Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel -Augsburger Puppenkiste



Im Rahmen seiner kostenlosen Webinar-Reihe bie Hess sie fliegen, sie blieben aber — von den Strahlen der un: Es bleibt mir nur noch übrig, den Wunsch auszusprechen, dass Herr Prof. In Commission bei Ch. Elachyx abbreviatellus Heer pr.

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Auch wenn wir vielleicht nicht von Informations- oder Das gab die in Los Ang Rotary Alzenau Entenrennen zum Alzenau, August Am 9. Damit unterstreicht der So Ab in den Urlaub: So laufen Projekte auch in Abwesenheit rund Juli - Vor und nach dem Urlaub sind Knowledge-Worker oft besonders gestresst: Wichtige Dinge wollen vor der Abreise erledigt sein, Vor und nach dem Urlaub sind Knowledge-Worker oft besonders gestresst: Wichtige Dinge wollen vor der Abreise erledigt sein, und um laufende Projekte Stimmungsvolles Sommerfest mit Helen Pfaff Juli einen besonderen Sommer-Event.

Es gilt schnell ein kleines Projekt, etwa einen Workshop, eine Kampagne o. Da wird nicht lange recherchiert, sond Der Rotary Club Alzenau organisiert aus diesem Anlass eine eben Ideenwettbewerb mit Mindjet SpigitEngage umgesetzt Chief Innovation Officer - Job mit Zukunft So behalten Unternehmen beim Innovationsmanagement die Nase vorn Mindjet MindManager ist beliebteste Mindmapping Software Innovation als Lebenselixier Handelt es sich dabei schlicht um eine Modeerscheinung oder sind sie ein echtes tech Schottland-Passage mit der "Ocean Diamond" Visualisierung als Erfolgsbaustein Innovation gilt zunehmend als erfolgskritischer Faktor, wenn es darum geht, Wettbewerbsvorteile im sich weiterentwickelnden Weltmarkt aufrecht zu erh Traumhafte Erlebnisse an exotischen Orten und an Bord besonderer Schiffe: Mit ihrem neuen Flaggschiff, Wie die zahlreichen neuen Vorlagen und individuelle Ma Mindjet startet mit den beliebtesten Webinaren ins neue Jahr Mit einer Serie von kostenlosen Webinaren geht Mindjet ins neue Jahr.

Wie die zahlreichen neuen Vorlagen und individuelle Map Parts sinnvoll eingeset Verbandsmanagement mit MindManager Island, Burma, China und mehr: Mindjet ist auch in diesem Jahr auf der Kongressmesse? Dezember in Berlin vertreten. Dieses Umstands ist sich die Imtech Bra Mindjet zeigt in Webinaren Innovationsmanagement In zwei Webinaren erfahren die Teilnehmer, wie sie im Unte Im Rahmen eines um Um sich auch langfristig gut ausgebildetes Personal zu s Mappen, managen, Mehrwerte im Maschinenbau erzeugen Alternative Energien, insbesondere die Windkraft, stehen hoch im Kurs.

Kongresse, Workshops und Webinare rund um MindManager Mindjet präsentiert sich auf? Mindjet bringt neue MindManager Versionen auf den Markt Erfolg durch professionelles Selbstmanagement September , im ehemaligen Hauptzollamt Hambur Mindjet Spot On Event Hamburg: Teamerfolg durch professionelles Selbstmanagement Im Rahmen der Mindjet Reihe? September , im ehemaligen Hauptzollamt Hamburg, ein Event mit dem Titel? Projektmanagement in der Praxis August - Zusammen mit dem Fachmagazin Wissensmanagement veranstaltet Mindjet eine deutschlandweite Roadshow zum Thema Projektmanagem Zusammen mit dem Fachmagazin Wissensmanagement, veranstaltet Mindjet eine deutschlandweite Roadshow zum Thema Projektmanagement und macht dabei Stati Siemens und TU Berlin rufen zum Ideenwettbewerb auf Silhouette nutzt MindManager als Projektmanagement-Software Ob es in der Produktion bei Silhouette b Mindjet von Aragon Research als Top-Innovator ausgezeichnet AlwaysOn zeichnet Mindjet als eines der vielversprechendsten Unternehmen aus Zertifizierungsprojekte mit MindManager erfolgreich steuern Die Herausforderung Zertifizierungen spielen in vielen Unternehmen eine wichtige Rolle?

Agile Planung mit MindManager Crystal Grand Cruise Analysten bewerten SpigitEngage mit Bestnote Mindjet stellt Innovations-Management vor Open Innovation als Strategische Methodik? Mindjet auf internationalem Innovation Summit Mai - Auf dem internationalen Innovation Summit , am 3.

Auf dem internationalen Innovation Summit , am 3. Dieses von Mindjets Technologiepartner Olympic Lim Kreuzfahrtenprogramm von Regent Seven Seas Cruises Mit der zunehmend komplexen Projektkultur- und Struktur, kommen Unternehmen oft nur schwer zurecht. Innovative Herangehensweisen oder moderne Methode Platz beim Innovationspreis-IT April - Ab sofort steht das Service Pack Ab sofort steht das Service Pack Neben verschiedenen Optimierungen in der Collaborative Work Management Prozessoptimierung mit Business-Maps Innovationsmanagement strategisch umsetzen Unter dem Namen holzgefuehl wird ein neues Produkt namens - woodster - vertrieben.

Wie Business-Maps Prozesse in der Industrie vereinfachen Der letzte Spot On Event des Jahres findet am Entspannung pur, aber zugleich anregend und erlebnisreich: Wissens- und Risikomanagement mit MindManager Mindjet auf den 9. Wissensweitergabe, Enterprise Search und die Sicherung von wertvollem Erfahrungswissen? Laderaum rund um die Uhr buchen: ELVIS freightweb geht online Um den Anwendern den Einstie Mindjet bringt neue MindManager Desktopversion auf den Markt Wer langfristig mit weltweiten Kreuzfahrten der D Die Herausforderung IT-Leiter kennen das: Neben den zahlreichen Administrations-, Support- und Innovationsaufgaben, muss auch noch die Einhal Matthias Marquardt schreibt Bestseller mit MindManager Allein die Strukturierung meiner Laufbibel war eine Herkulesaufgabe Technische Dokumentation mit Mindjet?

Viele Angestellte sind deshalb damit besc Aufgrund des nach wie vor ungebrochenen Interesses an einer klassischen Installationsversion der MindManager Software, ist die beliebte Mindmapping-L Social Collaboration am Arbeitsplatz ist nicht mehr aufzuhalten Soziale Technologien und Prozesse am Arbeitsplatz sind nicht mehr aufzuhalten. Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Studien amerikanischer Forschun Erfolgreicher Spot On-Event von Mindjet April in das Frankfurter Komm Wissen nimmt Gestalt an Wissensmanagement mit SharePoint und Mindjet Mindjet Spot On April IT-Dienstleister, Marketingteams bzw.

Mindjet startet ins Jahr als gefragtes Collaboration-Unternehmen Mindjet for Individuals Bei diesem Produkt handelt es sich um ei Das Design der gefragten App wur Mindjet-Premiere ein voller Erfolg Die Kunden und Par Er verschaffte sich ganz junge Raupen des Perlmutterfalters und brachte einen Theil derselben in ein gelbes, einen andern in ein blaues Glasgefäfs, den dritten in einen gewöhnlichen Zuchtapparat.

In die beiden ersten Gefässe konnte das Licht auch durch die Luftlöcher nur als gelb oder blau einfallen. Die blau- beleuchteten Raupen starben in grosser Zahl, auch von den Puppen kamen viele um ; von den gelberleuchteten nur eine.

Die Schmetterlinge aus dem blauen Gefäss waren im allge- meinen viel kleiner als die gewöhnliche Art, das Braungelb der Flügel zeigte sich heller, Gelb und Orange lief zusammen. Die aus den gelben waren gleichfalls kleiner; das Braungelb war lachsfarben couleur saumon , die Marmorirung schärfer, die blauen Zeichnungen am Flügelrande schieferfarben S.

Eines Abends kamen 60 der in der gelben Kammer er- zogenen Schmetterlinge aus; S. Hess sie fliegen, sie blieben aber — von den Strahlen der un: Nach diesen Er ahrnngeu scheint also das Licht eine bedeutend grössere Variiriingskraft zu besitzen, als das ver- änderte Futter. Weismanu be- reits an verschiedenen nordischen Schmetterlingsarten, die auch in Italien vorkommen, nach. In der Stettiner ent.

Heide leben aber auch in Baumstämmen und faulen liaumstriinken, und die letztere auch unten in den Wänden von Häusern. Aus demselben Loche im Stamme einer Linde sah ich eine Menge Arbeiter des Lasius ineisus und fuliginosus unter einander gemischt hervorkommen.

Beiderlei Arbeiter liefen dicht neben einander ganz friedlich her, als ob sie Bewohner desselben Nes;es wären. In das Innere des Stammes konnte man jedoch nicht sehen und das Nest also nicht beobachten. Varietäten der Sapyga elavicornis L. Die Sapyga elavicornis L. Mit der gewöhnlichen Form fing ich einige bemerkenswerthe Varie- täten des cf. Ein sehr kleines Exemplar hat auf Segm. Ich hatte Graubünden sehr oft und mit Vorliebe in den fünfziger und sechsziger Jahren besucht; namentlich das Engadin, bis mich der unsägliche Fremdenschwarm aus jenen Gegenden vertrieb.

Von Jahr zu Jahr wurde die Sehnsucht, die höchsten Grenzen des Lepidopterenlebens zu erforschen, immer grösser, so dass ich dem Gorner Grat bei Zermatt und dem Stilfser Joch zwei kurze Hochsommer widmete.

Viel- leicht berichte ich von jenen Resultaten einmal später. Zeller von Stettin, der erste Lepidopterologe der Gegenwart, bereits seit Wochen weilte. AVir trafen also dort Mittags den Juli meinen ver- ehrten Freund. Ein warmer, gewitterreicher Morgen war vorhergegangen. Wir erbeuteten zu unserm Erstaunen dort von 2 — 3 Uhr 35 Exemplare der geschätzten Z.

Weibliche Exenplare fand Herr Prof. Zeller zwei Wochen später. Am folgenden Morgen — es war ein wunderschöner Tag im herrlichen Hochgebirge — erreichten wir den Weissenstein wo man jetzt ein comfortables Unterkommen zu billigen Preisen trifft.

Mittags, durch das bekannte öde Trümmermeer aufstei- gend, hatten wir endlich die Passhöhe des Albula erreicht. Dort, in einer Höhe über ', steht ein kleines Wirths- haus, das Albula-Hospiz, vor einigen Jahren erbaut von ein- zelnen Unternehmern des benachbarten Engadincr Dorfes Ponte.

Für den Naturforscher und selbst den etwas ver- wöhnteren Touristen bietet das Hospiz unter dem vortrefflichen Wirthe, meinem Freunde Herrn A. Galler, einen höchst angenehmen Aufenthalt'. Wenn man alpine Prellerei kenneu gelernt hat, wird sagen: Die Aus- beute in diesem kurzen Alpensommer mit dem herrlichsten Wetter war eine unverhältuissmässig grosse.

Wir gewannen nahezu Arten. Wir waren überrascht von diesem unverhofften Ergeb- nisse. Denn die andern Graubündner Pässe empfehlen sich dem Lepidopterologen nicht. Der Julier, dank der langjäh- rigen Verwüstung durch die Bergamasker Schaafherden, ist äussert öde. Die vom Wind durchtobte Maloja bietet wenig oder fast nichts.

Der Bernina sieht man ab von dem über Gebühr gerühmten Val Fain auch nicht viel. Den Flüela- Pass kenne ich als Sammler allerdings nicht. Und hier war auf dem Albula auf ein Mal eine unerwartet reiche Welt der Schmetterlinge! Fragt man nach der Ursache, so möchte ich hervor- heben, 1 dass der Albula ein windstiller Pass ist und 2 dass seine herrlichen Grastlächen links kalkiges Gestein, rechts Granitboden von der Kuhhecrde Ponte's wenig Noth leiden, wie sie denn auch eine berühmte Fundgrube der Bo- taniker gegenwärtig noch darstellen.

Möge es so bleiben, mitten in unserer naturverwüsten- den Zeit! Ich kam im letzten Drittheil des Juli abermals herauf zu Herrn Anderegg. Ich blieb 10 Tage; zum zwei- ten Male begünstigt vom Wetter; doch das Resultat wari weit geringer. Frey theilt uns mit, dass Hr.

Wir gingen hin- auf zur Passhöbe; allein vergeblich. Wir hatten uns voll- kommen getäuscht. Ich kehrte nach wenigen Tagen herab nach Bergün in Cloetta's gastliches Haus. In der schweizerischen Ebene zählten selbst gemeine Insecten zu den Seltenheiten.

In niederen und höheren Alpenthälern —' hatte der kalte Frühling ebenfalls last jedes sechsbeinige Geschöpf ertödtet. Die Klagen der Entomologen fehlten nirgends. Er ist schwer, wenn man den Zug zum Hochgebirge einmal hat, im Hochsommer unten zu bleiben in der ersticken- den Hitze. Halb krank die Bereitwilligkeit unserer Be- hörde hatte mir einen Urlaub von 8 Tagen vor dem Schlüsse der Vorlesungen abermals freundlichst bewilligt kam ich am vorletzten Julitage wiederum auf den Pass.

Freund An- deregg hatte mir auf briefliche Anfrage vorher geantwortet: Sie werden mich nun fragen: Sie würden diese Frage in noch höherm Grade erheben, wenn ich Ihnen vorher schon bemerkt hätte, dass ich dieses Alpenterrain nur in sehr kleiner Ausdehnung, nur in der Länge einer kleinen Stunde nach dem Engadin herab und kaum in halber Breite er- forscht habe?

Warum ist dieses aber geschehen? Ich habe in früheren Zeiten flüchtig als Sammler grosse Strecken durchwandert. Ich hatte hinterher wohl gesehen, wie wenig verhältnissmässig dabei herauskommt Ich ergriff später eine andere Sammelmethode, die fixe, wenn ich so sagen darf, in Samaden, Sils-Maria, in Zermatt und Trafoi, und leinte ihren viel grösseren Werth kennen. Ich hatte mich also in strengster Weise fixirt während vier Jahren. Ich wollte nebenbei einmal sehen, was ein sehr kleines günstiges Flächengebiet der Hochalpen darbie- tet bei ruhigster Beobachtung.

Ich habe über Spezies dort kennen gelernt. Ich habe ferner Höhengrenzen der Alpenfalter beobachtet, welche dem flüchtigen Durch Wande- rer wohl verborgen bleiben müssen. Ich habe endlich gesehen, dass der aus der Ebene her schon längst bekannte wechselnde Insectenreichthum einzelner Jahre im Hochgebirge sich noch viel ungleicher gestalten kann ; selbst wenn man den so variabcln Eintritt und die ungleiche Dauer des dortigen kurzen Sommers beachtet.

Demcemäss wären viellexlit diese unbedeutenden allgemeinen Notizen nicht ganz ohne Werth. Indem ich an einem andern Orte detaillirte Mittheilun- gen über die Schmetterlinge des Albula-Passes geben werde, hebe ich nur Einiges von grüsserem Interesse vorläufig hervor.

Sprechen wir also hier nur von wenigen Arten. Ich erhielt ein Exemplar aus Chur mit der Bemerkung: Später fand Herr Lehrer R. Wolfensberger zwei Stücke im Val Fain. Auf dem Albula ist M. Asteria und ein höchst ge- meines Thier gewesen; war sie relativ selten. Ihr lang- samer Flug ist eigenthümlich schwirrend, abweichend von Mel.

Varia Bischotf, welche eine Stunde ent- fernt nach dem Engadin zu fliegen beginnt. Die Variationen ihrer Art ergeben sich als sehr bedeutend.

Raupe und Pui'pe konnte ich nicht antreffen. Steinplatten, diese so wichtige Fundgrube hochalpiner Lepidojjtern, fehlen auf dem Albula-Pass leider in hohem Grade. Ich hielt sie anfänglicii für E. Den Namen wählte vor zwei Jahren Dr. Staudinger nach Einsicht meiner Ausbeute des Jahres Die nächs'e Verwandt- schaft mit E. Im fchlechien Sommer traf man 2 — 3 al ge- flogene Exemplare mit grösster Mühe. Quen- selii wieder vollkommen. Sie kommt also sicherlich nur alle zwei Jahre und dort in Jahren mit uti gleicher Zahl vor.

Zwei andere schöne Exemplare fing ich in der zweiten August- woche desselben Jahres, eiu's an Silene acfiulis um 1 Uhr langsam fliegend, ein anderes am folgenden Mittag über einen Stein kriechend.

Die Flugzeit ist eine weit spätere als die- jenige der bekannten A. Vidua, und die Sitten unserer Thiere dürften ruhiger sein. Nigrita scheint neueren Nach- richten zufolge am Stilfser Joch etwas häufiger vorzukommen. Auf dem Albiila stellenweise hau- 8 figer an steinigen Halden, wo Aconitum wächst.

Die Fund- plätze am Gorner Gnit waren wesentlich andere, so dass ich über die Futterpflanze im Dunkeln blieb. Jene scheint in Deutschland nicht vorzu- kommen und ist von der bei Weilburg gemeinen A.

Beide Arten sind allerdings zum Verwechseln ähnlich. Ich besitze die intermedia in beiden Geschlechtern aus Südfrankreich. Die braungelbe Farbe blasst bei inter- media in hellgrau ab. Bei den cf der beiden Arten sind die Genitalien verschieden, wenn auch sehr ähnlich.

Bei aestivalis endigen sich die äusseren Zangen in 2 spitze gerade Zähne, deren äusserer nur wenig kürzer, als der innere ist; ander inneren Ecke des Endrandes dieser Zangen sitzt noch ein sehr schmaler, langer, behaarter Fortsatz, seit- wärts nach innen gerichtet; die inneren Zangen sind sehr gekrümmt, am Ende erweitert, die Erweiterung dreieckig, zugespitzt, wenig gekrümmt, der innere Ptaiid umgebogen nach unten. Bei intermedia ist der innere Zahn am End- rande der äusseren Zangen gekrümmt, der äussere viel kürzer und breiter; der Fortsatz neben jenem mehr nach hinten, als seitwärts gerichtet; die Erweiterung der inneren Zangen ist stärker gekrümmt und breiter, als bei aestivalis, der innere Rand zweimal seicht gebuchtet, wodurch zwei zahn-- artige stumpfe Ecken entstehen.

Bei intermedia f sind die Haare auf der hinteren Seite des ersten Tarsengliedes der Mittelbeine viel länger, als bei aestivalis und en ligen sich in lange weisse Sj itzcn ; am letzten Tarsenglied hat inter- media f nicht die schwarzen Haarbüschel, welche bei aesti- valis f dieses Glie I umgeben, sondern auf der hinteren Seite lange vereinzelte Haare, vorne ist es kurz behaart.

Insectenseiiduiigen als Proben ohne Werth sind in Dentscliland nicht erlanbt. Wenn ich wiederholt auf diesen Gegenstand zuiilck- korauie, so geschieht es, weil Herr Dr. Kraatz in seinen Ent. Monatsblättern in Erwiderung auf meinen früheren Ar- tikel das Gegentheil behauptete. Freilich stützte sich Hr. Kraatz mehr auf persönliche Muthmassungen , als aui sachliche Gründe, auch würde ich über die Angriffe auf mich selber, die die Wahrheit meiner Mittheilungen bezweifeln, hinwegsehen, da ein solcher Angriff nicht auf mich, sondern auf den Urheber zurückfällt, und ich principiell meine Leser mit persönlichen Streitigkeiten verschone; aber der Umstand, dass eine Insectensendung des Hrn Dr.

Kraatz wirklich als Muster ohne Werth an mich gelangte, könnte scheinbar gegen mich sprechen. Scheinbar freilich nur, denn wer wollte der Post nicht auch Iiiconsequenz zugestehen, ich könnte dergl. Ich theilte also dem Hrn. Generalpostmeister mit, dass das Verfahren der Postbeamten ein ungleiches sei, indem an einigen Orten, seiner Ansicht gemäss, Insectensendungen als Proben ohne Werth nicht gestattet, an andern aber erlaubt würden, das ublicum somit in Ungewissheit über die Zulässigkeit oder nzulässigkeit derselben sein müsse.

Ich erhielt darauf d. Leider lehrt die Erfahrung, dass viele sonst eifrige Sammler durch mangelhafte Eührung ihrer Cataloge sich und Anderen einen Austausch sehr erschweren oder ganz unmöglich machen.

Häufig wurden mir Cataloge zugesandt, in denen die in der Sammlung des Eigenthümers vertretenen Arten mit einem gleichmässigen Zeichen, gewöhnlich einem Querstrich, angemerkt Avaren.

Daraus ersieht man nun freilich, welche Arten dem and ren Tlieil noch gänzlich feh- len und daher im Tausch besonders genehm sein werden; man ersieht aber nicht: Ein Beispiel mag die Sache klarer machen: A ersieht aus dem Catalog des B, dass letzterer den Ptipi- phorus paradoxus Ijesitzt. A hat diese seltene Art vielleicht mehrfach und würde dem B gern ein oder zwei Stücke ab- geben, wenn er wüsste, dass letzüuer nur etwa eins davon besässe.

Aber in Ungewissheit darüber, ob B nicht schon genügend versehen ist, also überhaupt noch Werth darauf- legt, behält er lieber seine Stücke. Umgekehrt kann dem A die Art nocli gänzlich fehlen: Bei beiden Herren bleil t daher eine solche Art, deren Erwerb den Einen oder Anderen recht er- freut haben würde, in dem anzubahnenden Tauschgeschäft ausser ]ietracht. Dem B entgehen nun bei einem solchen Tauschgeschäft eine Menge Arten, welche er zwar schon einzeln besass, je- doch sehr gerne noch ferner in Tausch genonnnen haben würde; A, welcher dem B beispielsweise Arten mit Mühe und Opfern zusannnengestellt und zugesandt hat, er- hält sodann von B statt einer annähernd gleichwerthigen Gegensendung ein höfliches Dank- und Entschuldigungs- schreiben, worin Seitens des Absenders sehr bedauert wird, die meisten auf der Desideratenlistc uotirteu Arten nicht doublett, sondern selber nur in einigen wenigen Stücken zu besitzen; höchstens beifolgende 10 oder 20 Arten seien augen- blicldich disponibel, und hotfe man sich später einmal besser revanchiren zu können etc.

Allerdings steht es ängstlichen Gemüthern frei, zuvor gegenseitige Listen des zu Gebenden und Empfangenden auszuwechseln und beides zuvor im Wege des Schriftwechsels ti'stzusetzen und abzumessen; aber mit wi: Gehen nun im Laufe der Zeit durcli Tausch- geschäfte die Doubletteiivorräthe einer Art zu Ende, so stelle man einfach das Zeichen -j- wieder her und halte überhaupt den Catalog stets in Uebereinstimmung mit dem wirklichen Bestände der Sammlung und der Doubletten.

Wenn man nach jedem Tauschgeschäft und jeder Acquisition den Cata- log in Ordnung hält und rectiticirt, ist die Sache durchaus nicht so mühsam und zeitraubend, als manche glauben ; wo- bei icli noch bemerke, dass das Anstreichen besser mit Blei- stift, als mit Tinte geschieht, um leichter die nöthigen Ver- änderungen vornehmen zu können.

Bei Zugrundelegung eines derartig geführten Catalogs liefert der Austausch beiden Theilen erwünschte Piesultate, beim Geben hat man nur mit den gar nicht oder als — an- gestrichenen Arten, beim Aufstellen der Desideraten nur mit 12 den Arten sub — — - zu thun, auf welche man dann auch im Ganzen ziemlich sicher als Gegengabe wird rechnen können. Selbstredend mag sich jeder Sammler eigene beliebige Zeichen für die bezeichneten drei Kategorien wählen, falls die empfohlenen nicht conveniren ; manche Cataloge zeigen Punkte, Nullen, blos senkrechte Striche etc.

Jedenfalls bleibt jedoch nicht zu versäumen, die Bedeutung solcher Zeichen auf dem Titelblatt zu erläutern, damit sie dem Scharfsinn des Empfängers nicht zu viel zu rathen geben. Häufiges Auftreten des Kohlweissliugs und Ausbleiben anderer lusecten. Zu dem Artikel in Nr. Vice- director der met.

Fritsch in Salzburg mit, dass auch dort der Kolilweissling Anfang August ungewöhnlich zahlreich sich gezeigt und bei seinen Zügen die Richtung von Norden nach Süden inne gehalten habe. Meyer- Dür aus Burgdorf Schweiz , dass derselbe Falter in ungewöhnlicher Zahl in der Schweiz aufgetreten sei und grosse Verwüstungen in den Kohlpflan- zungen angerichtet habe.

Dagegen Avar allgemeiner Entomologen-Jammer hinsicht- lich der alpinen Insecteu- Ausbeute, weil überall in den höhern Berggegenden des allzulange gelegenen Schnee's und der kalten Fröste halber, Millionen von Insecten nicht mehr zur Ausbildung gelangen konnten.

Das Sammeln auf den Alpen Avar desshalb ein wahrhaft trostloses; auch in den Thalgeländen machte sich ein gänzliches Ausbleiben gar mancher, sonst gemeiner Species bemerkbar wie z. Ecclisopteryx guttulata, der Psylla alni, u. Megachile lagopoda heuer recht zahlreich die Distelköpfe umschwärmten. Aus solchen Gegensätzen geht eben deutlich hervor, wie gerade abnorme Witterungsverhältnisse oft die Entwicklung gewisser Arten begünstigen, andern jedoch ihren jähen Unter- gang bereiten können, je nachdem die Störungen während eines geeigneten oder couträren Zeitpunktes der Metamor- phose eintreffen.

Solche Erscheinungen in der kleinen Thier- welt hängen daher weitmehr als man nur ahnt, mit meteoro- logischen Einflüssen zusammen. So sind ja auch bekannter Massen die warmfeuchten Frühlinge einer massenhaften Ver- mehrung der Aphidineu günstig, wie ebenfalls den Lepidop- tern, Coleoptern u.

Diptern, während nur in trockenen Jahren Orthoptern und Hymenopteni gedeihen können. Aus diesen zwar allgemeinen Gesetzen lassen sich natürlich end- lose Special- Erfahrungen ableiten, und unbezweifelt auch manche solche, die auf unsere Landwirthschaft den wohl- thätigsten Einfluss ausüben könnten, wenn nur der Entomo- logie ein würdiger Platz auch unter den realistischen Kennt- nissen eingeräumt würde I Nord-Amerika hat seine besoldeten Staats -Entomologen zum Nutzen und zur Belehrung des Volkes.

Aber wie traurig sieht es hierin bei uns aus? Nach der zweiten Auflage übersetzt von A. Ihnen schulden die Pflanzen Farbe und Wohlgeruch, ja sogar ihre ganze jetzige äussere Erscheinung. Dies zu zeigen, geht der Verfasser in höchst klarer, auch für jeden Laien verständlicher Weise in den drei ersten Kapiteln im allgemeinen auf die Art und Weise der Befruchtung der Pflanzen durch Insecten ein, indem er sowohl die zu diesem Zwecke eigenthümlichen Pflanzentheile , wie die Piüssel Beine etc.

Die vom Verfasser gehracliten Resultate sind meist nicht neu, sondern bereits von Sprengel, Darwin und vor allem von H. Müller mitge- theilt; trotzdem aber hat uns das Buch wegen seiner klaren Darstelhmg und der richtigen Sonderung des Wichtigen vom Unwichtigeu mit Be- friedigung erfüllt. Wir können nur wünschen, dass es manchen Leser zu eigenen Beobachtungen auf diesem reichen Gebiete anregen möge.

Wie diese anzustellen sind, dafür giebt das Werk eine hinreichende Anleitung. Das Aeussere ist, seinem englischen Vorbilde ents] rcchend, elegant. Schoner, Idarer Druck, gutes Papier, saubere Holzschnitte.

Das Werk ist, dem Rockstroh'scheu entsprechend, für jugendliche Anfänger berechnet, indessen hätten wir auch für diese einen mehr wissenschaftlichen Standpunct gewünscht.

Nicht zu blossen Sannnlern, sondern zu Entomologen soll die Jugend erzogen werden, und dass dies sehr wohl durch ein entoni. Lehrbuch geschehen kann, hat v. Fricken in seinen Käfern Deutschlands gezeigt. Auch das Fortbleiben der Besciireibungen der abgebildeten Schmetterlinge halten wir nicht für glücklich; wie leicht wird nicht eine Tafel verdorben, wie oft muss nicht auch die beste Zeichnung durch Beschreibung ergänzt werden.

Microlepidopteren sind nicht berücksichtigt. Die äussere Ausstattung des Buches ist eine gute, auch die Abbildungen erheben sich über das gewöhnliche Maass. Beschrieben sind 14 Arten: Repriuted with a few slight additions from The Entomologist's Annual for Preis 1 Franc, incl. Beschrieben oder angeführt sind: Diese Rubrik steht dea Abonnenten für Mittheilungen gratis zu Gebote. Heinr, Frey, Zürich Unterstrass. Gesucht werden gegen baar oder im Tausch: Da ich Anfang dieses Jahres nach dem Südwesten von Texas und nach Neu-Mexiko abreise, so beabsichtige ich, meine sämmtlichen Doubletten texanischer Insecten, in un- gefähr 30, Exemplaren zu Preisen zu verkaufen, die be- deutend niedriger sind, als die gewöhnlichen Kaufpreise.

Gedruckte Listen von Coleopteren und Lepidopteren werden auf Verlangen zugesandt; in Betreff anderer Ordnungen er- bitte ich specielle Aufträge. Beifrage, Clifton, Bosque Co. Band, dem das Hauptregister beigegeben wird, geht seiner Vollendung entgegen. Schau- fuss franco zugesendet.

Diese meine lepidopterologischen Beiträge habe ich wie- der completirt, und solche bestehen dermal: Klein Quart- Format, Preis 4 M. Bei Bestellungen, an mich unmittelbar gerichtet, bewillige ich einen genügenden Rabatt. Einzelne Hefte werden nicht abgegeben, doch wird auf die ganzen Werke sowohl, als auch auf einzelne ganze Bände, bei Bestellungen gegen gleich baare Bezahlung, mögliche Rücksicht genonnnen.

Jede Tafel der obigen und 7 M Kui feri latten zeigt, so weit mir die Naturgeschichte des Falters bekannt war, die Futterpflanze, die Raupe und den Schmetterling, resp. Falter, treu nach der Natur abgebildet, und nicht als Copieen aus andern Werken, sondern als Original- abbildung durch meine Hand. Augsburg, im Mai G. Dasselbe wird auf Wunsch franco eingesandt.

Gegen baar werden folgende, geflogene Schmetterlings- arten aus Da-Uria abgegeben: Do so in Piitbus. Industrie, in Folge gehabter Anstrengungen zur Hälfte dem Krankenlager widmen musste. Ich habe nunmehr alle diejenigen Beschäftigungen, welche sich nicht mit Wissenschaft und Kunst vereinigen, insofern ich dabei selbstthätig sein müsste, auf- gegeben und kann nun.

Dank der aufopfernden Behandlung des Herrn Hofrath Dr. Baumeister in Teplitz, neugekräftigt meinem Berufe obliegen. Seit Jahren dahin wirkend, dem Unterrichte passende Objecte zuzuführen , bürgert sich der Sinn für Naturwissenschaft, speciell m Sachsen, nur laugsamer ein, als im übrigen Deutschland Es fehlt die anregende, jederzeit zugängliche Gesammtvorlage in Form einer permanenten Aufstellung.

So gerne ich diese selbst bieten wurde, so sehr bin ich im Räume beengt. Die Fabrikation der Glasmodelle - Medusen, Polypen etc. Die hergestellten Modelle erreichen die Natur nicht, sind zum Theil untreu nachgeahmt und leisten der Wissenschaft nicht mehr Vorschub als Bilderbücher. Für die früher empfohlenen Bock'schen Gips -Präparate, welche sich leicht m den Ecken bestossen und zu schwer sind, führte ich für Deutsch- land die Ramme'- und Sodtmann'schen aus Papier-mächö ein und lasse dieselben den Bestellern franco zugehen.

An neuen der- irtigen Präparaten wird fortwährend gearbeitet und wurden so- eben Nr. Die fort- gesetzte Bestimmung meiner Reiseausbeute früherer Jahre wird den Catalog europäischer Insecten hoffentlich bereichern. Gegenüber trüben Erfahrungen , die keinem strebenden Menschen erspart bleiben, habe ich nicht genügend Worte des Dankes für die vielen und überwerthvoUen Aufmunterungen, welche mir namentlich durch Bereicherung meiner Bibliothek zu Theil wurden.

Für alle Zusendungen, auch die kleinsten Separatabdrücke, meinen aufrichtigsten Dank! Die Bereicherung der Gemäldesammlung ist mit einer Nummer zu verzeichnen. Ich werde dieselbe jedoch nicht einverleiben können, da Platz fehlt und die Zeiten zu ungünstig sind. Es be- trifft einen Joh.

Murillo von seltner Schönheit aus seiner Madonnenzeit, welcher für Sevilla gemalt ward, die Magdalena adorata. Ich werde mich bemühen, das nachzuholen, was ich in den letzten beiden Jahren versäumt habe und bitte mir durch Aufträge, Zusendung von Desideratenlisten für , Offerten, Anfragen etc.

Folgende Verzeichnisse sind bis auf Weiteres giltig: Amphibien, Reptilien und Fische. Niedere Thiere in Spiritus und trocken. Anatomische Praeparate — Papier-mäche. Emaille-Augen für Thiere LV. Zoologische Mittheilungen von Dr.

Band geht seiner Vollendung entgegen, demselben wird Register für Bd. Tabellen-Entwurf zur Bestimm- ung der Pselaphiden - Gattungen. Subscribenten auf beide Bände wollen gefl. Einzelne Lieferungen können nicht abgegeben werden. Ausserdem kann Nunquam otiosus Bd.

Dresden, Wettiner Strasse Weltausstellung" zu Wien In Nachstehendem empfangen Sie einen ohngefähren Ueber- blick der sächsischen naturhistorischen, nach den Leunis'schen Lehrbüchern geordneten Normalsammlungen, welche vom K. Ministerium des Cultus und öffentl.

Unterrichts in Wien zur Ausstellung gelangten. Dieselben wurden von unterzeichneter Hand- lung geliefert, welche sich zu solchen Lieferungen an Lehranstalten auch fernerhin erbietet. Die Herren Vorstände resp. Besteller sind jedoch nicht an nachstehende Werthe gebunden, sondern es werden die Sammlungen zu jeder behebigen Summe geliefert, ebenso ein- zelne Nummern oder Abtheilungen.

Die Auswahl der Objecte muss dem Dirigenten unterzeichneter Handlung überlassen sein oder es erfolgt Bestellung nach den z. Obgleich an jedem Auftrage mit möglichster Beschleunigung gearbeitet wird, so ist doch ein Versprechen schneller Lieferung nicht immer möglich, da beschränkte Räumlichkeiten, auch das Zusammendrängen der Arbeiten besonders im Winter u.

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Zwei Dutzend mikroskopische Präparate 27 — 7. Injecirte Darmwindung 18 — 8. Orang-Utang-Schädelmodell 9 — 10— Känguruh — 6 Schädel und 1 Abguss Halicore 15 J6. Adlerei 30 — 25 — Radiaten bis 72 — 53— Polypen bis 32 — Elssner's botanische Wandtafeln, complet 24 — Kisten zur Verpackung 60 — Bei Auftragertheilung ist die Hälfte des Betrages beizufügen, die andere Hälfte bei Scliluss der Lieferung zu übermitteln, jregen Einsendung des Betrages — franco gegenseitig — oder auf Ver- langen unter Nachnahme liefert unterzeichnete Firma: Lief 1 — 6 erschienen.

Nachdem ich von mehreren Seiten Zuschriften erhalten habe, aus denen ich ersehe, dass mein vorjähriger Aufsatz über das Studium der Hymeiiopteren Anerkennung gefunden, erlaube ich mir nachfolgend auf einige neuere Schriften des- selben Inhalts aufmerksam zu machen. Es ist davon bereits der erste Theil in den Schriften der phys.

In dem 67 Quartseiten pag. Voraus geht eine Fortsetzung des nach ihrer Erscheinungszeit ge- ordneten Verzeichnisses der über Blattwespen erschienenen Schriften, welche pag. Es folgt dann eine Characteristik der Gruppe im Allgemeinen und eine Uebersicht der dazu gerechneten Gattungen p. Darauf folgt die Eintheilung dieser Gattung in S grössere Stämme welche Bezeichnung ich mir in Ermangelung einer solchen zu ge- brauchen erlaube , von denen jeder wieder eine oder mehrere Gruppen enthält, so dass im Ganzen 24 Gruppen gebildet werden.

Abgehandelt ist dann die erste, durch bestimmte Formverschiedenheiten ausgezeichnete und deshalb als den übrigen zusammen selbstständig gegenüberstehend betrachtete Gruppe: Die genauen, stets mit Rücksicht auf die nächst verwandten Arten abgefassten Be- schreibungen, die möglichst vollständig angegebenen Synonyma, sowie die zahlreichen für die Kenntniss der geographischen Verbreitung dieser Thiere wichtigen Angaben der Fundorte beweisen auch hier wieder den Fleiss und die Gründlichkeit des Verfassers, sowie die Beschreibungen der Larven und die Notizen über Nahrung und Lebensweise derselben als die Besultate langjähriger Zuchten eine werthvolle Beigabe seines Mitarbeiters bilden.

Diese Gallen, sowie ein Theil der abgebildeten Larven gehören indess erst in den folgenden Theilen zu be- schreibenden Arten an. Es bleibt mir nur noch übrig, den Wunsch auszusprechen, dass Herr Prof. Zaddach durch Zu- sendung reichlichen Materials in den Stand gesetzt werde, seiner Arbeit einen möglichst hohen Grad von Vollständig- keit zu geben. In der von dem niederländischen entom.

Da aber diese Arbeiten immer nur einen kleinen Theil der einzelnen 19 Jahrgänge bilden und keine Separata erschienen sind, so würde die Anschaffung der ganzen Zeitschrift nöthig, diese aber mit Opfern verbunden sein, cie wolil ein holländischer Mynheer, aber gewiss nur höchst selten ein deutscher Schul- meister im ausgedehntesten Sinne des Wortes oder anderes entomologisclies Menschenkind zu bringen im Stande wäre.

Die 15 bis erschienenen Jahrgänge kommen nämlich auf nahezu Mark zu stehen. Dieser Umstand macht die Verbreitung dieser interrcssanten, auf eigenen Zuchten und Beobachtungen beruhenden Publikationen in weiteren Kreisen der Fachgenossen fast unmöglic! Um nun Denjenigen, welche sich den einen oder andern Band dieser Zeitschrift aus einer öffentlichen Bibliothek ver- schaffen wollen, Anhaltspuncte bezüglich des Inhalts zu ge- währen, dürfte ein systematisches Verzeichniss der bis zum IS.

Es sind also beschrieben und in ihrer Lebensweise geschildert: G 72 5 virainalis Fall, 1 10 Nematus septeutrionalis L. Cottewaalli Voll, trimaculatus Voli. Aquilegiae Voll, vallator Voll. Jahr- gange beginnt, welche also die erste der zweiten Serie ist. Wurde mit der ersten der beiden ebenbesprochenen Ar- beiten einem in meinem vorjährigen Aufsatze geäusserten Wunsche zuvorgekommen, so ist das auch mit einem bei den Gallwespen ausgesprochenen geschehen, indem zu Dr.

Die mitteleuropäischen Eichengallen in Wort und Bild" am Sclilusse des vorigen Schuljahres ein Heftchen von demselben Verfasser erschienen ist, das in gleicher Weise behandelt als Fortsetzung davon betrachtet, werden kann. Hof- und Universitäts-Buchhändler dortselbst zu haben. Es sind die Gallen von 20 Arten eine im Vergleich zu den ungemein zahlreichen Eichengallen allerdings sehr geringe Zahl be- schrieben und auf 3 lithogr.

Tafeln, die meisten auch im Durchschnitte, abgebildet. Ich möchte mir dazu nur ein paar auf die Ahorngallen bezügliche Bemerkungen erlauben: Bei Bathyaspis Aceris p. Letztere Angabe scheint mir, obwohl 3 Autoritäten angeführt werden Foerster, Tisch- bein und NörcUinger , doch noch weiterer Bestätigung zu be- dürfen. Ich wenigstens habe diese Galle, Avelche ich bisher nur in den obern Isarauen bei München um Hessellohe und Pullach , hier aber zu Tausenden gefunden habe, immer nur auf der erstgenannten Ahornart angetroffen, obwohl dort auch die zweite, wem auch viel seltener, vorkommt.

Auch ist eine Verwechslung der beiden Artnamen bei ihrem gänz- lichen Mangel eines sachlichen Unterschiedes sehr leicht möglich. Ich be- sitze nämlich ein Blatt der genannten Aliornarfc, auf welchem einigte Gallen zwar auch auf den Rippen, aber nahe am Blatt- rande sitzen, die flacher, weniger von der Blattfläche losge- löst, in Form und Grösse unter einander mehr verschieden, immer aber sehr unregelmlissig, gleichsam zerschlitzt und in die benachbarten kleineren Rippen auseinaiider fliessend sich darstellen.

Ob Bremi auch die Wespen daraus geogen hat. Entomologischer und überhaupt wisseuschaftiicher Postverkelir. Auf Seite des Jahrgangs dieser Blätter ist ein Schreiben des Herrn Generalpostmeisters Steplian mitge- theilt worden, in welchem die Versendung von Insecten mit der Post als Proben olme Werth als unzulässig bezeichnet wird. Der rege Tauschverkehr zwischen den Entomologen wird abgesehen von gelegenthcher Beförderung durch Freunde oder Bekannte fast ausschliesslich durch die Post vermittelt; es ist daher für alle Entomologen, die ihre Sammlungen auf dem Wege des Tauschs vermehren, von grösster Wichtigkeit, die einschlägigen postalischen Bestinnnungen in den ver- schiedenen Ländern genau zu keimen, um ihren Zweck mit Sicherheit eiTeichen zu können.

Aus diesem Grunde haben wir über diesen Gegenstand nach allen Riclitungen hin die genauesten Informationen eingezogen, deren Resultat wir unsern geehrten Lesern hiermit vorlegen. Für uns Deutsche ist die Versejidung genannter Objecte nicht mit der geringsten Schwierigkeit verknüpft, weil bei uns die Post Werthsendungen und gewöhnliche Packereien zur Beförderung nach allen Erdtheilen annimmt. Die Vorschriften über Vei'packung, Zolldeclaration, Portoerhebung etc. Jedes Kästchen ist mit einer versiegelten oder verschnürten Undiüllung von Papier nach überseeischen Ländern von Wachsi ai ier zu versehen — es wird hierdurch theils der gänzliche Verlust einzelner abgebrochener Körpcrtheile, theils das Eindringen von Feuchtigheit verhindert.

Die einzelnen Kästchen sind mit Heu, Stroh, Werg und dergleichen in eine grössere Kiste zu verpacken ; dabei ist das Verpackungs- matei'ial so fest zu stopfen , dass durchaus keine Bewegung der Kästchen innerhalb der Kiste stattfinden kann. Der Deckel der Kiste ist mit Schrauben zu befestigen, nicht festzunageln: Die Kiste ist entweder mit einem über Kreuz geschnürten Bindfaden oder mit Handgriffen zu ver- sehen; Kisten ohne jede Handhabe lassen sich, auch wenn sie leicht sind, nicht gut anfassen und entgleiten daher leicht den Händen.

Werthstücke werden nänüicli im Postverkehr gleichzeitig mit den Brief beuteln von Hand zu Hand einzeln überwiesen und sind daher nicht so leicht der Gefahr eines zufälligen Stosses ausgesetzt, als gewöhnliche Packereien, welche erst, nachdem Briefljeutel und Werth- stücke ausgewechselt sind, summarisch übirwiesen werden.

Da namentlich auf kleineren Eisenbahnstationen die Per- sonenzüge oft nur ganz kurze Zeit halten, so sind die Post- unterbeamten, me wir selbst mehrmals beobachtet haben, gezwungen, das Verladegeschäft in grösster Eile zu bewerk- stelligen, wobei zerbrechliche Sachen natürlich sehr leicht zu Schaden konnnen können.

Noch möchten wir darauf auf- merksam machen, dass es nach verschic denen ausserdeutschen Ländern verboten ist, den Packereien schriftliche Mittheilun- gen irgend einer Art beizufügen — der erwähnte Fahrpost- tarif giebt hierüber ebenfalls Auskunft.

Einzelne Ideine Kästchen umhüllt man, um die umständliche Verpackung in einer Kiste zu vermeiden, zuerst mit Werg oder Watte und dann mit starkem Papier. Kleine Packete werden im deut- schen Postverkehr als sogenannte Beutelstücke mit in die 24 Briefbeutel gelegt und haben also nicht leicht Gefahr, verletzt zu werden.

Aus vorstehenden Ausführungen ist zu ersehen, dass die deutschen Entomologen wegen der Versendung ihrer Tausch- objecte nicht in Verlegenheit kommen können; wenn ihnen auch die Benutzung der Briefi Ost abgeschnitten ist, so bietet ihnen die Fahi-post Gelegenheit, ihre Sendungen nach allen Gegenden der Erde zu verschicken und zu frankiren.

Haben wir eine solche Tauschsenduug in"s Ausland ge- macht, so erwarten wir natürlich sehnsüchtig die Ankunft der Gegensendung. In den Ländern wo die Staatsposten, wie bei uns, den Päckereiverkehr besorgen Dänemark, OesteiTeich-Ungarn , Bussland, Schweden mit Norwegen uyd Schweiz , ist die Absendung eines Packets mit derselben Leichtigkeit zu bewerkstelligen, wie in Deutschland; auch Portosätze sind verhältnissmässig nicht sehr hoch.

In diesen Ländern hat die Post nur den Briefverkehr zu besorgen, der Päckerei- verkehr wird durcli die Eisenbahnen, durch Privat-Transport- anstalten und Si editeure vermittelt. Der Absender wird in den meisten Fällen gar nicht ermitteln können, wie hoch sich die Kosten für eine Sendung nach Deutschland belaufen; er lässt daher die Sendung uutrankirt abgehen und sein deutscher Tauschfreund ist genöthigt, die oft willkürlich und unverhältnissmässig hoch berechneten Spesen zu bezah- len, obwohl er seine Sendung vollständig fi-ei gemacht hatte.

Die Verlegenheit, in welcher sich die Entomologen genannter Länder wegen der Versendung ihrer Objecte nach dem Aus- lande befinden, ist auch die Veranlassung, dass die meisten kleineren Packete von dort uns als Muster ohne Werth mit der Post zugehen.

Aber auch im inneren Verkehr jener Länder wird die Pieförderung der Packereien durch Privat- Ijersonen und Gesellschaften mit grösseren Umständen ver- knüpft und theurer sein, als bei uns, denn sonst würden dort nicht, wie dies thatsächlicli der Fall ist, selbst die in dem betretfenden Lande verbleibenden Insectensendungen grössten- theils als Muster ohne Werth versandt werden.

Seh m elter in New -York schreibt uns über diesen Gegenstand unterm Gerade in Bezug auf das Versenden von Insecten kann ich Ihnen mittheilen, dass wir fast ausschliesslich solche Sendungen per Post bewerkstelligen — die Kosten solcher Sendungen sind dieselben wie für Bücher und Drucksachen: Royer in Langres theilte uns am Novem- ber Folgendes mit: Es ist in Franlsreich vollständig erlaubt, Insecten mit der Post zu versenden, wenn man dabei folgende Bestimmun- gen beachtet, welche übrigens im Allgemeinen auch für alle andern Mustersendungen massgebend smd: Die französische Postverwaltung hat niemals Schwierig- keiten gemacht, solche Sendungen anzunehmen.

Bis zum laufenden Jahre ist es jedocli ausdrücklich verboten gewesen, geschriel ene oder gedruckte Mittheilungen und selbst Zifftrn an die Nadeln zu stecken. Eine Entscheidung des fi'anzösischen Generalpostmeisters vom März veranlasst durch ein Schreiben meines Collegen und Freun- des Bauduer hat diese Vorschrift aufgehoben und erlaubt, dass die Nadeln ausser mit geschriebenen oder gedruckten Nummern auch mit vollständigen Etiketten versehen werden können, welche den Artnamen, die NahrungspHanze , das Datum des Fanges, das Vaterland und den Namen des Au- tors enthalten dürfen.

Aus Nordamerika haben 26 wir auch kleine Blechkästchen unter Streifband erhalten, in welche die Käfer mit oder ohne Nadeln lose in Sägemehl gelegt waren: Letztere Verpackungsart würde man wohl auch innerhalb Deutschlands anwenden können, wenn man die Sendungen als verschlossene Briefe gehen Hesse Briefe im Gewichte von über lö bis zu Gramm kosten 20 Pf.

Man müsste sich zu diesem Zwecke ziemlich Hache etwa 1 bis U Centimeter hohe Blechkästchen in Briefform an- anfertigen lassen und solche in ein Gouvert von starkem Papier legen.

Letztere Sen- dungen dürfen von jedem Postbeamten ge ffnet und contro- lirt werden, bei welcher Manipulation solche zerbrechliche Sachen natürlich leicht zerstört werden. Am besten wäre es, wenn der Herr Generalpostmeister darauf einwirkt, dass für wissenschaftliche Sendungen inner- halb des Weltpostvereins ein ähnliches System adoptirt würde, wie solches z. Die Bedingungen würden etwa folgende sein: Es wird eine gewisse nicht zu überschreitende Grösse und ein nicht zu überschreitendes Gewicht für derartige Sendungen vor- geschrieben, das Porto wäre vielleicht das doppelte wie das für Waareniiroben bestehende.

Schriftliche Mit- theilungeu, ausser den auf den Inhalt bezüglichen Ziffern, Namen etc. Damit diese Einrichtung nicht zum Nachtheil des Post- vereins ausgebeutet würde, könnte eine gewisse Controle ausgeübt w-erden welche, wie dies ja auch bei Waaren- proben der Fall ist, nur in einzelnen Fällen ausgeführt zu werden brauchte. Der Adressat empfängt von der Post- anstalt des Bestimmungsorts eine gedruckte Karte, welche die Aufforderung enthält, auf dem Postamte zu erscheinen, um eine iür ihn angekommene wissenschaftliche Briefsen- dimg in Gegenwart eines Postbeamten zu öffnen.

Findet sich, dass die Sendung vorschriftswidrige Gegenstände Briefe, Waaren etc. Auf diese Weise würden im Interesse der Wissenschaft auf eine einfache und billige Weise alle möglichen kleineren wissenschaftlichen Gegenstände innerhalb der weiten Grenzen des Weltpostvereins befördert werden können, ausser getrock- neten Insecten an Nadeln, in Sägemehl, in Watte, in Dü- ten z.

Wir glauben, dreist behaupten zu dürfen, dass eine der- artige Einrichtung für die Wissenschaft im Kleinen dasselbe leisten wird, was eine mit grossen Unkosten verbundene Forschungsreise im Grossen erreicht.

Wir legen daher dem Herrn Generalpo:? Apho- dien aus einem und demselben Excrementhaüfen eines homo superoenovallensis" erhielt, indem ich besonders Abends den- selben mit Urin bespritzte oder begoss. So unhöflich diese Procedur auch ist, so dankbar ist sie; ich erhielt während dieser Zeit 60 Stücke Coleopteren in circa 15 Species, welche sämmtlich auf diese Benetzuug hin unter den Excremeu- teu hervorkrochen und das Weite zu suchen trachteten.

In Bezug meiner Tagebuchnotizen möchte ich bemerken, dass ich nun mehr wieder eine Verbesserung gefunden zu haben glaube. In Verwendung kommen nämlich, um die Buntscheckigkeit möglichst zu vermeiden, resp.

Das erste Tausend bleibt ganz weiss I — ; das zweite — erhält im oberen Felde einen starken, rothen Querstrich; das dritte einen ebensolchen blauen; das vierte — einen dicken, schwarzen und das fünfte — einen grünen Querstrich.

Das sechste Tausend — bleibt ganz gelb; das siebente — erhält im oberen Felde wieder einen rothen; das achte wieder einen blauen Querstrich u, s. Tausend bleibt wieder ganz grau etc. Auf diese Weise erhält man ein chronologisches Ver- zeichniss, dessen Nummern von 1 an bis in die Unendlich- keit fortlaufen; man merkt sich die Bedeutung der Farben und Striche leicht und sicher, da man lange an einem Tausend einzutragen hat und kann dann ilie Nummern leicht auf den Zettelcatalog übertragen.

Ueber je 10, Nummern beginnt njan ein neues Tagebuch. Wem diese Methode nicht behagt, der breche mit 10, ab und versehe die Nuinmern von 10, an wieder auf weissem und gelbem Papier mit einem rothen Verticalstriche, der also dem Zahlenraume von 10,—20, entspricht, mit 2 rothen Verticalstrichen dem Räume von 20, — 30, u. Jetzt schreibt mir Hr. Fröhlich in Aschaffenburg von einem zweiten Falle: Mit Einsammeln derselben, von denen viele in statu copulationis sich befanden, beschäftigt, entdeckte ich auch staphylea cf u.

Neugierig, was aus dieser entomologischen Mesalliance wohl werden würde, brachte ich die beiden Ehegatten, die sich beim Anfassen sofort losliessen. Das Männchen lebte darauf noch etwa 4 Wochen, das Weibchen dagegen fand ich vor ungefähr 4 Tagen noch am Leben, heute lug sein todter Leichnam an der Seite seines dahingeschiedenen Gatten.

Von Eiern war nichts zu finden, ebensowenig konnte man eine Verdickung des Hinterleibes wahrnehmen. Schmidt-Göbel von einer im J. Juli beobachte- ten Copulation von Cryptocephalus sericeus cf mit Chryso- mela varians 9. Leider konnte auch hier kein Resultat der Copulation conslalirt werden.

Anthomyia im menschlichen Körper. Laboulbene theilt im Bull. Danton in Moulins zog aus dem sehr entzün- deten Ohr eines Kranken mehrere Larven und Puppen, aus denen einige Anthomyia sich entwickelten, die A. Lichtenstein aus Montpellier zeigte in der Ent. Nach öOiägiger Gefangen- schaft legten diese beiden Coccidier, nachdem sie sich mit ihrem baumwollartigen Secret umgeben hatten, ihre Eier in diesen Flaum.

Nach 62tägigem Fasten der Insecten waren sie noch lebendig; die Jungen inzwischen aus den Eiern ge- schlüpft uud ebenfalls lebend. Er zeigte einen aus Cordova in der Argen linischen Republik eingeführ- ten Reduvius dem personatus nahestehend , der nacii 7monat- lichem Hungern noch am Leben war. Tlie Colorado Potato-Beetle, S. Dem Zweck des Berichts entsprechend wird hauptsächlich über den Schaden und die Vertilgung des Insects, der zu Letzterem angewandten chemischen Mittel und der Werkzeuge gesprochen.

Pariser Grün Kiipferoxyd zeigte sich am prac- tischsten, um so mehr, als die Kartoffeln durch das Gift nicht inficirt werden. In Betreff der Nomenclatur entscheidet sich R. Wegen der Palpen zweigt er diese als Doryphora von Chrysomela ab. In Bezug auf die giftigen Eigen- schaften desselben führt er den auch in der Stett. In gegenüberstehenden Co- lumnen giebt er eine eingehende vergleichende Beschreibung derselben in allen Stadien.

Der amerikanische Ileer- wurm bezeichnet verschiedene Insecten; R. Die Verwüstungen dieses Insects haben die seines Vetters in Euroi a noch weit übertroffen: R's Untersuchungen erstrecken sich hauptsächlich auf Abwehr der Schrecke, und er kommt zu dem auch in den Ent. Der 31 Hauptvortheil des kreisförmigen Walzens ist ihm entgangen, über den Nutzen der Gräben um Aecker führt er mehrere auffallende Beispiele an.

Er weist von neuem auf Heuschrecken als menschliches Nahrungs- mittel hin. The Grape Phylloxera vastatrix — Die geflügelten Weib- chen legen ihre Eier in Erdrisse am Grunde der Reben oder an die Blätter, wie mehrfache Versuche Riley bewiesen, entgegen seinen früheren Behauptungen. Sie haben 3, 5—8 Eier in ihrem Abdomen, von zwei vei'schiedeuen Grössen ; aus den kleineren entstehen Männchen, aus den grösseren Weibchen.

Bald nach Ablegung der Eier starben die Weib- chen. Beschreibung und Abbildung der geschlechtlichen Individuen, des wahren Weibchens und des von diesem gelegten einen Eies, in Ueber- einstimmung mit Lichtenstein und Balbiani. Die Insecten können durch Stecklinge ebensowohl wie durch ganze Pflanzen verschleppt werden; die amerikanische Rebe hat sich als die beste gegen Phylloxeraangriife erwiesen.

Ilesperidae , 1G9— Der einzige Schmetterling der V. Beschreibung in allen Stadien. Ergänzende Bemerkungen zum Heerwurm bilden den Rest des mit vielen eingedruckten Holzschnitten ausgestatteten Buches. Diese Rubrik steht den Abonnenten für Mittheilungen gratis zu Gebote. Ich wünsche Oxytrypia Orbiculosa und Spilosoma Zatuna, welche ich noch in Mehrzahl besitze, gegen schöne ausser- ordentliche Aberrationen, selbst der gewöhnlichsten Arten zu vertauschen und erbitte mir Sendungen an meine Adresse H.

In beiden Sortimenten sind viele ansehnliche und gute Arten vertreten. Schmidt, Obergärtner, Flottbecker Baumschulen bei Altoua. Die Coleoptereu-Sammlung, circa Arten und wohl ebensoviele Local- Varietäten darstellend, untergebracht in einem grossen Doppelschrankc mit 52 und einem Aufsatz- schrauke mit 9 Kästen; Schränke und Kästen elegant, für sich mindestens Mark werth; Preis Mark.

Die Autographen-Sammlung, enthaltend circa 17 — Autographeu von Naturforschern und Entomologen mit einer beträchtlichen Anzahl dupla; wohlgeordnet. Röder, Hoym, Herzogthum Anhalt. Mülverstädt, Techniker in Rosenberg, Westpreussen.

Die Käfer sind Europäer, die Hemipteren deutsch. Die C'ollectionen empfehlen sich besonders als Anfang und Bestimmungsgrundlage einer Sammlung. Dalla Torre in Linz. August in einem 9- Exemplare, bei weichem 1 Fühler ganz braun, der andere gelb war; an den Füssen war keinerlei Unterschied, auch am Hinterleibe keinerlei Abweichung.

Juli an einem Weidenstrauche Salix alba in so ungeheurer Menge, dass derselbe nahezu kahl gefressen war, bei Brixen in Süd- tirol an; unter den entwickelten Formen stellte sich das Verhältniss der 9 zu cf wie 5: Juni mehrere Bäume von Sorbus aria Eberesche bei Eger wolkenartig, und zahllose Räupchen frassen gleich- zeitig die Blätter ab, insbesonder an den unteren Lagen.

Macrophya duodecim- punctata L. Brennerpass bei " m. Reichenhall und Salzburg, bei Freilassing am Bahnhof Melecta armata Pnz punctata K. An anderen Stellen begegneten sie mir einzeln, und von allen erbeuteten Exemplaren kaum ög mit Meloelarven. Ich fand 2 Q. Exemplare bei Eger und zwar das erste am Mai 9 auf Echium vulgare, das zweite am Juni Q auf Trifolium pratense. Beide Fundorte liegen ganz in der Ebene c. Exemplare, dessen rechter Fühler über dem 5.

Gliede ähnlich dem Fruchtschweife von Geum rivale oder etwa dem Fühler von Meloe cf geknickt war. Juni in einem cf Exemplare, dessen rechter Mittelfussschenkel hell- fleischröthlich ist, während die übrigen metallich schwarz glänzen.

Ein Blaps mortisaga L. Juli im Dom zu Regens- burg erbeuteten Stücke derselben Art cf. Bei Lina metallica L. Juni — zu lausenden von Exempla- ren an einer kaum 1 Qm. Coccinella dispar fand ich in unzähligen Stücken auf Maisblättern bei Innsbruck Juli 72 , welche angefressen waren; von Blattläusen sah ich ke'ne Spur, und so halte ich dafür, dass die Art unter Umständen phvtophag wird. Juli Smerinthus i 0puli L.

Ich fing ein Pärchen in copula am Wege zwischen Innsbruck und Hall auf einem Pappelbaumstamme auffallendste Mor- phomimesis, wie Saperda carcharias ; das Weibchen legte Eier 80 Stücke , und in wenigen Tagen entwickelten sich die kleinen, haarfeinen Räupchen.

Ich fütterte sie mit den zartesten Pappelblättern, und in dem sie vorzüglich gediehen und wahrhaft Zusehens wuchsen, waren sie nach U Monaten erwachsen und ver- puppten sich. Ich legte jede Puppe in ein nur durch Sieb- löcher verschlossenes Schächtelchen — und anfangs Mai bis Ohne dass nun je eine Copula möglich war, indem jedes Stück vom anderen separirt war, ja die Q.

Tage nach dem Ausschlüpfen Eier zu legen. Letztere waren und blieben todt; von den ersteren entwickelten sich nach 3 weiteren Tagen Piäupchen. Die Summe aller möchte an betragen haben. Auch 2 später erschienene Schmetterlinge legten Eier, aus denen sich Räupchen entwickelten; alle andere legten taube Eier, 3 9. So hatte ich von 5 Q zu- sammen an Räupchen — welche wie vorige mit aller Sorgfalt gezogen wurden. Schon nach drei Tagen wurden einzelne weich, und starben; nach 7 Tagen waren der Reihe nach 4, 10, 23, 30 Stücke erlegen; nach einem Monate hatte ich nur mehr 40 Stücke, jedenfalls ein Zeichen der Hinfällig- keit ungeschlechtlich erzeugter Thiere.

Juli eine Raupe, welche abweichend von der gewöhnlichen Zeichnung, ganz grau mit schwarzen Querzeichnungen war und einem photographischen Negativ glich. Ob nicht hier vielleicht auch der Geruch der ausströmenden Gase Gaskalk, Braunstein etc. Einfluss hat, da mir ein derartiges Exemplar doch nie sonst in der Umgebung Innsbrucks vor- kam, obwol ich an 12 Jahren dort sammelte. Exem- plare am 3. September in der Marientheresiastrasse in Innsbruck; es war ganz unversehrt und hüpfte, in einem sehr kräftigen Sprunge vom Boden auf die Schulter.

Leider war es der Vorabend meiner Abfahrt, und so konnte ich nicht mehr erfahren, ob noch mehrere Exemplare gefangen wurden — soviel steht mir fest, dass es ein Flüchtling ja ich glaube sogar ein willkürlicher, nicht durch Wind getrie- bener und verschlagener der am Oberrhein und Bodensee gerade zu jener Zeit schädlich- auftretenden Heuschrecken- schwärme war.

Die Luftlinie beträgt ungefähr 20 deutsche Meilen, also über Kilometer. Her man, Couservator am Nationalmuseum in Budapest, Verfasser der im vor. Portschinsky von einer Sarcophila, die dadurch, dass sie ihre Eier in die Nasen, Ohren, sowie in das Fleisch des menschlichen Körpers legt, häufige und schmerzhafte Krankheiten hervorruft. Diese Sarcophila Wohl- farti Portsch. Sie lebt unter freiem Himmel, fliegt niemals in die Häuser und ist als vollkommenes Insect nur selten anzutreffen.

Portschinsky hat seine sämmtlichen Exemplare aus Larven gezogen. Sehr eigenthümlich ist es aber, dass die Sar- cophila sich auf die Schleimhäute und hauptsächlich auf die Inginal- AVeichen- Gegend der Kühe setzt, wo die Larven Wunden erzeugen, die nicht bald geheilt werden können," ,. Diese Larven leben in den Ohren, in der Nase und sogar in dem Gaumen und erzeugen erhebliche Schmerzen, die die Kranken zuweilen von Sinnen bringen. Der starke Blutverlust aus der Nase oder aus den Ohren schwächt die Organe der Kinder ausserordentlicli, wesshalb die Kranken immer sehr blass aussehen und mager werden, stumpfe Gesichtszüge aufweisen und in diesem Zu- stande noch dann lange genug verbleiben, wann die Larven und alle Krankheitsfälle verschwunden sind.

Zu gleicher Zeit erzeugen die Sarcophila-Larven, welche sich in den Ohren eingenistet, und nachdem sie die weichen Theile des Gehörkanals durchfressen und nicht selten das Trommelfell durchdrungen haben, ausser den heftigsten Schmerzen, noch entweder ei e vorübergehende oder eine andauernde Taub- 1 Nach der lulgeudeu Besclireibung legt sie dieselbe uicht nur in Wunden, sondern auch in unverletzte Körpertheile.

Es sind mir sogar mehrere Familien bekannt, deren Gheder diese Krankheit grössten- theils überstanden haben. Sowohl die Bauern des Mohilew- schen Gouvernements als auch die dort einheimische hebräische Bevölkerung sind dem Anfall der Sarcophila Wohlfarti gleich ausgesetzt, indem dieselbe Dörfer und Städte heimsucht.

Wahrscheinlich bleibt die Puppe den Winter über in der Erde ; in den ersten Tagen des Frühlings entwickelt sich die Fliege. Wir theilen einige der von Portschinsky besprochenen Krank- heitsfälle mit: Der Schmerz sammt den Anfällen liessen gewöhnlich um Mittag bedeutend nach und der Knabe hörte auf zu schreien.

Das allgemeine Aus- sehen des Kranken war ein sehr trauriges. Sein mageres Gesicht, bleich wie Leinewand, drückte schreckliche Leiden und zugleich Stumpfsinn aus.

Die rechte Gesichtshälfte, besonders die Umgegend des Ohres war von Blut, aber auch von Fliegenkoth bedeckt. Die Fliegen waren durch die eiternde Flüssigkeit, die aus dem Ohre mit Blut gemengt herausfloss und einen üblen Geruch verbreitete, angezogen. Unsere Zimmerfliegen warfen sich so gierig darauf, dass sie nicht nur die rechte Seite des Gesichts bedeckten, sondern auch zu 3 — 4 tief in das Ohr hineinkrochen, so dass man für nöthig fand, sie einige 40 Mal des Tages aus demselben herauszuziehen'.

Von 5 Uhr Abends an schlug der Knabe wieder den Kopf zurück und alle die schon beschriebenen Anfälle wiederholten sich von Neuem. Am folgenden Tage begannen, in Folge der An- wendung vcn Mandelöl mit Zusatz von Terpentin, die Larven sich der Oeffnung des Ohres zu nähern, so dass 10 Exem- plare herausgezogen werden konnten, die beinahe ihre voll- kommene normale Grösse von 4i — 1 Lin. Von nun an hörten die Blutausflüsse und Anfälle auf; obgleich aber der Knabe, wie ich henach erfuhr, vor dem Beginn der Krankheit sehr froh und scharfsinnig von Natur aus angelegt erschien, suchte er doch noch immer die Einsamkeit und sprach ungern.

Die Eltern äusserten, dass der Knabe schon seit mehreren Tagen wie rasend schreie und über einen unerträglichen Kopfschmerz klage. Der Knabe hörte auf zu gehen, schrie die ganze Nacht, schwenkte krampfhaft den Kopf hin und her, bewegte unruhig Hände und Füsse und verfiel zum Morgen in einen comatösen Zu- stand; hierauf wiederholten sich dieselben Anfälle. Vom Leiden, Schlaflosigkeit und vielen Blutverlust erschöpft, be- kam der Knabe ein sehr bleiches Aussehen; seine Gesichts- züge waren stumpf, aus seiner Nase floss ununterbrochen und in grosser Menge Blut mit Eiter gemischt hervor.

Dies bewies die Gegenwart der Larven in der Nasenhöhle, aber dennoch konnte ich, auch bei der sorgfältigsten Untersuchung der letzteren, nicht eine einzige Larve entdecken, die auf diese Weise, wahrscheinlich ohne Zweifel in der Zahl mehrerer Individuen in die Stirnhöhle eingewandert waren. Ausserdem erblickte ich auf der Oberlippe, unweit der Nasen- scheidewand und der Nasenflügel, je 2 weisse runde Körper, umgeben von einem rothen Ringe.

Es waren Sarcophila- Larven, die den Hintertheil ihres Körpers aus dem von ihnen durchfressenen Kanäle heraussteckten. Beim Anrühren der 1 Anschliessend an diese Beobaclitung kann man einen Fall an- geben, welcher im vorgangonen Jahrhundert beschrieben und als Fabel aufgenommen wurde. Auf Grund der von mir angestellten Beobachtungen ist es leicht erklärlich, dass die Fliegen, durch die Fäulniss ange- zogen, in die Nase der Kranken hineinkrochen und hernach entweder selbst herauskamen oder herausgezogen wurden , was ohne Zweifel den Autor des genannten Artikels in Irrthum führte.

Würmer krochen sie in die Tiefe, und alsdann nahmen die Wunden eine bestimmte runde Contur an. Die Larven tauchten oft an die Oberfläche fast bis zur Hälfte ihrer Körper, und darauf schrie der Knabe und bat, das Insect, das ihm in die Nase zu kriechen schien, zu entfernen. Als der Knabe, entkräftet, auf eine kurze Zeit einschlief, kamen die Larven, dem Anscheine nach, mehr in Bewegung.

Ueber- einstimmend mit den Athemzügen des Schlafenden, bewegten sich die Larven bald vorwärts, bald rückwärts in ihren Kanälen, und diese langsamen Bewegungen, verbunden mit dem Ausfluss von Blut und Eiter, gewährten beim schlafen- den Knaben einen sehr widerwärtigen Anblick. Wenn es einmal gelang, eine Larve herauszuziehen, so erschien an ihrer Stelle ahbald eine andere, welche, gleich wie die erstere, den Hintertheil des Körpers aus der Oeffnung des Kanals hervorsteckte.

Dieses diente als Beweis, dass alle 6 Wunden, welche die beträchtliche Geschwulst der Oberlippe verur- sachten, nichts weiteres vorstellten, als Oeffnungen oder Mündungen von 6 tiefen Kanälen, worin die Larven sich hintereinander lagerten.

Wegen der Qual und starken Un- ruhe des Kindes war es unmöglich, die Richtung dieser Kanäle zu untersuchen, indem sie wahrscheinlich mit den Himhöhlen, vermittelst der Nasenhöhle, in Verbindung standen. Das Schicksal des unglücklichen Knaben ist mir unbekannt; da aber die von mir gefangenen Larven noch jung waren und die gefährlichste Periode der Myiasis erst dann eintritt, wenn die Larven ihre normale Grösse erreicht haben, musste an seiner Lebensrettung gezweifelt werden, falls es nicht später gelingen würde, durch Mittel die Larven herauszu- treiben.

Wie das Compte-Rendu Soc. Januar mittheilt, ist die beabsichtigte Gründung eines entomologi- schen Vereins in München verwirklicht worden. Harold ist zum Präsidenten, Hr. Kriechbaumer zum Vizepräsidenten erwählt worden. Der jährliche Beitrag für Baiern wie für Nichtbaiern beträgt 6 Mark. Ich habe es mit allen möglichen Bttäubungsmittelu versucht, und habe schliesslich gefundeji, dass Cyankali das pract'schste ist.

Die von mir verwendeten Gläser sind ca. Die Korke müssen selbstverständlich sehr gut schliessen, und dürfen vor allen Dingen weder rissig sein, noch allzu- grosse Poren haben. Mit einem spitzigen und starken Messer höhle ich den Kork von der Unterseite so aus, dass sowohl die Wandungen an der Peripherie, als auch die Oberseite wenigstens noch eine Dicke von 0,75 — 1 ctmr.

In die so entstandene Höhlung bringe ich ein in Watte einge- hülltes so grosses Stück Cyankali, dass dieselbe gerade aus- gefüllt wird, dann wird die Unterseite des Korkes bis an die äussere Peripherie mit einem passenden runden Stück Leinwand verleimt und dadurch die Höhlung abgeschlossen.

Auf diese Weise halten n: