland aufgezeigt und welche Einschränkungen bzw. Herausforderungen sich für eine. Kapitel 6 befasst sich mit der Beschreibung und Beurteilung der.

Die durch das beschriebene Vorgehen erlangten Kenntnisse sollen dazu dienen, zu beur teilen,. Erweiterung des Finanzierungsmarktes für Unternehmen geeignet ist und die Bankenziele zu.

Gesetzliche Änderungen und mögliche Auswirkungen auf die. Grundlagen und Rahmenbedingungen für die Gestaltung von True Sale-. Anforderungen an die Bereitstellung von Information und die. Absolutes Volumen deutscher Neuemissionen pro Jahr im Zeitablauf in.

Grundstruktur und Beteiligte der True Sale-Firmenkundenkredit-. Durchschnittlicher Zinsaufschlag in Prozent auf. Transaktionskostenberechnung der True Sale-Firmenkundenkredit-. Structured Finance-Transaktionen im europäischen Vergleich, Frankfurt a. Sale Initiative, Frankfurt a. Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen siehe auch BaFin. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Government National Mortgage Association. International Financial Reporting Standards. International Swaps and Derivatives Association. London Interbank Offered Rate. United States of America. Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung. Voraussetzungen für eine Erholung der deutschen Konjunktur und die Rückkehr zu ei-. Aufgrund dieser Tatsache und der anhaltenden.

Schwäche der deutschen Wirtschaft soll in der vorliegenden Arbeit daher der Frage. Im internationalen Vergleich überwiegt in Deutschland bei der Unternehmensfinanzie-. Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen in. Deutschland haben sich aufgrund mehrerer Umstände verschärft. Kreditgeschäft keine ausreichend hohen Renditen, da den hohen Risikokosten zu nied-. Letztere resultieren unter anderem aus dem auf-. Banken untereinander sowie teilweise aus der risikoundifferenzierten Preisfindung und.

Eigentümer, die deutschen Bundesländer und Kommunen, gewähren diesen Institutio-. Aus diesen Gründen sinkt das Interesse der Banken an einem renditeschwachen Fir-. Diese Situation hat sich durch steigende Insolvenzschäden.

Folglich sind die Banken bei der Neuvergabe von Kredi-. Denn damit kann die Abhängigkeit der Unternehmen von einer ein-. Ein Instrument, das möglicherweise zu einer Erreichung dieses Ziels mit beitragen. Verbriefung, im Rahmen ihrer Anwendung durch Kreditinstitute, zu charakterisieren, zu.

Zur Erreichung des Untersuchungsziels wird im folgenden Kapitel zunächst eine Be-. Im dritten Kapitel werden die Ent-. Ziele mit den unterschiedlichen Anwendungsvarianten dieses komplexen Finanzie-. Verständnis erfolgt in Kapitel 4 eine Darstellung des Ablaufs dieser Finanzierungstech-. In Kapitel 5 wird anhand eines Beispiels der Erfahrungsstand mit. Kapitel 6 befasst sich mit der.

Die durch das beschriebene Vorgehen erlangten Kenntnisse sollen dazu dienen, zu beur-. Verbriefung zur Erweiterung des Finanzierungsmarktes für Unternehmen geeignet ist. Definitionen und Entwicklung von Asset Backed Securities. Unter dem Begriff ,,Securitization",. Wertpapiere sind Vermögensrechte, die in Form einer Urkunde verbrieft werden. Ein Emittent ist eine private Unternehmung oder eine öffentlich-. Der Investor erwirbt diese Vermögensrechte durch Bezahlung eines festgelegten.

Durch die Ausgabe von Anleihen verkauft ein Unternehmen dem Anleger. Diese Art, Forderungsrechte zu verkaufen, ist. Das, verbunden mit der Dokumentation der Ansprüche in standardisierter. Form, nämlich in Wertpapieren, unterstützt den Handel mit diesen und berücksichtigt. Die Verbriefung trägt zu einer Verlagerung der Geldmit-. Im Rahmen der Securitization kann sich die.

Fremdkapitalbeschaffung über die Geld- und Kapitalmärkte dabei auf zwei unterschied-. Wie bei der herkömmlichen Aufnahme von Bankkrediten kann direkt auf die Boni-. Hierbei entscheiden sich Unternehmen zu ei-. In Anlehnung an die Begründung von. Die Verdrängung der Bankintermediation in der Konzernfinanzierung durch.

Da das in dieser Arbeit. Dabei kommt es zur Entstehung von Schulden seitens der Unterneh-. Die Ansprüche der Investoren sind aus dem unternehmensei-. Damit hängt die Kapitalaufnahme genau wie bei einer. Bankkreditaufnahme primär von der Bonität des Schuldners ab.

Der Vorteil gegenüber der klassischen Kreditfinanzierung liegt darin,. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Horst-Bodo Schauer Björn Schön bis Vorstandssprecher Vorstandsmitglied Klaus Bieler Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Der bereits seit dem Jahr andauernde Konjunkturaufschwung in Deutschland schritt in weiter voran und führte erneut zu einem überdurchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Wachstum.

Haupttreiber des gesamt- wirtschaftlichen Wachstums waren in abermals die staatlichen und privaten Konsumausgaben. Am Arbeitsmarkt setzten sich die günstigen Trends der Vorjahre fort.

Die Anzahl der erwerbstätigen Menschen mit inländischen Arbeitsort stieg im Vorjahresvergleich um Nach Jahren politischer wie auch wirtschaftlicher Unsicherheit besserte sich in die Stimmung an den Finanzmärkten nachhaltig. Die Renditen von Bundesanleihen sind im vergangenen Jahr moderat gestiegen.

Das vergangene Jahr war für die Aktienmärkte ein gutes Jahr. So beendete der Deutsche Aktienindex das Jahr mit Auch im Jahr vergaben die Volksbanken und Raiffeisenbanken mehr Kredite an den Nichtbanken- sektor. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 5,8 Prozent.

Bestim- mend hierfür war die nach wie vor rege Nachfrage nach privaten Wohnungsbaukrediten. Diese dürfte durch die niedrigen Finanzierungskosten sowie die gute Einkommenssituation der Haushalte getrieben sein. Angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank nahmen die Sichteinlagen der Kunden weiter deutlich zu. Weniger liquide Bankprodukte wie Termineinlagen und Sparbriefe waren dagegen kaum gefragt.

Das deutliche Plus bei den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung der Kundeneinlagen vollständig refinanziert werden. Aufgrund der hohen Kundeneinlagen sind die Institute weitgehend unabhängig von der mittel- und langfristigen Refinanzierung am Geld- und Kapitalmarkt. Die aggregierte Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf Milliarden Euro erhöht. Der Konsolidierungsprozess unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken setzte sich mit 57 vollzoge- nen Fusionen moderat fort.

Die Zahl der Zweigstellen ging um auf Die Kreditgenossen- schaften bleiben damit mit Trotz eines starken Wettbewerbes konn- ten wir unsere positive Entwicklung fortsetzen und unser Eigenkapital weiter stärken. Die Bilanzsumme erfuhr auch in diesem Jahr einen Anstieg. Die Zuwächse sind auf das deutliche Wachstum der Kundenforderungen, der Kundeneinlagen sowie der Bankrefinanzierungen zurückzufüh- ren. Diese Entwicklung liegt im Rückgang der ausgegebenen Bürgschaften sowie der erteilten unwiderruflichen Kreditzusagen begründet.

Auch im Berichtsjahr wirkte die in Anbetracht der niedrigen Kreditzinsen unverändert rege Nachfrage nach langfri- stigen Wohnungsbaufinanzierungen treibend. Das Kreditwachstum wurde überdies auch durch das insti- tutionelle Geschäft begünstigt. Unsere Wertpapieranlagen reduzierten sich aufgrund von Fälligkeiten im abgelaufenen Jahr.

Angesichts der niedrigen bzw. Mit der gewonnenen Liquidität wurde überwiegend Guthaben bei der Deutschen Bundesbank aufge- baut. Letzteres speiste sich auch aus Umschichtungen täglich fälliger Gelder bei der genossenschaftli- chen Zentralbank und führte damit zu einem Rückgang der Forderungen an Kreditinstitute.

Der Bestand an Spareinlagen zeigte sich im Vorjahresvergleich marginal rückläufig. Kündigungsgel- der ursächlich ist. Im Allgemeinen besteht infolge des niedrigen Zinsniveaus unverändert die Präferenz nach kurzfristig verfügbaren Einla- gen. Die im Rahmen einer Adressrisikosicherung durch VR Circle begebene Inhaberschuldverschreibung be- steht indes unverändert fort.

Der Anstieg der Vermittlungserträge wurde durch ein Wachstum der Provisionen aus Vermögensverwal- tung getragen. Im traditionellen Vermittlungsbereich war die Entwicklung uneinheitlich. Während sich das Bauspargeschäft rückläufig entwickelte, verzeichneten die Versicherungs- bzw. Kreditvermittlungsprovi- sionen leichte Zuwächse. Die Erträge im Zahlungsverkehr konnten wiederum durch Gebührenanpassungen gesteigert werden.

Investitionen Folgende Investitionen haben wir in unseren Hauptstellen und im Filialnetz getätigt: In der Hauptstelle Wiesloch wurde eine Photovoltaik-Anlage verbaut. Gleichzeitig wurde eine Ladestation zur Aufladung von Elektrofahrzeugen installiert.

In 9 Filialen haben wir unsere Überfallmelde- und Alarm- anlagen wie auch die Videoüberwachungsanlagen auf zukunftsweisende Technik umgestellt. Mit dem Umbau der Filiale und der Wohnungen wurde in Hoffenheim begonnen; das gesamte Gebäude wird energetisch saniert und eine Photovoltaik-Anlage errichtet.

Diese können sowohl durch Kunden als auch von unseren Mitarbeitern genutzt werden. Bei der Vergabe von Aufträgen haben wir, wann immer möglich, unsere Kunden berücksichtigt. Die durch Altersteilzeit, Mutter- schutz bzw. Zehn Nachwuchskräfte haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet und ein Übernahmeangebot seitens der Bank erhalten.

Gleichzeitig haben sechs junge Menschen zum Die Vergütung der Beschäftigten erfolgte im Rahmen des gültigen Tarifvertrages. Darüber hinaus zahlen wir eine leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung für alle Mitarbeiter. Die anhaltende Niedrig- zinsphase fordert weiterhin eine stringente und verantwortungsbewusste Personalplanung. Die gesetzten Ziele zur Personalreduktion wurden zum Jahresende erreicht. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung - unterlegt durch eine konkrete Eckwertplanung - entwickelt.

Unser Steuerungssystem und unsere Beratungs- konzeption stellen eine dauerhafte Unterstützung unserer Kunden in allen Finanzierungs- und Vermö- gensanlagefragen sicher.

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren z. Konjunkturschwankungen, Technologiewandel, Wettbewerbssituationen bestehen spezifische Risiken im Bankgeschäft, die sich insbesondere in Form von Kredit-, Marktpreis-und Be- triebsrisiken zeigen.

Der Begrenzung der Kredit-, Marktpreis-, Beteiligungs- und operationellen Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Wir verstehen dies als eine zen- trale Aufgabe. Auf eine ausgewogene Erfolgs- und Bilanzstruktur wird geachtet. Die Steuerung, Überwa- chung und Kontrolle der Risiken ist in die Unternehmensplanung und -steuerung der Bank integriert, wel- che gesamtbankbezogen ausgerichtet ist. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer unabhängigen internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinforma- 4.

Das Management zur Früherkennung von Risiken wird vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft immer wichtiger. Das Risikocontrolling berichtet direkt dem Vorstand.

Für die Steuerung der vorgenannten Risiken besteht ein Limitsystem, das sich aus der Risikotragfähigkeit der Bank ableitet. Das Risikocontrolling umfasst die Risikosteuerung und -kontrolle, insbesondere die Umsetzung der Grundsätze und Leitlinien der Kreditpolitik.

Zur Steuerung der Bonitätsstruktur werden verschiedene Ra- tingverfahren eingesetzt. Adressenausfallrisiken werden anhand von Ausfallwahrscheinlichkeiten ermit- telt und in das Risikocontrolling einbezogen.

In Steuerungskreisen wird ständig an der Verbesserung der Risikostruktur des Kreditportfolios gearbeitet. Die Betreuung problembehafteter Engagements, die Si- cherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. Bewertete Risiken werden wie im Vorjahr aus dem laufenden Ertrag abgeschirmt.

Darüber hinaus überwacht die Abteilung Risikocontrolling die marktinduzierten Veränderungen Zins, Währung, Volatilitäten, etc. Als Kreditinstitut sind wir aufgrund bestehender Inkon- gruenzen zwischen aktivischen und passivischen Festzinspositionen dem allgemeinen Zinsänderungsri- siko ausgesetzt.

Wir messen das Zinsänderungsrisiko anhand der dynamisierten Elastizitätenbilanz. Die Veränderungen des strategischen Zinsbuchbarwertes bei Zinsänderungen sind in Relation zu den Eigen- mitteln überschaubar. Die Messung der Marktpreisrisiken im Wertpapierbereich erfolgt auf Basis der Si- mulation von verschiedenen Zinsentwicklungsszenarien. Ergänzend hierzu werden ebenfalls Sensitivi- tätsanalysen und Simulationen anhand des "Value at Risk Ansatzes" durchgeführt.

Als Teil unserer Risikosteuerung sind die Reportingzyklen unserer Risikoberichte mit speziellen Risiko- analysen auf die jeweils aktuelle Risikosituation angepasst. Die Steuerung der Marktpreisrisiken erfolgt auf der Grundlage der periodischen Betrachtungsweise mit Sicht zum Jahresende und dem Folgejahr, ergänzt mit Erkenntnissen aus der barwertigen Sicht.

Im Rah- men einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene setzt die Bank dabei Zinssiche- rungsinstrumente Zinsswaps zum Hedging ein. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Absicherung des Kundengeschäftes in den Laufzeiten 5 - 15 Jahre. Kundengeschäfte, welche derivative Bestandteile enthalten, werden in der Steuerung entsprechend be- rücksichtigt.

Bei der Konditionengestaltung wird barwertig kalkuliert und je nach Bonitätseinstufung Risi- kozuschläge berücksichtigt. Ausgehend von unseren Zinsprognosen und unter Annahme von unter- schiedlichen Zinsszenarien werden die Auswirkungen auf das Zinsergebnis untersucht.

In unserem Risikolimitsystem berücksichtigen wir Risiken aus Beteiligungen. Dem Liquiditätsrisiko messen wir einen hohen Stellenwert bei. Die Überwachung erfolgt anhand der Li- quidity Coverage Ratio, der aufsichtsrechtlichen Liquiditätskennziffer sowie über weiterführende Auswer- tungen und Analysen.

Die Auswertungen beziehen sich hauptsächlich auf das Abrufrisiko der Einlagen. Operationellen Risiken Betriebs- und Rechtsrisiken begegnet die Bank mit einem ausgebauten inner- betrieblichen Überwachungssystem. Dieses umfasst insbesondere strukturierte Arbeitsanweisungen und Notfallpläne.

Versicherbare Risiken sind durch Verträge in banküblichem Umfang abgesichert. Zur Über- wachung der ablauforganisatorischen Regelungen, Kompetenzen und Kreditorganisation besteht eine unabhängige interne Revision. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar: Eigenkapital laut Bilanz 1 Eigenmittel Art.

Die Vermögenslage unseres Hauses ist geordnet. Die Entwicklung des erwirtschafteten versteuerten Ei- genkapitals hat mit der Ausweitung des Geschäftsvolumens Schritt gehalten. Der Zuwachs des Eigenka- pitals ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Ergebnisrücklagen sowie auf die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken zurückzuführen.

Auch für weiteres Wachstum des Geschäftsvolumens sind wir durch die vorhandenen Eigenmittel gerüstet.

Dabei richten wir unser Hauptaugenmerk auf die Stär- kung des Kernkapitals und zwar insbesondere auf Rücklagendotierungen aus Unternehmensgewinnen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditregelungen des KWG und der CRR wurden während des Berichtszeitraums ein- gehalten.

Die Ermittlung der strukturellen Risiken erfolgt durch die Einstufung der Kreditnehmer in Bonitäts- bzw. Dabei werden die jeweiligen aktuell empfohlenen Ratingverfahren für das gewerbliche sowie das private Kreditgeschäft eingesetzt. In diesen Ratingverfahren wird u. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir zum Bilanzstichtag nach kaufmännischen Grundsätzen vorsichtig bewertet.

Für erkennbare und latente Risiken wurden Wertberichtigungen und Vorsorgereser- ven in angemessener Höhe gebildet und von dem entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Unsere Si- cherheitenbewertung unterliegt einem vorsichtigen Wertansatz. Im Rahmen des Kreditrisikomanagements wird das Kundenkreditvolumen konsequent überwacht und gesteuert. Die Verteilung des Kundenkreditvolumens nach gewerblichen und privaten Kreditnehmern zeigt einen geringen Überhang im privaten Kreditgeschäft.

Die Vergabe von Blankokreditanteilen ist bonitätsabhän- gig begrenzt. Beim Kundenkreditvolumen wird zur Vermeidung von Klumpenrisiken eine breite Streuung angestrebt. Dies gilt auch für mögliche Branchenkonzentrationen, die durch unser Limitsystem begrenzt werden. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur und unserer geschäftspolitischen Ausrichtung entfallen we- sentliche Teile ca.

Weiterhin sind Risikobranchen definiert. Diese werden hinsichtlich des Gesamtportfolios besonders limi- tiert und die Neukreditvergabe sowohl im Neukunden- wie auch im Bestandskundengeschäft durch er- höhte Eingangsvoraussetzungen begrenzt.

Die von wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen stark betroffenen Branchen bzw. Kreditnehmer wurden und werden hinsichtlich erhöhter Blankoanteile oder Ausfallrisiken besonders in den Fokus genommen. Ihr Anteil am Gesamtportfolio beträgt zum Jah- resende ca. Um die möglichen Kreditausfallrisiken zu beschränken, haben wir einen konservativen Sicherheitenansatz. Die Sicherheitenstruktur ist geprägt von Grundpfandrechten mit einem Anteil von ca.

Darüber hinaus haben wir bonitätsabhängige Kreditvergabelimite, welche sich an dem Blankoanteil orientieren. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen: Das Zinsniveau wurde durch die weiterhin expansive Notenbankpoli- tik und das Anleiherückkaufprogramm der EZB beeinflusst.

Insbesondere bedingt durch das marktzinsinduzierte Abschreiben von über pari erworbenen Wertpapie- ren weisen wir ein negatives Bewertungsergebnis Wertpapiere aus. Unser Wertpapiervolumen in der Liquiditätsreserve reduzierte sich im abgelaufenen Jahr.

Neuinvestitio- nen wurden vor dem Hintergrund der niedrigen oder auch zum Teil noch negativen Renditen sehr selek- tiv getätigt.

Investitionen erfolgten zum Teil in alternativen Anlageformen, wie unserem Spezialfonds, welcher sich im Anlagevermögen befindet. Der Bestand an verzinslichen Wertpapieren setzt sich zum Ende des Jahres hauptsächlich aus garan- tierten Emissionen von Kreditinstituten, Bundesländeranleihen, Pfandbriefen und in geringen Umfängen in unbesicherten Emissionen von Kreditinstituten zusammen.

Nahezu alle unsere verzinslichen Wertpa- 7. Zur Optimierung eines ausgewogenen Assets-Liability-Managements auf Gesamtbankebene haben wir einen konservativen passiv gesteuerten Spezialfonds. Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Von unseren Kunden werden im Kreditgeschäft weiterhin bevorzugt langfristige Zinsbindungen mit einer Festschreibungsdauer von 5 und 10 Jahren und zum Teil 15 Jahren nachgefragt.

Aufgrund unserer guten Eigenmittelausstattung ergab sich die Möglichkeit, diese Zinsänderungsrisiken bewusst einzugehen. In waren ein Zinsswap mit 5 Mio. EUR und ein Zinsswap mit 10 Mio. Aufgelöst haben wir zwei Zinsswaps über je 5 Mio. Ein sehr unklares Denken spricht aus der verbreiteten Erwägung, Inflation sei das unvermeidliche Heilmittel, das solle man aber wenigstens offen sagen.

Inflation ist nur ein Zerstörungsmittel, das aber die Prolongation schlechter Engagements auf Kosten des gesunden Umschlagsbedarfs ermöglicht und nur daher in einzelnen Teilen auch der Wirtschaftspraxis Beifall finden, konnte. Deflation ist nur bei Notenmonopol möglich. Gerade die wenig er-. Ohne diese Voraussetzung hätte man das Monopol niemals bewilligt. Die Sicherungen der kanadischen freien Banknoten.

Durch eine zentrale Notenversicherungskasse, die beim Finanzministerium besteht und einen hohen Rücklagenfonds angesammelt hat; alle Notenbanken müssen an sie Prämien zahlen. Durch eine Verzinsungspflicht der Banknoten im Konkursfalle, die Noten gestürzter Banken zu gern gekauften Anlagepapieren macht.

Die Wis-senschaft und die wirtschaftliche Bildung der breiten Volksschichten darf also nicht fehlen, wenn es sich um den Aufbau eines gesunden Banksystems handelt. Völlige Verschiedenheit des Anlagekredits vom Umsatzkredit.

Er wird daher nicht aus dem einmaligen Erlös getilgt, sondern im Laufe der Gebrauchsjahre aus den jährlichen Überschüssen , wofür das Annuitätensystem der gebräuchlichste Weg ist. Völlige Verschiedenheit der Spardepositen von den Girodepositen. Eine Bank, die nur dieses Umtauschgeschäft betreibt, man könnte sie Scheckbank nennen, braucht also überhaupt keine Spardepositen , überhaupt keine Gelder, die von Kunden, der Anlage unverbrauchter Einkommensteile halber, bei der Bank eingezahlt oder belassen werden.

Die Regeln zur Anlage der Spardepositen , wie wir sie zum Unterschiede von den Girodepositen nennen wollen, sind somit gänzlich andere, als die Regeln des Umtauschgeschäfts, von denen bereits die Rede war. Daher bleibt für Spardepositen nur die Anlage in langlebigen rentablen Gütern oder den darauf bezüglichen Wert-papieren übrig.

Trotzdem Bejahung der deutschen Arbeitsvereinigung im Bankwesen. Ursprünglicher Sinn der Arbeitsvereinigung. Hiermit wurde der gesamte volkswirtschaftliche Güterumsatz bewältigt. Offenbar hätte man damals 12 Milliarden Kreditoren unmög-lich in self-liquidating credits anlegen können, weil eben nicht mehr Güterumschlag da war.

Man kann sich also nicht wundern, wenn die für richtige Arbeitsvereinigung heute nicht mehr funktioniert. Für Deutschland und England haben wir die Ziffern schon gegeben; bezüglich der Schweiz erklärte der Bundesrat Musy am So ist die damals gesunde Arbeitsvereinigung zu einem Zerrbild ihrer selbst geworden:.

Damals hatten wir also Arbeitsvereinigung ohne Illiquidität! Hiermit ist das Prinzip der Depositenpolitik der Depositenbanken gegeben: Das Depositenwesen der Sparkassen. Diese Politik war vor dem Kriege noch eher zu entschuldigen als heute, weil damals ein Markt für Hypothekenbriefe vorhanden war und weil die Wohlhabenheit der Kommunen auch der Liquidität der Sparkassen einen andern Rückhalt bot als heute. Hier hatte man an die kaufmännische Überlegung der Depositäre nicht appellieren können, hier war es auf Liquidität nicht angekommen, weil man eben gern Opfer bringen wollte, um diesen pädagogischen Zweck zu fördern.

Was mit dem Depositenwesen der Banken eingetreten ist, hat sich schon viel früher bei dem Depositenwesen der Sparkassen gezeigt: Keine Bank, die ehrlich sein will, darf sich auf die baldige Rück-zahlung einlassen, wenn sie Gelder anders anlegt als im Diskontgeschäft bzw. Die andere Liquiditätspolitik ist schon deswegen utopisch, weil nicht soviel Güter umgesetzt werden, wie zur Unterbringung so vieler Umschlagskredite nötig wäre.

Wie hat man bisher kurzfristige Depositen zurückgezahlt, die langfristig angelegt waren? Man hat nie Kredite gekündigt, um die zurückgezahlten Beträge an die Einleger auszuzahlen.

Es war also ganz einfach der Zugang an Neuersparnissen , mit dem man in der Praxis schon immer die Rückzahlungen geleistet hat 1.

Das angelsächsische Prinzip als Vorbild. Es funktionierte nicht, weil bei ihm das Fristenprinzip beachtet war, sondern trotz dessen Nichtachtung. Den Grundsatz dieser Kassen formulierte U.

Normalerweise zahlen diese Kassen ebenso pünktlich zurück, wie normalerweise die deutschen Sparkassen es konnten. Mark gekündigter Guthaben zurück. Eine deutsche Kasse, i. Die Sparguthaben können im Rahmen der Bedingungen dieses Paragraphen abgerufen werden. Die "Deutschland" ist verpflichtet, monatlich mindestens einen Betrag gleich der Hälfte der im Monat eingezahlten Sparbeiträge und Tilgungsraten für etwa in dem Monat gekündigte Sparguthaben zur Rückzahlung in dem betreffenden Monat zur Verfügung zu halten.

Kündigungen von Teilen des Sparguthabens sind zulässig, das Bausparbuch ist aber in jedem Falle zur Abänderung einzureichen. Mai , dessen Sektion 6 Absatz 1 folgendes bestimmt: Wenn der insgesamt gekündigte Betrag weniger als drei Prozent von allen Passiven der Kasse ausmacht, so ist Auszahlung ohne weiteres gestattet, eine bestimmte Auszahlungsordnung also nicht vorgeschrie-ben.

Man würde damit nur die Praxis zum Gesetz erheben, würde zum Prinzip der Vertragstreue übergehen, würde den Sparern ehrlich erklären: Alle eure Gelder sind richtig angelegt fördern, nichts ist gestohlen oder veruntreut.

Was sich hinter dem Schlagwort: Kleiner vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband, der durchaus die herr-. Wiederherstellung des Vertrauens" am 1. Dazu wäre keine Sparkasse der Welt, natürlich auch keine Bank imstande gewesen.

So bedarf der ganze Effektenbesitz in Zukunft einer pfleglichen Behandlung. Das gilt insbe-sondere gegenüber der Besteuerung. Die Kapi-talbesitzer spüren also keinerlei Anreiz, ihre Spardepositen bei den Banken, die diese doch nur in Verlegenheit bringen, in Effekten umzuwandeln. Dieser Mangel an Liquidität bringt mit der Zeit den gesamten Unternehmungsgeist, insbesondere der Ban-ken, zum Erliegen. In dem Wahn, den Kapitalisten ordentlich etwas abzunehmen, macht man die Wirtschaft magenkrank und das Volk arbeitslos.

Direkter Effektenbesitz des Publikums als die fehlende Rückversicherung des Banksystems. Welche Mittel im einzelnen zu ergreifen sind, um den Effektenbesitz zu fördern und zu popularisieren, braucht hier nicht näher dargestellt zu werden 1.

Dieser Rückversicherer der Banken kann nur in Gestalt der breiten Masse der Effektenbesitzer gefunden werden. Der direkte Effektenbesitz des Publikums ist daher eine der Säulen, mit denen das Banksystem eines Landes steht und fällt.

Der Krieg hat viereinhalb Jahre gedauert, die Inflation hat viereinhalb Jahr gedauert und auch die Deflation wird wohl vier und einhalb Jahr dauern. Die Völker brauchen anscheinend so lange Zeit, bis sie das Problem be-griffen, die unentrinnbare Zwangsläufigkeit les Prozesses eingesehen, alle verfehlten Mittel und Rezepte durch-probiert, die belasteten Persönlichkeiten verbraucht und die Empfänglichkeit zum Neuen und Einfachen der Lö-sung in sich bereitet haben.

Von den viereinhalb Jahren der Deflation sind über die Hälfte bereits vergangen. Die falschen Rezepte ; Lohnsenkung, Preissenkung, Reparationen, Deflationsdruck, Zentralisation liegen hinter uns; nur ganz wenige stehen überhaupt noch zur Verfügung, unter ihnen die Aufgabe des Goldstandards, bei dem aber das englische Beispiel hoffentlich abschreckend genug gewirkt hat. So werden die Köpfe noch im Jahre frei werden für die Erörterung der wesentlichen Fragen. Die Aufgabe ist also, um den starren Kern der heutigen gesetz-lichen Zahlungsmittel herum wieder einen elastischen Spielraum zu schaffen.

Die Rentenmark erwies sich später als überflüssig jz76 , ihre Emissionsstelle befindet sich in Liquidation durch die Reichsbank; welches Schicksal die Dresdner Bank als Scheckbank haben wird, deren Zahlungsmittel im Gegensatz zu denen der Ren-. Man kann nicht über ein Drittel der jährlichen Güterproduktion durch Steuern aus dem Verkehr ziehen, ohne für die Bewerk-stelligung der dazu nötigen Zahlungsvorgänge Sorge zu tragen; auch darf man die neue Scheckbank nicht in Ver-bindung mit dem Staatskredit bringen.

Darüber hinaus wäre auf unbedingte Etatausgleichung zu halten. Soweit der Warenverkehr der Kredite nicht entraten kann, wird der direkte Kredit der Kaufleute untereinander an ihre Stelle treten müssen.

Man kann nur hinzufügen: Organisation, die einzige Herrin der Massenerscheinungen, würde an die Stelle des Chaos und der Willkür treten, die in Deutschland seit gleichbedeutend gewesen sind mit einer kreditpolitischen Auszehrung der mittleren Industrie, des Kleingewerbes und der Landwirtschaft. Dieses Kreditsystem würde einen gesunden Unterbau finden in einem Sparkassenwesen , das wieder auf absoluter Vertragstreue und Liquidität aufgebaut wäre, und in einem Effektenwesen , das die Liquiditäts- und Delkredere-Risiken, die in den Banken nicht kompensierbar sind, auf die breite Masse der Effektenbesitzer über-trägt, hierdurch volle Aktivität und Liquidität der Banken und volle Beschäftigung des volkswirtschaftlichen Apparats sicherstellend.

Damit wäre das Ende des Stillhaltungsproblems gekommen. Sie werden sich vor die von Dr. Sie wird den inneren Markt mit derselben Sorgfalt pflegen, wie man bisher den Export gepflegt hat; sie wird den deutschen Arbeitern ebensoviel Kredit geben, wie man bisher den überseeischen Negern unter dem Namen von Exportkrediten gegeben hat, obwohl doch diese Erlöse, wenn sie selbst hereinkamen, durch Zölle und Repara-tionen auf die Hälfte vermindert wurden und oft nicht ausreichten, die dabei verwendeten ausländischen Rohstoffe wieder zu importieren.

Die Befürchtung, die Befreiung der deutschen Politik würde zu imperialistischen Experimenten führen, scheint daher nicht begründet; zum mindesten würde ein solcher Imperialismus durch das hier geforderte Kreditsystem sehr erschwert werden.

Freilich würde die hier vorgeschlagene Bank- und Kreditpolitik eine Abkehr von den subjekti -. Diese Kurzfassung ist hier nicht sachgemäss: Geldforderungen aus Warenverkäufen sind gemeint. Klarer wäre es zu sagen statt "auf dem Kredit des Staates": Wenn so etwas passieren kann dann sind Zentralnotenbankverfassungen offenbar wertlos. Gesetze können nicht gegen Inflation sichern. Sie können die Freiheit nicht ersetzen. Nicht "des Zinses" sondern der Zahlungsmittelversorgung!

Wenn diese schlecht ist, dann ist auch der Zins hoch - aber nur als Folge! Darin und nicht in einer kleinen Butterpreiserhöhung liegt die schlimmste Folge. Hier hätte er wenigstens hinzusetzen sollen: Wenn Kündi-gungs- und Anlagetermine den Summen und Zeiten nach balanziert sind, dann kann und sollte Zins gezahlt wer-den. Die zusätzlichen Warenumsätze sind beschränkt durch die Einlösungsverpflichtung, auf die er in diesem Buch anscheinend und meistens immer noch nicht verzichten will.

Das folgende Beispiel enthält immer noch die Einlösungsverpflichtung, die er oben, auf derselben Seite, ablehnt! Die Arbeitslosigkeit als Folge des Zahlungsmittelmangels wurde in einem Aufsatz von Rittershausen be-schrieben der in Peace Plans 41 übersetzt ist. Das geht nicht, wie Beckerath und später auch Rittershausen lehrte.

Es würde nur eine Art von Assignaten produzieren. Solche Kapitalgüterwerte dürfen nicht in Lohnzahlungsmittel umgewandelt werden — weil die Arbeiter damit nicht solche Kapitalgüter kaufen werden and den vorhandenen Konsumgütern dadurch ein übergrosses, auf Kapitalgütern beruhendes, Geldangebot gegenüberstehen würde. Derartige Missbräuche sind, so so glaube ich, auf die Dauer nur bei Monopolbanken möglich. Wie hoch sind diese Verluste beim Pauschalsystem, im Vergleich zum individualistischen Kreditsystem, einzuschätzen?

Annahmezwang ist nicht dasselbe wie Zwangskurs. Zwangskurs besteht aus Annahmezwang und Zwangswert! Für lange Zeit habe auch ich diese Begriffe nicht genügend unterschieden, obwohl ich darüber, seit U. Beckerath zum Lehrer hatte, der mich schon bei seinem ersten Besuch fragte, was ich über Zwangskurs wisse.

Aber auch der beste Lehrer — der er für mich war — kann nicht das Auffassungsvermögen seines Schülers überschreiten. Leider aber hatter er von B.

Aber, trotz Stirner, wurde er doch von einigen "fixen Ideen" lebenslaenglich eingefangen und dadurch gegen bessere Ideen mehr oder weniger schon immunisiert. Und diese fixen Ideen von ihm waren gewiss nicht immer die besten, ganz im Gegenteil! Deshalb hatte er wohl auch oft bereut, dass er mir meinen ersten Besuch bei U. Eine weitere Empfehlung von ihm brauchte ich nicht. Beckerath's zahlreiche sozialreformerische Ideen, hunderte!

Gegen solche "Angriffe" bin ich, gern, ganz hilflos! Mit Rittershausen habe ich nur etwas korrespondiert und ihn nur einmal in Koeln besuchen koennen, und das war schon nach seinem Schlaganfall. Aber damals konnte ich doch,in seiner reichen Bibliothek, viel und frei kopieren, mit Zustimmung und Hilfe von R. Seine Buecher brauchen bessere Uebersetzer als mich. Für gesundes Staatspapiergeld wenn man etwas das auf Zwangssteuern beruht überhaupt als gesund ansehen kann sind nur Steuerfundation und freier Marktkurs und Annahmeverweigerungsrecht im allgemeinen Verkehr, unerlässliche Voraussetzungen!

Es war insofern keine "Überentwicklung" als diese Depositenmittel entweder nicht ausreichten die nötigen Umsatzzahlungsmittel zu verschaffen, oder falsch angelegt wurden: Die obigen Anmerkungen - zusammen mit den handschriftlichen Fragezeichen - sind die Reste meiner Notizen beim ersten Lesen: So weit wie möglich habe ich diese Notizen fuer die Mikroficheausgabe ausradiert, oder, wo ich sie noch für nötig halte, durch Tinte ersetzt.

Separate Notiz zu S. Wenn kein Notenmonopol mehr besteht dann sind Depositen bald völlig unnötig für kurzfristige Kreditumwandlung, die dann durch Handelswechseldiskontierung etc. Für kurzfristige Depositen wird dann wahrscheinlich keine Bank mehr Zinsen zahlen sondern eher eine Aufbewah-rungsgebühr verlangen. Wenn Ersparnisse die deponiert werden für die Diskontierung von Wechseln etc. Sie sollten eher produktiv und zu höheren Zinsen angelegt werden, zu dem Ausmass als der Kontoinhaber bereit ist, z.

Unter Bankfreiheit wird der Kunde auch einen gerin-geren Bedarf für eine hohe Kassenhaltung und ein höheres Bankkonto haben. Geldfreiheit würde zur Währungsstabilisierung führen die Annahme unzuverlässiger Wertzeichen würde verwei-gert werden, i.

Dadurch wird Wertbeständigkeit auch eine Voraussetzung für ein gesundes Depositenwesen. Mai sehr gut und das von brachte nur Verschlechterungen. März , mit einigen kleinen Korrekturen: Waren die Depositen bei den alten schottischen Banken durchweg unverzinslich? Theoretisch hätten sie ja verzinslich sein können. Da kamen also die Notenbanken für Lohnzahlungen nicht in Betracht.

Hier ist doch Einlösungspflicht offenbar in dem Sinne gemeint: Telephonisch meinten Sie, dass Sie die Einlösungspflicht auch auf die Pflicht begrifflich ausdehnen wollen, die Note als Zahlungsmittel gegen sich selbst gelten zu lassen.

Bei Silber kann man — weil das Publikum nicht gern an paar Pfund Silber in der Tasche trägt — auch bis zu einem gewissen Grade inflationieren, während die Einlösungspflicht aufrecht erhalten bleibt.

Die folgende Notiz von Beckerath bezieht sich wahrscheinlich auch auf Seite 69 dieses Manuskriptes:. Teil in der Ausgabe vom Leider fehlt mir vom 1. Immer die Wertbestaendigkeit von langfristigen Anlagen vorausgesetzt!

In diesem frühen Buch hing R. Die letztere verspricht nur die Einlösung in oder Annahme für Güter und Dienstleistun-gen, die in Goldgewichtseinheiten ausgezeichnet sind, und ebenfalls Annahme zum nominellen Goldwert bei der Bezahlung von anderen Schulden, die in Goldgewichtseinheiten gemessen sind.

Diese nicht-metallische "Einlösung" oder Annahme zum Nennwert gilt nur für die Ausgeber solcher Noten und, durch Vertrag, für ihre Schuldner. Ihnen gegenüber haben ihre Scheine Zwangskurs, d. Im freien allgemeinen Verkehr aber nicht. Ein freier Goldmarkt, freie Ausmünzung und freier Umlauf von Goldmünzen gehören zu den Voraussetzungen einer Goldrechenwährung.

Er kann dann nur Bezahlung mit anderen Zahlungsmitteln verlangen, die insgesamt den Goldwert der Schuld haben. Hier besteht er nicht auf der metallischen Einloesung als eine vermeintliche Notwendigkeit, sondern sieht nur den verrechneten Waren- und Dienstleistungsumsatz und die Annahmebereitschaft fuer die dafuer ausge-gebenen Verrechnungsmittel, in Form von gestueckelten Handelswechseln, als noetig und wesentlich an.

An anderen Stellen aber besteht er dennoch auf der metallischen Einloesung, vielleicht nur um diesem auch unter Akademikern populaeren Vorurteil Rechnung zu tragen. Die Noten haben einen freien Kurs, der sehr weitgehend publiziert ist. Bei Überausgabe oder Verdacht einer Verschlechterung, würde sich ein Disagio bilden.

Wenn es verbleibt, würde sich der Ausgeber als Emit-tent unmöglich machen und vielleicht in den Bankrott getrieben werden. Ein an sich unbegründetes Disagio würde schnell wieder durch den Rückfluss der Noten an die verschwinden, die diese Noten zu ihrem Nominal-wert annehmen müssen: Der Ausgeber und seine Schuldner.

Ein grosser Missbrauch ist daher auch bei schlech-tem Willen und grosser Unwissenheit nicht möglich. Noten, die nicht zu pari stehen, im allgemeinen Verkehr, und die ein potentiellen Annehmer nicht vollgültig zur Bezahlung seiner Schulden an den Ausgeber benutzen kann, würden einfach abgelehnt werden. Also viel mehr wirkt hier als nur die Gutwilligkeit der Bankiers. Ihr Selbstinteresse ist auch eingeschlossen.

Da jetzt Warenwechsel nicht mehr üblich sind, wären entsprechende andere Forderungen aus Waren-verkäufen zu diskontieren. Ebenso, wie die Kriegssprache und ihre Ausdruecke, wurden auch die Kriegsideen weitgehend in den "Frieden" uebernommen. Nur gesetzliche Verbote stehen z. Selbst dafuer sind kurzfristige Spargelder ebensowenig noetig wie Gold- oder Silbermuenzen, wie sich aus der oben eroerterten Diskontierung gesunder Forderungen aus Warenlieferung mit Hilfe von Banknoten ergibt, die nur eine Zerstueckelung solcher kurzen Forderungen in zum voruebergehenden Umlauf geeignete Form darstellen.

Vielleicht weil eine neue Inflation befürchtet wurde und man sich deshalb und so nicht langfristig fest-legen wollte. Es war aber noch nicht vergessen, dass z. Wenn sie immer noch metallische Einlösung versprechen, für alle ihre Umsatzkreditnoten, obwohl die meist schon verrechnet werden, dann müssten sie doch für dieses metallische und so festgelegte Kapital einen Zins anrechnen.

Schliesslich kann man Gold und Silver ja auch nicht essen. Edelmetall stellt hier nur eine angeblich nötige oder nützliche zusätzliche Sicherheit dar. Eine andere Einlösungsmöglichkeit, für Depositen, die nicht kurzfristig genug angelegt sind, bei fehlender Liquidität der Bank, wäre die Übergabe der Papiere, die die mittel- und langfristigen Kredite der Bank darstellen.

Wenn der Depositen-Vertrag der Bank mit ihren Depositen-Einlegern das ganz klar macht, dann kann sie auch dadurch einen gefährlichen "run" auf die Bank vermeiden. Wenn die Banken so verfahren würden, dann würde dadurch ihren Kunden auch nahegelegt, die Anlage in Wert-papieren entweder selbst vorzunehmen oder einem von ihnen gewählten " investment trust " anzuvertrauen.

Ansonsten könnten diejenigen, die etwas Bargeld bei einer Bank sicher haben wollen, sich der dortigen Tresor-möglichkeiten bedienen. Dort könnten sie ihre eigene Bargeldreserve aufbewahren, natürlich ohne dafür Zins zu erhalten, aber doch verhältnis-mässig sicher wenigstens vor privaten Dieben und Räubern. Das Risiko bei der Diskontierung blosser Finanz-wechsel waere natürlich viel höher und in vielen Fällen ü berhaupt nicht tragbar.

Aber für verspätete Rückzahlungen, gewissermassen als Vertragsstrafe, könnten dann sehr hohe Zinssaetze erhoben werden. Man vergleiche wie heute viele Verkäufer ihre Waren für längere Zeit sogar in zinslosen Krediten anbieten, sich dafür aus ihrer Verdienstspanne schadlos haltend.

Das geschieht natürlich zu grossem Ausmasse nur unter dem Deflationsdruck der mit dem heutigen Gelddespotismus verbunden ist. Nach dem richtigen "banking principle", der Handelswechseldiskontierung oder der "real bills doctrine", ohne den metallischen Einloesungsfimmel, sind fuer die blosse Umsatzfinanzierung auch die kurzfristigen Depositen ueberhaupt nicht noetig! Ganz freier Wettbewerb wuerde das beweisen. Weltkrieg trat Rittershausen nicht nur fuer einen "Abbau" der Preiskontrolle ein, sondern, wie Leonard E.

Read, spaeter, fuer ihre sofortige totale Abschaffung. Die graduelle Verminderung jedes Protektio-nismus fuehrt gewoehnlich zu seiner Lebensverlaengerung und nicht zum Freihandel. Jede Art der Staatseinmischung in die Wirtschaft sollte radikal abgeschafft werden — wenigstens in den entsprechenden freiwilligen Gemeinschaften. Ich bezweifle, dass eine einzige Noten- oder Scheckbank dieser Art für ein ganzes Land wie Deutschland genügen würde.

Zu Zeiten als die Notenausgabe noch verhältnismässig frei war gab es oft Notenbanken für nur ca. In Deutschland würden sich wahrscheinlich einige Dutzend Notenbanken halten können — und insgesamt viel besser arbeiten als nur eine Notenbank für den Umsatzkredit.

Die üblichen Vorteile der Dezentralisation würden auch hier vorliegen. Wahrscheinlich würde jeweils nicht mehr als eine dieser Notenbanken grosse Fehler machen — und selbst dann wären nur ihre Kunden geschädigt, nicht das ganze Land.

Aber so radikale und provozierende Vorschläge wollte Ri. Immer hübsch vorsichtig aufs Glatteis gehen! Er schlug nur vor was unter damaligen Verhältnissen vielleicht durchsetzbar gewesen wäre, den populären und auch den überwiegenden akademischen Vorurteilen entsprechend.

Wenn Goldmünzen oder Staatspapiergeld dafür nicht nöetig sind, wie er hier zugibt, dann sollte man auch Einlösung in ihnen nicht versprechen oder als vermeintlich notwendig erwaehnen, wie das R. Der vermeintlich "schöpferische" Kredit ist nicht "schöpferisch" sondern betruegerisch und, letztlich, zerstoerend, wie Rittershausen in diesem Buche sehr gut gezeigt hat. Die gerechtfertigte Opposition gegen solche "Schoepfungen" ist, leider, ohne jede Rechtfertigung, nur weil da ein voruebergehendes "Mehr" auf der Geldseite beobachtet wurde, während das "Mehr" des Güterumsatzes ignoriert wurde, auch auf gesunde Verrechnungs-zahlungsmittel und Verrechnungsmethoden ausgedehnt worden, als ob auch sie nur blosses "fiat-money" wären.

Nicht einmal der Unterschied zwischen blossem Zwangskursgeld und Freikursgeld wurde beachtet, sondern nur die schon lange beseitigte metallische Einlösung durch den Emittenten.

Fixe Ideen herschen immer noch in der Welt, auch unter vielen Wissenschaftlern. Ohne genügende Unterscheidungen kommt man an Wahrheiten nicht genügend heran. Meines Wissens war es genuegend frei auch schon damals nicht mehr!

Aber gerade zum Nachdenken soll der Aufdruck auf den Noten: Ramin einen bedeutenden Schritt den Ansichten von von Dr. Rittershausen voraus oder wagte es einfach sich noch radikaler auszudrücken. Wie diese "Hüterin" "unserer" "Währung" sie immer wieder verschlechtert, d. Sollten wir irgendeiner Zentralnotenbank daraufhin in Zukunft weiterhin Vertrauen schenken, ganz unverdient? Ich meine, dass beide — und auch andere Geldfreiheitsmethoden und Institutionen so viel wie möglich gebraucht werden sollten.

Aber ein so weitgehender Vorschlag ist eben noch schwerer durchzusetzen, obwohl er dadurch auch einige wenige weitere Anhänger haben würde. Im Grunde genommen ist auch diese Frage verhältnismässig einfach, nämlich, so einfach wie die Kapital-anlage von Bargeld oder Giroguthaben heute ist durch ihre Besitzer.