Alpha – der Heilige Gral der Überrendite. Leider vom Aussterben bedroht.



Die Robustheit dieses nach Swensen stärksten Effekts im Finanzmarkt macht die hohe Zuverlässigkeit der hier diskutierten reinen Alpha-Erträge leicht nachvollziehbar. Das alles wirkt z.

Definition Alphafaktor


Posted August 18, Stimmt das mit den Verschiedenen Kaufdatum und den Verkauf bzw. Kann man die Rendite ges. Die Frage ist, was das Ergebnis sagt. Hast du wirklich nur eine Aktie? Wie berücksichtigst du Kauf- und Verkaufspesen? Gab es keine zwischenzeitlichen Ausschüttungen Dividenden? Ich habe mehrer Stück pro Position. Ich habe es jetzt mit in die Tabelle übernommen. Dabei ist die Rendite per anno gleich geblieben, nur die Rendite Gesamt hat sich geändert.

Damit ist das Ergebnis nutzlos. Dabei kannst du auch die eventuell anfallenden Transaktionskosten, Depotgebühren, etc. Wie gesagt die Ausschüttung und Thesaurierung muss noch mit eingearbeitet werden, ich arbeite dran.

Wieso ist die Rendite gesamt per anno unterschiedlich obwohl die die Rendite per anno gleich bleibt. Je nachdem ob ich die Stückzahl mit einbeziehe oder nur 1 Stück als Kurs nehme.

Wegen den Steuern habe ich bei zwei Banken Depots, das Depot bei der comdirect ist von vor und Steuerfrei. Ausschüttungen habe ich eingetragen, und die Rendite per anno ausgerechnet. So habe ich von jedem einzelnem die Rendite per anno. Aber wie berechnen ich die Rendite des gesamten Depots? Posted August 19, Kosten berechnet werden soll. Du hast beim Stoxx die Erstinvestition mit -1 multipliziert, wenn dies die Investition darstellen sollte, müssten logischerweise alle Ausschüttungen auch so gebucht werden.

Das besagen auch die beiden wohl häufig begangenen Finanzfehler, die ich zuvor zitierte. Wenn man die vermeidet, gilt nämlich genau dies nicht mehr:. Dies gilt nur unter der Annahme, dass man innerhalb seines Anlage-Wissenshorizonts verbleibt, also hier i.

Aktien, Anleihen und evtl. Nimmt man weitere möglichst gering oder un-korrelierte Anlageklassen dazu, gilt dies nach der Modernen Portfolio-Theorie MPT nicht mehr.

Die wird im ersten Link von Morningstar passend zitiert:. Das funktioniert umso besser, je geringer die Korrelation alternativer Anlageklassen zu den bestehenden ist, wie bei einigen LAs:. Genau das ist die minimale Basis-Anforderung für die Aufnahme alternativer Anlageklassen in mein Portfolio. Ich verschärfe die u. All diese Anforderungen zeigen die dominierende Rolle von Statistik hierbei auf.

Wer die noch nicht so gut beherrscht aber trotzdem alternativ diversifizieren will, sollte vor allem anderen erst mal bei der Statistik mit der Weiterbildung anfangen. Beide generieren reines Alpha und sind daher mittelfristig unkorreliert zu Aktien und Anleihen. Damit konnte ich bislang meine Volatilität insbesondere Drawdowns während Crashs etwa halbieren aber musste trotzdem keine Opportunitätskosten tragen, sondern konnte sogar nennenswert absolute Überrendite im Vergleich zu reinen Aktien durch das Rebalancing-Alpha erzielen.

Das Wahrnehmen neuer Chancen klappt nur nach tiefem Verständnis deren Up- and Downsides durch ständige Weiterbildung nicht nur bzgl. Die hilft daher im ganzen Leben und hält bei Laune. Da scheint es ein mittleres Intelligenz-Optimum zu geben, auch wenn die dümmsten Bauern immer die dicksten Kartoffeln haben sollen. Auch Warren Buffett sagt, dass man für finanziellen Erfolg kein Genie braucht, sondern "nur" Fehler minimieren muss. Und dabei hilft Weiterbildung und ständiges neue Erfahrungen sammeln mit Skin in the Game sowie mit neuen Chancen und Risiken.

Sonst zahlt man sich dumm und dämlich für unnötige Sicherheit. Also hüten wir uns davor mit Weiterbildung, Meinungs- und Erfahrungsaustausch hier über Alpha Aber dann sollte auch deutlich gemacht werden, dass die Verkleinerung der Opportunitätskosten "Risiko" durch Wissenserwerb eine zwangsläufige Steigerung der Opportunitätskosten "Zeitaufwand" zur Folge hat.

Für mich ist das einer der wesentlichen Gründe weiterhin passiv unterwegs zu sein. Es kann ja jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, aber die Lektionen im Ben Carlson Artikel liefert er doch selbst, dass es keine unveränderlichen Finanzgesetze gibt und dass man sich darauf einstellen sollte falsch zu liegen und Bescheidenheit die Grundeinstellung sein sollte.

Ein Grund ist, dass die erwartete geringe Korrelation sich nicht realisiert hat, da viele LAs ihre Rendite u. Das ist nur ein weiteres Beispiel, dass es schwierig ist die Zukunft von z. Korrelationen vorherzusagen und Alpha zu generieren Vielleicht war es ja nur gut gemeint, um niemand ahnungslos ins offene Messer laufen zu lassen. Ein simples Portfolio bevorzuge ich ansonsten auch: Enthält einfach nur ca.

Das war mir bekannt. Ich mache das also prinzipiell genauso, nur statt renditezehrenden reinen Geldwertanlagen nehme ich eben unkorreliertes, reines Alpha, das die Rendite treibt.

Ich nutze damit, wie Markowitz auch, den einfach und robust nutzbaren Hauptteil der MPT, die Diversifikation ohne zweifelhaftes Beiwerk. Das ist immer vorteilhaft, und zwar umso mehr je geringer die Anlageklassen korrelieren. Mit der MVO mache ich es genauso. Ich nutze die für immer gültigen Erkenntnisse, dass dieses "free lunch" der Diversifikation primär von den statistischen Eigenschaften, d.

Aber ich wende diese Erkenntnisse in einfachster und robustester Form rückwärts an, indem ich die Anlageklassen und deren Bestandteile so auswähle, dass sie möglichst ähnlich gering korrelieren, rentieren und schwanken. Geldwerte, Rohstoffe, Gold und die meisten Alternatives, die das nicht erfüllen, lasse ich einfach weg. Damit brauche ich keine zweifelhafte extra MVO. Mit dieser Negativauswahl schrumpft zudem vor allem das unüberschaubare Universum der Alpha-Fonds auf einen sehr kleinen handhabbaren Rest zusammen, der mir dementsprechend bislang einen enormen Nutzen bringt.

Die Gleichverteilungsstrategie habe ich auch schon immer angewendet und viel interessante Kritik geerntet, weil ich mich bei dieser wichtigsten Anfangs-Entscheidung auf bewährtestes Wissen in aktueller Interpretation gestützt habe, nämlich auf die Talmud-Strategie. Denn die enthält wertvollstes Erfahrungswissen, das sich über Jahrtausende mit apokalyptischen Umbrüchen bewährt hat, in hoch verdichteter, leicht nutzbarer Form. Die im Artikel erwähnten "tweaks now and then" von Markowitz sind dann bei mir z.

Dessen erster von ihm mitentwickelter Alpha-Fonds war auch mein erster langfristig bis heute vor über 20 Jahren investierter.

Denn ich habe David Harding bereits Ende der 90er Jahre als einen der wenigen wahren Könner identifiziert und als mein Standard für die Bewertung aller anderen Alpha-Manager gesetzt. Die weiteren 6 bis jetzt kamen dann mit zunehmender Erfahrung immer schneller dazu. So sehr ich Ben Carlson schätze, kann auch er falsch liegen. Wahrscheinlich hat er jedoch nur plakativ überzeichnet, um seine richtige Kernbotschaft rüberzubringen.

Nämlich dass das weitaus meiste Wissen 99, Deswegen ist mir ja dieser Kommer so ein Dorn im Auge. Weil er als selbsternannter Passiv-Pabst genau solch vergängliches Wissen immer noch als für die Ewigkeit gemachtes souveränen, passiven Anlegen marktschreierisch "mit Turbo" verkauft. Und das nachdem er selber mit den ertragslosen Rohstoff-ETFs, die er lange ähnlich als langfristig wirksames Diversifikationsmittel angepriesen hat, nach der für das meiste ökonomische Wissen üblichen Halbwertszeit von knapp 10 Jahren Schiffbruch erlitten hat.

Wenigstens gibt er das in der neuesten Auflage von "Souverän investieren" zu. Aber dass er mit all dem aktives Investieren betreibt und dass das ganz anders funktioniert, das hat er scheinbar nicht verstanden und verbreitet seinen Unverstand auch noch auflagenstark in der ahnungslosen Anlegerwelt, die glaubt, dass man mit Kommer nicht falsch macht.

Aber es gibt selbst in der Finanzwissenschaft auch ab und zu praktisch unveränderliche Gesetze bzw. Die sind sogar ganz leicht zu erkennen. Denn dafür gibt es i.

Und wenn man sich daran hält, liegt man tatsächlich meistens? Oder willst du die geteilten Wirtschaftsnobelpreise u. Mit der Bescheidenheit verhält es sich beim Investieren genau wie mit der Intelligenz. Das Optimum liegt nach meiner Erfahrung meistens beim goldenen Mittelweg.

Ich sehe diesen im gesunden Selbstbewusstsein und -vertrauen, das immer wieder ausgelotet und weiterentwickelt werden sollte. Keine "Overconfidence" aber auch keine lähmende "Risk Aversion". Sonst wird das nichts mit dem Alpha. John Bogle ist gemeinhin auch als sehr bescheidener Mensch in der Lebensführung bekannt. Aber an seiner Mission, optimales passives Anlegen mit reinem Beta zu demokratisieren, hat er zu Recht niemanden im Zweifel gelassen.

Und mit den bahnbrechenden Erkenntnissen insbesondere von Shiller kommt jetzt aktives Alpha als dauerhafte Renditequelle dran. Darum geht es hier. Dabei ist es besonders hilfreich, wenn man schon lange vor dem Nobelpreis selber draufgekommen ist und sein Ding gegen den seinerzeit von der EMH-Dogmatik dominierten Zeitgeist durchgezogen hat. So war das bei Bogle m. Beides ergänzt sich hervorragend, am besten in einfachst möglicher Reinstform.

So, jetzt sollte eine differenzierte Basis vorliegen, dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Das hatten wir doch schon mal im Finanz-Onanisten-Thread. Ich sehe das bekanntlich ähnlich. Aber du setzt dazu halt hauptsächlich auf reine Geldwertanlagen als Sicherheitspuffer. Der wirkt primär mittel- bis langfristig, erhöht die Gesamtrendite und ich bezahle das mit etwas höheren kurzfristigen Schwankungen, die jedoch reversibel sind, und mit mehr Weiterbildung, die mich interessiert, mir auch sonst im Leben viel hilft und geistig mobil erhält.

Dass das Alpha dauerhaft positiv bleibt, dafür vertraue ich auf David Harding und seinesgleichen, die mit Vorhersagen auch sehr professionell umgehen können, wie du selber durch das Harding-Zitat bestätigst:. Wir liegen also gar nicht so weit auseinander. Aber wenn man das zitiert, sollte man auch wissen, worauf der hoch geschätzte David Harding das bezieht, siehe hier. Darin geht es um die Weiterentwicklung seines Weltklasse-Alpha-Fonds, um wettbewerbsfähig zu bleiben und unkorreliertes Alpha gegen die ständig effizienter werdenden Märkte - das ist ein unveränderliches Finanzgesetz mit Nobelpreis, s.

Die lässt er dann alle durch seinen persönlichen Alpha-Filter laufen. Bis jetzt bin ich dabei von meinen ersten beiden Alpha-Fonds von Harding nicht enttäuscht worden, wie bei allen anderen, die ich seit 20 Jahren nach und nach durch meinen persönlichen Alpha-Filter zur Allokation durchgelassen habe. Die war bei mir jedenfalls entscheidend, um die beiden auch im Morningstar-Artikel favorisierten Anlageklassen "Managed Futures" und "Market Neutral" mit den prinzipiell und somit dauerhaft geringsten Korrelationen als einzig sinnvolle auszuwählen und zu allokieren, siehe mein Beitrag vom Die Statitik ist also nicht nur zur Portfoliokonstruktion und zum Schutz gegen offene Messer wichtig, sondern für den gesamten Investmentprozess mit Alpha vom Theorieverständnis bis zur Alpha-Manager- und -Fondsauswahl.

Ich kann seinen Blog für alle an reinem Alpha ernsthaft Interessierten sehr empfehlen. Denn Niels verfolgt die zum Finanzwesir komplementäre Mission der Demokratisierung von reinem Alpha durch systematisches Trading. Das Portfolio aus Alpha und Beta zusammenbasteln darf sich dann jeder selber, wie hier auch Nein, natürlich kann ich dafür keine Halbwertszeit angeben.

Es sind trotzdem nur Theorien und Modelle, mit denen man versucht die Realität zu beschreiben und besser zu verstehen, und das gelingt nur mit begrenzter Genauigkeit. Damit lässt sich die Zukunft leider nicht vorhersagen. Einerseits weil die Finanzwelt sich ändert, die Märkte entwickeln sich weiter.

Und andererseits kennt man die zukünftigen Modellparameter nicht, daher ist die MPT für den praktischen Anlage-Gebrauch ziemlich nutzlos. Es ist allerdings ein schönes Spielzeug für Backtests und dergleichen, und um ein besseres Verständnis für Diversifikation und den Rendite-Risiko Zusammenhang zu bekommen.

Für diejenigen, die sich für die mathematischen Aspekte etwas mehr interessieren, hier eine Einführung: Calculating the Efficient Frontier. Alpha ist die Differenz aus realisierter Rendite und per Beta prognostizierter Rendite, das hat mit Korrelation zu Beta erstmal gar nichts zu tun. Alpha wird rückwärts-schauend bestimmt, es kann also auch verschwinden oder sich komplett zum Nachteil realisieren.

Glückwunsch, dass du auf die richtigen Alternativen gesetzt hast und nicht auf die falschen Alternativen, wie z. Klar kann man einen Regentanz aufführen und danach wird es auch mal regnen, d.

Man hätte sich den Regentanz auch sparen können und es hätte vielleicht trotzdem geregnet Das ist doch genau der Punkt, du hast dich dafür entschieden, das so zu machen. Du willst mehr Rendite und akzeptierst dafür ein etwas höheres kurzfristiges Risiko, das ist deine persönliche Entscheidung.

Und diejenigen, die kein höheres kurzfristiges Risiko eingehen wollen, mischen einfach risikoarme Anlagen zu ihren Aktien und akzeptieren eine geringere Renditeerwartung, das ist deren persönliche Entscheidung. Na das ist bei dem nachgewiesen und höchst anerkannt Erreichten an Verständnis doch für ein reflexives soziales System schon mal enorm viel für die ebenfalls begrenzt genauen Ziele, die man sich damit setzen kann. Denn ich strebe ja keine genaue absolute Gesamtrendite an, sondern eine, die.

Und diese Ziele konnte ich fast 20 Jahre lang bis heute durchgängig erreichen. Das sollte auch für die Nichtzufälligkeit des Ergebnisses sprechen, das damit die Anforderungen des t-Tests der Statistik erfüllt.

Das ist nur eine Frage der Genauigkeit. Im Rahmen meiner Ziele ist das vorhersagbar und auf Basis der Verhaltensökonomie, die die mittelfristige Vorhersagbarkeit von Preisentwicklungen nachgewiesen und nobelpreiswürdig logisch erklärt hat, auch verstanden. Und warum diversifizierst du dann selber extrem hoch mit Aktienindex-Fonds und Geldwertanlagen, wenn diese Hauptaussage der MPT praktisch so nutzlos sein sollte? Vergleich mal die heutige seriöse Anlagepraxis mit der bevor sich die Haupterkenntnisse der MPT verbreitet haben.

Sie erzielen mit der MVO angewendet u. Nullkorrelation ist eine charakteristische Haupt-Eigenschaft bzw. Denn Anlageergebnisteile, die nicht mit Beta korrelieren d. Also folgt daraus zwingend logisch, dass Alpha und Beta unkorreliert sind, egal ob Alpha positiv, negativ oder 0 ist.

Wettbewerbsfähige Alpha-Fondsmanager sorgen dann voraussagbar und somit dauerhaft für langfristig positives Alpha. Die unselige Faktor-Community versucht sogar Alpha-Teile mit weiteren Beta-Faktoren zu erklären und nutzt dazu - genau - K o r r e l a t i o n e n - als zwar unwissenschaftliche da Vergangenheitsdaten-angepasste Erweiterung des CAPM aber dem Grundprinzip doch folgend, s.

Was dann noch übrig bleibt, d. Umgekehrt werden reine Alpha-Fonds auf ihre Korrelationen zu Beta und auf deren damit eng zusammenhängende Beta-Werte überprüft, siehe der von dir selbst zitierte Morningstar-Artikel. Mir ist noch kein Fonds begegnet, dessen Korrelation hoch und Beta klein oder umgekehrt wäre. Denn wenn die unabhängig voneinander wären, müsste es solche Fonds geben. Kennst du etwa welche?

Das reiche ich gern an Bogle weiter. Denn er hat mich mit seinem Common Sense und zwingender Logik hauptsächlich davor bewahrt. Ist also auch kein Zufallstreffer sondern war eine Trivialität wie jetzt bekanntlich die jetzt von dir und mir ebenfalls vorausgesagte Unsinnigkeit passiven Factor Investings, die sich auch erst in der Zukunft verifizieren wird oder auch nicht. Mein "Voraussage" der Null-Korrelation der beiden jetzt wiederum wie immer von Morningstar bestätigten Alpha-Klassen "Managed Futures" und "Market Neutral" ist auch absolut trivial, da nur diese beiden strategisch absolut symmetrisch long und short in den Markt gehen.

Natürlich prüfe ich trotzdem sorgfältig, ob das auch wirklich so erfolgt und weiterhin erfolgen wird. Genau wie ich die Wettbewerbsfähigkeit zur dauerhaften Erzeugung von positivem Alpha und Erfüllung aller meiner anderen Anforderungen prüfe. Das ist mein Ding und somit mein Edge. Wenn das so belanglos sein sollte, dann dürfte weder bei Swensen und Kollegen noch bei mir Ergebnispersistenz der überdurchschnittlichen Mehrerträge nachzuweisen sein, was sie jedoch sehr wohl sein, bzgl.

Sonst würde man es Glückssträne nennen. Die hält aber nie länger als ein paar Jahre an. Bei mehreren Jahrzehnten besonderem Erfolg spricht man aus gutem Grund von bewährter Ergebnispersistenz. Denn nur die kann mehrere disruptive Umbrüche vom Kaliber weltweiter Börsencrashs überdauern.

Mit der können diese bislang primär die mittelfristig in der Zukunft teilweise vorhersagbaren Preisentwicklungen als unkorreliertes Alpha dauerhaft ausbeuten. Diese Vorhersagbarkeit ist die Hauptaussage der nobelpreisgewürdigten Verhaltensökonomie und inzwischen für die systematische Ausbeutung hinreichend erforscht. Das ist ähnlich wie eine zuvor unbekannte Goldquelle exploriert aber bzgl.

Ergiebigkeit nur grob abgeschätz werden kann. Diese Kompetenz zur systematischen Alpha-Ausbeutung wie auch meine der dauerhaft zuverlässigen, erfolgreichen Alpha-Managerauswahl und -Allokation bildet sich über Jahrzehnte aus, ist durch statistisch signifikante t-Test Ergebnisse belastbar nachgewiesen und wurde teilweise erst mit späteren neuen Erkenntnissen, z.

Diese Kompetenz ist absolut erfolgsentscheidend bei praktisch allen über Jahrzehnte im reflexiven Markt langfristig erfolgspersistenten Menschen und Unternehmen aller anspruchsvollen Branchen, in die du auch alle über Aktienindex-ETFs investierst. Diese Kompetenz entsteht weder noch verschwindet sie zufällig über Nacht und ist mehr oder weniger vom Talent abhängig erlernbar, vgl. Oder würdest du den Erfolg von David Harding, der praktisch aus dem Nichts d.

Wenn ja, warum zitierst du ihn selber mit auch aus meiner Sicht hochrelevanten Aussagen, mit denen er seinen Alpha-Laden strategisch steuert, wenn das alles nur Regentanz-Magie sein soll?!?

Das hat unser Wesir ja bekanntlich bei dem ebenfalls international hoch angesehenen "Regentänzer" Taleb bereits gut erklärt:. Wundert es dich eigentlich nicht, dass diese Magie des Regentanzes, unser geschätzter David Harding spicht ja dementsprechend, wie ich auch, u. Sogar der Passiv-Vorkämpfer Bogle lobt die Weisssagungen in dem Alpha-Kultbuch in den höchsten Tönen und lässt sich daselbst als Referenzgeber auf dem Buchumschlag bereitwillig zitieren: The model generally calls for diversifying a portfolio across broad asset classes, including such alternative investments as hedge funds and private equity.

Elite institutions and top-performing endowments earn reliably positive alphas relative to these simple public stock and bond benchmarks of about 1. Allocations to alternative investments explain the majority of this superior performance. Anlage- und Geschäftserfolg nicht viel nachsteht, aufbauen. Das optimale Portfolio lässt sich leider nur im Nachhinein identifizieren, auch wenn du einer anderen Meinung zu sein scheinst.

Ich habe nicht gesagt, dass Diversifikation nutzlos ist merkwürdige Schlussfolgerung. Ich stelle nur fest, dass deine Strategie auf zwei Vorhersagen beruht, erstens dass deine alternativen Investments ein positives Alpha haben werden, und zweitens dass das auch noch vorteilhaft korreliert zu deinem Rest-Portfolio sein wird. Ich sage nur, dass ich mich aus diesem Vorhersagen-Business normalerweise raus halte und es auch gar nicht nötig ist um gut genuge Investment-Ergebnisse zu erzielen.

In diese Investment-Erfolgsgeschichten wird meistens viel zu viel rein interpretiert, oftmals sind sie nur Folge eines Survivorship Bias.

Es besteht immer die Möglichkeit, dass der Investment-Erfolg nur Glück war. Und selbst wenn es Können war, bleibt der Erfolg nicht ewig bestehen, der Markt passt sich an. Wenn "der Investment-Erfolg nur Glück" gewesen sein soll, dann wäre es kein "echtes" Alpha.

Da das extrem harte Anforderungen sind, bleiben nur ganz wenige Fonds übrig, die das erfüllen. Das eliminiert aktuell die Qual der Wahl. Es reicht eine reine Negativ-Auswahl. Echtes Alpha zu generieren, behaupten natürlich viele und erreichen nur sehr wenige.

Aber du kannst sicher sein, dass ich das alles bei jedem einzelnen Alpha-Fonds von Anfang an seit 20 Jahren mit Top-Expertenunterstützung sorgfältigst überprüft habe, laufend weiter überprüfe und darauf sicher nicht reinfalle. Sonst hätte ich ja keinerlei Gewähr für Persistenz, die unabdingbar ist. Der Alpha-Kritiker Brad Barber hat bekanntlich in seiner Studie von Endowment-Alpha aufgezeigt, dass "echtes" Alpha bislang über Jahrzehnte persistent ist und fast nur durch reine Alpha-Anlagen generiert wird.

Das ist also ein über viele Jahre herangereiftes in sich schlüssiges Gesamtkonzept. Ich hoffe, dass hiermit nun letzte Zweifel ausgeräumt sind und somit mein vorgeschlagener Weg zu dauerhaft überdurchschnittlichem Anlageerfolg mit persistenter Mehrrendite bei deutlich verringerten Schwankungen und Drawdowns im Privatbereich mit einem systematischen Ansatz umfassend bestätigt ist.

Vielen Dank für deine "Persistenz" trotz meiner mitunter gewöhnungsbedürftigen Art und Weise. Ich werde für alle weiter Interessierten im Folgenden noch ein paar durch mich ebenso sorgfältig qualitätsgeprüfte, finanzpornofreie und nach meiner Erfahrung hilfreiche Empfehlungen bereitstellen, wie man diesen Ansatz von Grund auf erlernen und anwenden kann.

Denn der lohnt sich wirklich sehr für Privatanleger mit gerechtfertigtem Aufwand schon ab 6-stelligen Vermögen. Das gilt vor allem jetzt bei den über lange Zeit eingetrübten Aussichten bei Beta-Erträgen, beim erwarteten langen Wiederanstieg der Zinsen einerseits und bei der heutigen Verfügbarkeit von Finanzwesir-ähnlich hochwertiger Unterstützung bei der Alpha-Jagd, z.

Anfang Februar ; meistens sind diese Schwankungen jedoch kurzfristig ebenfalls deutlich geringer als beim reinen Beta-Portfolioanteil. Empfehlenswert zum tieferen Verständnis und zum Erlernen dieses lohnenden Ansatzes sind nach meiner Erfahrung neben den bereits in diesem und im Finanz-Onanisten-Thread u.

Das originale "Lintner-Paper" und die damals schon umfassende Literatur zu Managed Futures hat mich vor fast 25 Jahren nach dem begeisternden Economist-Artikel am 9. Die beiden folgenden dort aufgeführten Bücher von Niels u. Sie sind mit hoher Sachkenntnis und meisterhafter Didaktik ähnlich dem Finanzwesir-Buch für Beta-Anlageklassen geschrieben:.

Die offizielle Haupt-Begründung des Wirtschafts-Nobelpreiskomitees unterstützt absolut meine zentralen strategischen Grundannahmen inklusive meiner Präferenz für mittelfristige Alpha-Fonds:.

But it is quite possible to foresee the broad course of these prices over longer periods, such as the next three to five years. The Laureates have laid the foundation for the current understanding of asset prices. It relies in part on fluctuations in risk and risk attitudes, and in part on behavioral biases and market frictions.

Also wem das nicht genügt, um sich bei entsprechender Verständnis- und Finanzgrundlage aus dem damit endgültig überholten passiven Buy-and-Hold mit reinen Beta-Anlagen bei den tollen Unterstützungs- und Produktangeboten heraus- und weiterzuentwickeln, dem ist nicht mehr zu helfen.

Im Folgenden noch ein sehr motivierendes Zitat aus dem o. Das zeigt das riesige Potenzial dieser unkorrelierten, performanten Alpha-Fonds insbesondere in den kommenden rauen Zeiten auf:. If you master this strategy, the adverse impact of market crises should be greatly reduced. But, if you can do it we mean really do it , then you will be truly ahead of the game. By now, the following statement will come as no surprise to you. We believe that individual investors need to allocate to Trend Following strategies more than ever, to defend against unforeseen changes in world economies and market conditions.

Mit 45 Jahres ist Dunncapital. Ich hoffe, dass hier alle weiter Interessierten einen guten Ausgangspunkt für die Reise in diesen ungewohnten aber ungeahnt vorteilhaften Teil der Finanzwelt finden, der allmählich an Respekt und Akzeptanz von Investoren auf der ganzen Welt gewinnt. Denn gut Ding braucht Weile.

Aber wer das früher erkennt, profitiert mehr und länger davon. Wie sehr sich das lohnt, sagt Niels in seinen o. Büchern und in seiner Selbsthilfegruppe TopTradersUnplugged. Beide machen das vor allem nicht um Geld sondern aus aktiv gelebter Nächstenliebe um des finanziellen Heils ihrer Leser wegen.

Wünsche allen daran Interessierten viel persistentes "Glück der Tüchtigen" dabei Mehr denn je bin ich nach dem Lesen deines letzten Beitrags davon überzeugt, dass es sehr unterschiedliche Auffassungen davon gibt, was die Einstufung von Adjektiven - gerechtfertigt, gering, leistbar, lohnend, möglich, Das Erfolgsrezept des Finanzwesirs ist in meinen Augen die Einfachheit und der damit einhergehende geringe Aufwand.

Das wirst du auch nicht ausräumen können, egal wie viel Text du produzierst und Links zusammenkramst. Die Finanzgeschichte enthält genügend Beispiele, auch wenn du diese Zufall-statt-Können-Möglichkeit für dich selbst und deine Alphafonds nicht wahr haben willst, so besteht sie trotzdem. Wer marktbreit diversifiziert passiv anlegt, erhält die Marktrendite, da ist überhaupt nichts "endgültig überholt", das gilt nach wie vor. Wer den Markt schlagen bzw. Alpha generieren will, der muss aktiv werden, teilt sich aber auch nur die Marktrendite mit den anderen aktiven Investoren, und da gibt es Gewinner und Verlierer.

Das haben schon viele geglaubt immer auf der Gewinnerseite stehen zu können, gelingt aber nur wenigen. Sei es drum, mir ist meine Freizeit zu Schade um nach Alpha zu suchen, ich rechne mir keine allzu guten Chancen dafür aus und bin mit der Marktrendite zufrieden. Stellt das heute wirklich noch eine Barriere dar?

Denn wer hat z. Auf Deutsch findet man im Gegensatz zu Englisch leider sehr wenig Brauchbares dazu. Nach längerer Suche scheint das etwas zu sein:. Ist alles sehr wissenschaftlich.

Besteht hier Interesse an einer deutschen Übersetzung von Niels einführenden Büchern, die ähnlich dem Finanzwesirbuch auch für mittlere Englisch-Kenntnisse sehr leicht verständlich, unterhaltsam und motivierend aber auf fundierter wissenschaftlicher Basis geschrieben sind? Das erste wäre dieses Grundlagenbüchlein ca. Ich könnte ihn mal danach fragen, wenn hier ausreichend Interesse daran vorliegt.

Das sehe ich genauso. Denn er will sicher, wie ich, auch nicht immer nur bei Beta stehenbleiben. Und, wie schon gesagt, mit der Fokussierung auf das Königsprinzip der Kombination von reinem Beta mit reinem Alpha ist das bzgl. Der überschaubare Zusatzaufwand der eher paranoiden ;- laufenden Überprüfung von in Summe ca. Das verschafft viel Anlegerseelenfrieden mit antifragiler Aufstellung. Letzteres ist übrigens auch ein Erfolgsrezept des Finanzwesirs. Die anderen Vorteile, wenn man sich mit Geld, das die Welt regiert und somit fast jeden Aspekt des Lebens massiv beeinflusst, wesentlich besser auskennt, habe ich ja schon mehrfach erwähnt.

Warum siehst du das ganz anders? Also von etwas mehr Aufgeschlossenheit war ich bei deinem anfänglich gezeigten Interesse schon ausgegangen. Vergleiche einfach mal den Umfang an "produziertem Text und zusammengekramten Links", die der Finanzwesir in seiner Anfangszeit vor 4 Jahren so gebraucht hat.

Und zwar zur Dankbarkeit sehr sehr vieler und jetzt treuer Leser. Und jetzt kommt eben Alpha dran, um nicht stehen zu bleiben. Die weiteren Gehversuche vom Wesir Richtung Alpha werde ich jedenfalls weiterhin nach Kräften unterstützen. Denn steter Tropfen höhlt den Stein Und was bedeutet denn statistische Signifikanz von seit Jahrzehnten persistent erzieltem positivem Alpha dann für dich? Und was der an Robert Shiller und Eugene Fama verliehene Wirtschaftsnobelpreis für die mittelfristige Vorhersagbarkeit von Preisentwicklungen in den Märkten?

Warum sollte der für etwas Zufälliges verliehen werden? Das würde doch dessen hohen wissenschaftlichem Anspruch völlig widerspechen? Um es also mit deinen Worten zu sagen: Auch wenn du dieses Können-statt-Zufall-Fakt für mich und meine Alphafonds nicht wahr haben willst, so besteht er trotzdem. Hierbei sollten sie verstehen, wie die reinen Alphafonds Ineffizienzen im Markt wettbewerbsfähig erkennen und ausbeuten. Der Volksmund sagt, das Bessere ist der Feind des Guten.

Da es von höchster wissenschaftlicher Instanz anerkannte, ausreichend verstandene Ineffizienzen bzw. Vorhersagbarkeit im Markt gibt, kann diese, wie hier aufgezeigt, sehr vorteilhaft zur systematischen Erzielung von Mehrrendite genutzt werden. Und immer wenn es etwas Besseres gibt, was Mehrrendite doch wohl ist, ist das Bisherige in diesem Sinne schlicht "überholt". Das "endgültig" bezieht sich auf die Bestätigung dieser naheliegenden Feststellung durch den diesbezüglich bahnbrechenden Nobelpreis für Robert Shiller.

Das mit Nobelpreisen ausgezeichnete neue Wissen macht i. Oder wann würdest du diesen Zeitpunkt sehen? So eher wie die katholische Kirche, die ca. Wie du dem von dir selber verlinkten Morningstar-Artikel entnehmen kannst, reichen bei unkorrelierten Anlagen schon minimale Renditen, um die risikoadjustierte Rendite des Portfolios zu steigern! Und dazu reichen die Marktrenditen von Alphafonds lange aus, sofern sie rein und wettbewerbsfähig sind.

Immer gelingt das aus trivialen Gründen sowieso niemand und nicht "nur wenigen". Aber oft genug, was im langfristigen Durchschnitt völlig ausreichend ist. Ich zwinge jedoch niemanden, meine guten Erfahrungen zu nutzen, wie man langfristig systematisch auf der Gewinnerseite stehen kann. Denn darum geht es ja unserem Wesir in diesem ganzen Blog. Das ist in der Tat so und ich bin da aus bekannten guten Gründen, die ich in diesem Kommentar auf eine Amazon-Rezension alle mal aufgeführt habe, extrem paranoid.

Denn dazu musst man nur noch seinen Weg finden, wie man die Schlechten systematisch finden und herausfiltern kannst, sodass die Guten übrig bleiben, bei denen jegliche Qual der Wahl, die hier noch viele zu plagen scheint, verschwindet. Die guten Gelegenheiten findet man laut Buffett leider nur in den dunklen Ecken. Dafür braucht man jedoch ein "Working Knowledge" der Statistik, wie Makropolos das hier beim Madoff Fall für alle mit bereits guten Statistikenntnissen beschreibt, um den ganzen Schrott, angefangen von kriminell primitiven Schneeballsystemen bis hin zu hinterlistig abzockendem Smart Beta, auszusortieren.

Dann können rein statistisch nur noch die ganz seltenen Gewinner übrig bleiben. Und das geht mit Statistik ganz systematisch, wie ich das in vielen meiner Beiträge anspreche, denn das ist eine Schlüsselkompetenz. Ich kenne deutlich mehr Leute im Top-Fünftel der Einkommenspyramide, die nur schlecht Englisch sprechen und es im Job auch nicht benötigen, als anglophile Mitmenschen.

Bei uns in der Firma versucht die Geschäftsführung mit sehr fraglichen Argumenten seit mehreren Jahren Englisch als Geschäftssprache einzuführen. Jährliche Umfragen des Betriebsrates ergeben, dass nur ca. Über die Hälfte hingegen hält ihre Englischkenntnisse für absolut unzureichend und hat auch nicht den Glauben, dass dies ausreichend änderbar ist. Ich selber habe im Abi in Englisch eine glückliche 4 gehabt und seitdem weder im Studium noch im Beruf Englisch benötigt. Deine Antwort bezieht sich aber nur auf den qualitativen Teil meiner Aussage.

Zur Quantität schreibst du leider nichts. Das Leben findet nicht nur in der finanziell freien Zukunft statt, sondern insb. Das Kümmern um meine Finanzen steht auf dieser Liste weiter hinten. Hab mir gerade nochmal in Ruhe den Artikel durchgelesen, unter dem hier kommentiert wird. Wenn ich Absätze lese wie diesen: Liest sich für mich anders. Warum der Finanzwesir uns hier auch mit Freitagslinks oder Interviews zu Themen beglückt, die sich z.

Breite Beschäftigung mit der Thematik "Vermögensaufbau" ohne Scheuklappen. Er möchte zum Nachdenken anregen. Man kann aber auf jeden Fall nicht daraus schlussfolgern, dass er dies empfehlen würde oder selbst diesen Weg eingeschlagen hat. Und du willst nicht wahrhaben oder verstehen, dass es nicht ausreicht, wenn sich Assets unkorreliert verhalten um ein effizienteres Portfolio zu erreichen. Wenn ich Geld im Klo runterspüle, dann verhält sich das auch unkorreliert zum Aktienmarkt, wird mir aber keinen Vorteil bringen Du scheinst den Morningstar-Artikel nicht ganz verstanden zu haben bzw.

Niemand stellt in Frage, dass sich die risikoadjustierte Rendite theoretisch steigern lässt. Der Morningstar-Artikel beleuchtet aber, ob die reale Umsetzung von Liquid Alternatives diese Erwartung erfüllen konnte, zusammengefasst sind die Resultate eher deprimierend.

Selbst wenn der Finanzwesir zum Alpha-Jäger geworden ist, spielt das doch überhaupt keine Rolle für meine oder deine oder irgendjemanden Anlagestrategie, der Finanzwesir kann doch machen, was der Finanzwesir machen möchte. Du kennst dich doch mit Statistik aus, dann solltest du auch die Bonferroni-Korrektur kennen. Das ist ein Strohmannargument. Deine Texte sind ermüdend und wiederholend, du redest viel, aber sagst kaum was neues. Bring es doch auf den Punkt:.

Das war das Bestreben, mich kurz zu fassen und ohne viel Worte praktische Hinweise zur Lösung beider Probleme zu geben. Und bei ausreichend Interesse könnte ich mir vorstellen, dass Niels bei Nachfrage bereit wäre, sein kurzes Büchlein, im Stil ähnlich leicht wie das Finanzwesirbuch, auch auf Deutsch herauszugeben.

Dazu habe ich bislang leider auch keine Rückmeldung erhalten. Vor gut 20 Jahren musste ich ähnlich viel englische Literatur bewältigen, um passives Indexing mit Beta wie Investieren in reines Alpha zu erlernen.

Aber ich habe diese harte Schule bis heute nicht bereut. Denn was man sich auf diese Weise erarbeitet, ist besser verinnerlicht und mit wesentlich mehr Sicherheit anwendbar als seichtere Kost. Wo habe ich denn geschlussfolgert, dass unser Wesir das "empfehlen würde"?

Daher spreche ich von "Gehversuchen", nicht mehr und nicht weniger. Ansonsten habe ich einige weitere Parallelen zu erfolgreichem Investieren in reines Alpha entdeckt. Das betrifft insbesondere das Thema, mit eigenem Verstand zu investieren im Gegensatz zu dogmatischem Vorgehen nach Kochrezept, sowie seine Empfehlung von antifragilem Vorgehen.

Beim Investieren ist letzteres ohne unkorreliertes reines Alpha leider unmöglich. Oder kennst du einen Weg, wie man sonst von Crashs profitieren kann? Du sprichst von "Gehversuchen vom Wesir in Richtung Alpha" und "er will sicher, wie ich, auch nicht immer nur bei Beta stehenbleiben". So wird ein Schuh draus, gell? Orientiert sich der Smartinvestor nicht an David Swenson?

Yale scheint jetzt in einen Kryptowährungsfonds zu investieren, also ob das man das Gelbe vom Ei ist? Hier unterscheiden wir uns in unseren Einstellungen grundlegend. Ich bin am überdurchschnittlichen Anlageerfolg ganz pragmatisch interessiert.

Dazu wende ich ein im ganzen Leben hochbewährtes Erfolgsprinzip konsequent an, das ausnahmslos ALLE erfolgreichen Investoren kennzeichnet. Auch unser Wesir legt es uns immer und immer wieder fast beschwörend ans Herz:. Dazu muss man vor allem Wesentliches erkennen und von Unwesentlichem trennen. Der schlichte Grund ist, dass ich dir mit leicht variierten Ansätzen helfen will, mit dem Verständnis von wenigen elementaren Grundsätzen von Alpha, wie in der o.

Denn mehr als "pure alpha and beta" braucht es nicht. Theoretisch ist es möglich, auch mit Put-Optionen auf steigende Kurse zu setzen. Zu erklären ist dies, weil man durch den Verkauf einer Put-Option mit höherem Basispreis mehr Geld einnimmt, als der Kauf einer Put-Option mit niedrigerem Basispreis benötigt. Der DAX stehe bei Punkten. Ein Discountzertifikat, das auf steigende Kurse setzt, bei Punkten gedeckelt Cap und bei Punkten abgesichert Risikobegrenzung ist, kann konstruiert werden durch:.

Bonuszertifikate haben eine feste Laufzeit. Weiter wird ein Bonuszertifikat durch zwei Parameter bestimmt, die Barriere, auch Sicherheitslevel genannt, und das Bonuslevel.

Die Auszahlung bei Fälligkeit eines Bonuszertifikates ist von der Entwicklung des Basiswertes während der gesamten Laufzeit abhängig. Es sind zwei Fälle zu unterscheiden:. Das Sicherheitsniveau spielt eine wesentliche Rolle: Berührt oder durchbricht der Basiswert die Barriere während der Laufzeit auch nur ein einziges Mal, dann ändert sich der Charakter des Bonuszertifikats vollständig: Es wird zu einem normalen Trackerzertifikat und der Bonus ist unwiderruflich verloren, auch wenn am Fälligkeitstag der Basiswert wieder über der Barriere liegt.

Allerdings unterscheidet sich die Rendite eines Bonuszertifikates von der eines Trackerzertifikates, da der Preis des Bonuszertifikates um den Wert der Barrieroption über dem Preis eines entsprechenden Trackerzertifikates liegt.

Die nebenstehende Abbildung zeigt die Verteilungsdichte der Renditen für einen fiktiven Basiswert ohne Zins- und Dividendenzahlung, z. Die Verteilungsdichte der Renditen des Basiswertes ist als rote Kurve eingezeichnet. Die sich für die verschiedenen Wertekombinationen ergebenden Verteilungsdichten der Zertifikatsrenditen sind durch die blaue, ausgefüllte Kurve dargestellt. Liegen Bonuslevel und Barriere nahe beieinander, kommt das Bonuslevel nur selten zur Geltung und das Bonuszertifikat ähnelt einer Trackerzertifikat Graphen links oben in der Abbildung; bei der Parameterkombinationen der beiden oberen Graphen in der linken Spalte, die eher theoretischer Natur sind, verhält sich das Bonuszertifikat exakt wie ein Trackerzertifikat.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Bonuslevel wirksam, der Anleger erhält eine feste Rendite, die sich aus dem Verhältnis von Bonuslevel und Kaufpreis ergibt. Mit kleiner Wahrscheinlichkeit kann es aber zu einem Crash beim Basiswert kommen, bei dem die Barriere erreicht wird. Der Anleger erleidet dann entsprechend hohe Verluste.

Dazwischen liegen Fälle, bei denen die Renditeverteilung zwei deutliche Spitzen aufweist. In den für den Anleger günstigen Fällen wird die Barriere nicht berührt, er erhält mindestens die dem Bonuslevel entsprechende Rendite. Bei Berühren oder Unterschreiten der Barriere erhält der Anleger eine schlechtere Rendite als die eines Trackerzertifikates bzw. Die Flächen unter den Verteilungsspitzen geben an, wie wahrscheinlich der jeweilige Ausgang ist.

Damit bieten Inverse Bonuszertifikate die Möglichkeit, Depotpositionen gegen Kursverluste abzusichern. Wie bei den Bonuszertifikaten gibt es die frei wählbaren Parameter der Barriere und des Bonuslevels.

Hebelzertifikate sind Investments in einen Basiswert unter Einbeziehung eines Wertpapierkredits. Mit Hebelzertifikaten kann somit ein Engagement englisch Exposure auf einem Basiswert zu einem niedrigen Einsatz gekauft werden. Durch den Hebel partizipiert ein Hebelzertifikat hierbei stärker von Kursschwankungen als der darunterliegende Basiswert. Es existieren zwei Haupttypen von Hebelzertifikaten:. Da die Bank noch ein Aufgeld bzw.

Fällt der DAX unter das Finanzierungslevel in diesem Beispiel Punkte , wird das Zertifikat ungültig, und die eingesetzte Summe inklusive des Aufgelds geht verloren. Durch das Finanzierungslevel steigt für den Anleger die Möglichkeit, stärker von den Kurserhöhungen zu profitieren, als wenn er Indexzertifikate kaufen würde. Dieser höhere Prozentsatz ergibt sich durch den sogenannten Hebel. Eine Abweichung von der oben genannten Berechnung für den Wert von Short-Zertifikaten ergibt sich im Falle von Dividendenausschüttungen.

Dieser Kursverlust wird aber im Kurs der meisten Short-Zertifikate nicht abgebildet, d. Bei verschiedenen Emittenten gibt es neben der Knock-out-Schwelle zusätzlich noch einen Stop-Loss-Kurs, bei dessen Erreichen der Restwert des Zertifikates ausgezahlt wird. Grund hierfür ist eine andere Konstruktionsweise des Hebel-Zertifikates durch den Emittenten, die als zusätzliche Absicherung beschrieben wird.

Der Anleger bekommt hierbei sozusagen einen Teil seines gezahlten Aufgelds vom Emittenten zurück, bezahlt dies allerdings auch durch ein höheres Aufgeld beim Kauf dieses Zertifikates. Durch das tägliche Schwanken der Aktienkurse und die Verrechnung von Finanzierungskosten durch den Emittenten verändert sich bei einem normalen Turbo der Hebel. Steigt der Basiswert, wird der Hebel der Long Turbos immer kleiner.

Dieser Effekt der Hebelveränderung wird bei einem Long Rolling Turbo durch börsentägliche Anpassung des Finanzierungslevels in Abhängigkeit vom aktuellen Kurs des Basiswertes ausgeglichen, so dass ein konstanter Hebel von zum Beispiel 10 für das Zertifikat gewährleistet wird. Dadurch kombiniert der Long Rolling Turbo die Einfachheit von Indexzertifikaten, die stets eins zu eins mit dem Index mitschwanken, mit der Hebelwirkung von Turbo-Zertifikaten.

Hebel-Zertifikate unterscheiden sich von Optionsscheinen dadurch, dass wenig Zeitwertverlust entsteht und auch zwischenzeitliche Wertschwankungen Volatilität des Basiswertes keine Rolle spielen. Die Zinsverluste, die der Emittent durch die Herausgabe des Zertifikates erleidet, werden durch Anpassung des Strike-Kurs, in der Regel täglich über Nacht, kompensiert. Bei längerer Haltedauer sind die Einflüsse der Strike-Anpassung erheblich.

Das Risiko bei Hebel-Zertifikaten ist sehr hoch. Zum einen verfällt bei Über- bzw.