Ecologic Newsletter Nr. 27 - Mai 2005



Wer kennt das Hartwell Paper?

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Bei seinem Auftritt betonte der Präsident, wie wichtig es sei, Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien zu schaffen und gleichzeitig bei der Entwicklung neuer, sauberer Technologien im Wettbewerb zu bestehen. Falls der Kongress den Haushalt billigt, werden darin 36 Milliarden Dollar Kreditbürgschaften für die Errichtung neuer Kernkraftwerke bereitgestellt.

Damit wäre die Finanzierung von bis zu sieben neuen Atomreaktoren erheblich vereinfacht - bislang standen zu diesem Zweck 18, 5 Milliarden US-Dollar bereit. Potenzielle Investoren scheuen die Risiken, weil der Kapitalaufwand für den Neubau eines Atomkraftwerks sehr hoch ist, und die Investition in der Regel sehr langfristig und mit erheblichen politischen Unsicherheiten behaftet ist.

Das könnte nun mehr Energieversorger dazu verleiten, über den Bau neuer Atomkraftwerke nachzudenken. Nach einer aktuellen Analyse des MIT haben sich die Kosten für den Bau eines Atomkraftwerkes in den vergangen sieben Jahren nahezu verdoppelt - unter anderem wegen gestiegener Materialkosten. Die US-Atomindustrie kämpft allerdings noch mit einem weiteren Problem: Bislang jedenfalls zeigt sich die Industrie noch zögerlich. Die aber ist zur Zeit noch völlig offen - die Obama-Regierung hatte erst im vergangenen Jahr das endgültige Aus für das umstrittene geplante Endlager Yucca Mountains beschlossen und eine Kommission eingesetzt, die Alternativen untersuchen soll.

Das sei jedoch kein Problem, das sofort gelöst werden müsse, meint Forsberg. Die verstärkte Unterstützung der Atomwirtschaft markiert einen deutlichen Kurswechsel der Obama-Regierung. Manche Experten glauben, dies sei Teil eines generellen Kurswechsels in der Energie- und Klimapolitik, mit dem die Regierung sich die Unterstützung der Republikaner für das Klima- und Energiegesetz sichern will.

Noch im vergangenen Sommer sah es so aus, als hätte die Energie- und Klimagesetzgebung neuen Schwung bekommen: So wurde im Frühjahr ein Wirtschaftsförderungsprogramm verabschiedet, das Milliarden Dollar für saubere Energieformen bringen sollte. Noch im Juni folgte der Vorschlag für ein neues Energiegesetz. Doch das war im Repräsentantenhaus. Im Senat blieb das Gesetzesvorhaben stecken — nicht zuletzt, weil der Präsident sich mit vollem Einsatz der Gesundheitsreform widmete.

Die Chancen für eine schnelle Umsetzung wurden noch geringer, nachdem Scott Brown, ein Republikaner aus Massachusetts, eine Senatsnachwahl gewann, der sich im Vorfeld gegen CO 2 -Begrenzungen ausgesprochen hatte. Das Hartwellpaper kenne ich und habe darüber schon meine Meinung veröffentlicht direkter Link ist http: Mich hat dies auch nicht so arg interessiert, aber ich habe die Diskussion darüber verfolgt In der Zwischenzeit sind die Argumente auf beiden Seiten des Disputs verfeinert und weiter entwickelt worden.

Nur das wollte ich ausdrücken. Interessant ist aber die Aussage: Irgendwie haben die Autoren damit recht. Übrigens habe ich den thread auf der Klimazwiebel mit lebhaftem Interesse verfolgt. Die Scheuklappen scheinen die Sichtweise mancher dort enorm einzuengen.

Kann es sein, dass manche der eifrigsten Hartwellianer ein Mitautor eingeschlossen dort gewisse Grundlagen der Klimawissenschaft nicht einmal ansatzweise begriffen haben? Wir in D sind in Sachen Wasser wirklich bestens aufgestellt.

Deine Argumentation würde in Spanien zB wesentlich besser passen. Damit führt sich die ganze Sache ad absurdum. Ansonsten halte ich so eine Steuer auch für ein hervorragendes Mittel. Natürlich am besten weltweit, aber ob wir das noch erleben dürfen?

Da müssten sich ja fast alle Staaten dieser Welt einigen…. Die Meisten verkennen, dass China inzwischen die gesamte Welt bei den Regenerativen überholt hat, sowohl im Bestand als auch im Zuwachs. Gigantischer allerdings der gesamte Energiezubau, und da wären wir leider auch beim riesigen Wachstum der Kohleverbrennung Chinas. Eine ambivalente Gesamtbilanz also. Da fehlt am html — das L. Vielen Dank für die Blumen.

Allerdings müssen wir die hier lesenden und postenden Skepties davon ausnehmen, denn wären sie besser informiert, wären sie ja keine Skepties. Da sind sie wieder, Deine 3 Probleme: Kann ich nur unterstreichen, das mit den Uninformierten.

Die erkennt man aber zum Glück sehr schnell an ihren wirren Posts voll von ad hominems. Es soll ja Leute geben, die schon das Wachsen oder Schrumpfen eines Gletschers vor unüberwindliche kognitive Probleme stellt. Irgendjemand führt hier Selbstgespräche.

Kommt das Dir auch so vor? Ist nur so schwer verständlich. Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail. Benachrichtige mich über neue Beiträge via E-Mail. Wechseln zu Blog auswählen Wer kennt das Hartwell Paper?

Hartwell Paper , Umfrage. Kommentare 54 1 axel. Upps, ich war der erste, muss aber einschränken: Interessanter ist, wozu nichts gesagt wird, siehe mein erster Beitrag. Wolfgang Schade, und mit wem soll ich jetzt die Inhalte diskutieren?? Nur mal ein Beispiel: Das Papier kenne ich nur vom Hörensagen.

Windkraftnutzung wird bis heute gefördert. Bleyfuss Sorry, ich habe missverständlich formuliert, neuer Versuch: Das Hartwellpapier ist der feuchte Traum eines Öllobbyisten. Ich frage mich allerdings, wie man eine CO2-Steuer bottom-up, weltweit, einführt. Georg Klasse Idee mit der Umfrage. Der-die-Höflichkeit-der-Rechtsschreibung-nicht-kennt hat anscheinend geplappert.