Internationale Wirtschaftsbeziehungen


Theoretische Grundlagen des internationalen Handels Wirtschaftspolitische Entscheidungen basieren auf theoretischen Erkenntnissen. Diese bieten auch Maßstäbe zur Beurteilung der Kontroverse zwischen Freihandel und Protektionismus, die seit jeher die internationalen Wirtschaftsbeziehungen begleitet.

In Asien steht die regionale wirtschaftliche Integration noch am Anfang. Freihandel verbilligt Verbraucherpreise und Vorprodukte.

Wirkung komparativer Kostenvorteile

Die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft bewirkt einen ständigen Wandel der internationalen Märkte. Diese aktive Weltökonomie erfordert auf lange Sicht hochqualifizierte Wirtschaftsexpertinnen und -experten sowie Managerinnen und Manager, die mit Weitblick an einer stabilen Zukunft arbeiten.

Da es keine Transaktionskosten oder währungsbedingten Verluste gibt, werden Güter im Ausland zum gleichen Preis angeboten wie im Inland. In Ohlins Zeit war das eine ziemliche Vereinfachung, aber ökonomische Veränderungen und ökonometrische Erfahrungen seit den 50er Jahren zeigten, dass lokale Preise von Gütern mit den Einkommen in Beziehung stehen obwohl das weniger zutrifft bei Handelsgütern. Keines der Länder spezialisiert sich trotz des Anreizes des komparativen Vorteils bei internationalem Handel auf nur ein einziges Gut.

Dies hat einen Ausgleich der Güterpreise zur Folge. Bei einem ausgewogenen Handel dürfen die Wirtschaftsausgaben die Einnahmen nicht übersteigen. Der Welthandel sei frei von Behinderungen wie Zölle und Austauschkontrollen, [7] sowie frei von Transportkosten. Güter- und Faktormärkte sind durch eine freie und vollständige Konkurrenz gekennzeichnet.

Weiterhin sind die Wirtschaftssubjekte Preisnehmer und über sämtliche Marktgeschehen informiert. Als Referenzwert wird diejenige Situation ohne Handel definiert Autarkie. Jedes Land wird hier eine optimale Minimalkostenkombination finden, die ihre Möglichkeiten Transformationskurve mit ihrem Ziel Indifferenzkurven in Einklang bringt.

Im Autarkiefall wird das Land also seine Produktion selbst konsumieren: Es wurde angenommen, dass die Transformationskurve keine lineare Funktion ist, d. Kommt es zum Handel zwischen zwei Ländern, wird jedes Land das relativ faktorintensive Gut noch mehr produzieren vgl. In diesem Modell hat Freihandel also auch weiterhin Vorteile für die Beteiligten. Es dient zum einen zur Erklärung des interindustriellen Handels, d. Das Modell erklärt also auch Handel im Extremfall, dass es nur ein Gut gibt.

Im Falle identischer Technologie und Faktorausstattungen kann es beim Vorliegen homogener Güter dennoch zu Handel kommen, wenn sich die Nachfrageverhältnisse unterscheiden unterschiedliche Präferenzen. Bei einer empirischen Überprüfung der Faktorproportionentheorie für die USA stellte Wassily Leontief fest, dass die USA entgegen dieser Vorhersage vorwiegend arbeitsintensive Güter exportierten und kapitalintensive importierten sog.

Dies führte zur Formulierung der Neo-Faktorproportionentheorie. Eine Erweiterung der Idee stellt das Faktorpreisausgleichstheorem bzw. Weiterhin versuchte Stuffan B. Das Modell wurde seit den 30er Jahren von vielen Ökonomen erweitert. Diese Entwicklungen änderten die fundamentale Rolle von variablen Faktorverhältnissen im internationalen Handel nicht, aber es fügte dem Modell verschieden reale Aspekte z. Zollabkommen hinzu in der Hoffnung die Voraussagekraft des Modells zu erhöhen oder es zu einem mathematischen Mittel zu machen, mit dem makroökonomische Probleme untersucht werden können.

Wichtige Beiträge kamen von Paul A. Daniel Trefler entwickelte eine Variante für Länder unterschiedlicher Produktionstechnologie. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Insbesondere durch den Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems haben jedoch monetäre Aspekte in den letzten Jahrzehnten eine weit stärkere Bedeutung gewonnen. Sie untersucht den Devisenmarkt und dort insbesondere den Wechselkurs. Beide Ansätze standen lange weitgehend unverbunden nebeneinander.

Dieser kommt zustande, wenn. Dies gilt zumindest dann, wenn sich auf den Weltmärkten ein Austauschverhältnis Terms of Trade herausbildet, bei dem beide Seiten profitieren. Die Annahmen Ricardos gehen von einem Markt mit nur einem Produktionsfaktor und zwei Gütern aus, welche auf zwei verschiedene Produktionsweisen in zwei verschiedenen Ländern mit mehr oder weniger Aufwand hergestellt werden können. Dies lässt sich durch die Existenz von Technologieunterschieden begründen.

In den von ihm modellierten Volkswirtschaften wird eine Vollbeschäftigung der Produktionsfaktoren angenommen. Es wird dabei von einer Cobb-Douglas Produktionsfunktion mit positiver aber abnehmender Grenzproduktivität der beiden Produktionsfaktoren ausgegangen.

Des Weiteren unterstellt es international beständige homogene Präferenzen. Laut dem Heckscher-Ohlin-Theorem kommt es bei zwei Volkswirtschaften mit unterschiedlichen Produktionstechnologien kapital- und arbeitsintensive Produktion zu keiner vollständigen Spezialisierung wie im ricardianischen Modell.

Innerhalb der inländischen Sektoren wandern die Produktionsfaktoren abhängig von den Terms of Trade zwischen dem arbeits- und kapitalintensiven Wirtschaftssektoren.

Durch diese Wanderungsbewegungen innerhalb der nationalen Ökonomien entsteht der zum Export notwendige Überschuss. Dementsprechend wird jedes Land jenen Faktor intensiver nutzen, mit dem es im Vergleich zum Ausland im Überfluss ausgestattet ist, da es in derartigen Produktionsstrukturen einen Kostenvorteil besitzt. Jener Faktor gewinnt daher real gegenüber der Autarkiesituation ohne Handel mit dem das Land reichlich ausgestattet ist.

Diese Beggar-thy-Neighbor-Politik funktioniert jedoch nur kurzfristig, da langfristig die von den Zöllen betroffenen Länder reagieren und selbst Handelsbarrieren ihrerseits errichten. Die Vorteile des Freihandels für den Einzelnen werden oftmals von diesem nicht bewusst wahrgenommen, während die Nachteile oft kleine Gruppen in Deutschland z. Traditionelle Instrumente einer strategischen Handelspolitik sind Zölle , Kontingente und Exportsubventionen.

Man bezeichnet diese auch als tarifäre Handelshemmnisse. Selbstbeschränkungsabkommen, Ausländer diskriminierende Vorschriften und Normen oder bürokratische Regelungen. Kruber hat an der Universität Bonn Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeografie studiert und war danach an den Universitäten Erlangen und Wuppertal tätig. Seit Jahrzehnten expandiert der weltweite Handel mit Waren und Dienstleistungen.

Doch die Vorzeichen haben sich zuletzt abrupt geändert. Das politische Klima hat sich vielerorts gegen den ungehinderten Austausch von Gütern gedreht. Das Dossier klärt über die wichtigsten Entwicklungen und Debatten rund um den internationalen Handel auf.

Wirtschaftliche Grundkenntnisse sind so wichtig wie das kleine 1x1. Das Dossier liefert Hintergründe und Themenbeiträge zu den wichtigsten aktuellen Wirtschaftsdebatten. Beginnt ein autoritäres Jahrhundert? Zuflucht gesucht - Seeking Refuge Wahre Welle. Film-Highlights Bundestagswahlen Zahlen und Fakten: Der Kapitalismus Ohrenkuss Was ist das? Informationen zur politischen Bildung Nr. Klaus-Peter Kruber Zur Person geb. Ökonomische Standorttheorien sehen die Infrastruktur eines Ortes unter anderem als wichtigen wirtschaftlichen Faktor.

Stahl und Autos, Transportkosten fallen nicht an soll das Prinzip der komparativen Kosten verdeutlicht werden. Mit Arbeitseinheiten können im Land A pro Tag vier Einheiten Stahl oder sechs Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden - produziert werden. In Land B können mit Arbeitseinheiten pro Tag zwölf Einheiten Stahl oder acht Autos - oder eine entsprechende Kombination von beiden hergestellt werden.

Waren wandern um die Welt. Quellentext Ein Prinzip auf Talfahrt? Die Globalisierung heutigen Typs wäre nicht denkbar ohne das beharrliche, oft auch brutale Drängen der Amerikaner auf Reisefreiheit für Waren und Dienstleistungen aller Art. Runter mit den Zollsätzen!

Weg mit nationalen Regularien! Das war das Credo einer ganzen Epoche. Kaum eine anderes Wort hat eine derartige Talfahrt im öffentlichen Ansehen hinter sich. Mehr als jeder zweite Amerikaner [ Denn in der Tat kann Amerika von der weltweiten Arbeitsteilung nicht mehr so selbstverständlich profitieren wie früher.

Jahrzehntelang diktierte Amerika dem Rest der Welt die Handelsbedingungen, der Dollar dominierte, die US-Firmen konnten ihre technischen Standards durchsetzen, die Arbeiter ausländischer Werke waren Zulieferer, noch keine Wettbewerber.