Bildung und Erziehung



Sie flossen wenig später in die von der damaligen EG-Kommission [12] festgelegten Eigenmittel- und Solva-bilitätsrichtlinien ein. Systematisierung der Kreditderivate [34] 3.

Synonyms and antonyms of Handelsbuch in the German dictionary of synonyms


Hingegen nutzen mittelständische Unternehmen die öffentlichen Kapitalmärkte bisher kaum. Sinkende Informations- und Transaktionskosten lassen jedoch erwarten, dass die Mittelbe-schaffung über den Kapitalmarkt gegenüber Bankkrediten an Bedeutung gewinnen wird.

Folglich sehen sich Kreditinstitute im Kreditneugeschäft immer mehr ge-zwungen, eine sorgfältige Festlegung der Konditionen für jedes einzelne Geschäft zu treffen.

Neben dem verstärkten Bestreben nach Zusatzgeschäften wird eine risikoorientierte Preis-stellung verfolgt. Sie bieten den Kreditinstituten eine zunehmend bessere Informationsbasis für die Kreditvergabe, erleichtern das Pooling von Kreditrisiken und fördern den Handel von Kreditforderungen.

Diese haben damit eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von Kreditderivaten im Risikomanagement geschaffen. Ausgehend von den weitreichenden Veränderungen im Kreditrisikomanagement haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Modelle zur Erkennung und Steuerung von Kreditrisiken ent-wickelt. Neben traditionellen Formen der Kreditverbriefung stehen Kreditderivate zunehmend im Fokus der Investoren. Sie erleichtern den Handel und die Steuerung von Kreditrisiken und bieten in der Konsequenz eine Basis für eine Optimierung ihrer Portfolios.

Zu den traditionellen Produkten des Kreditrisikotransfers zählen Kreditversicherungen und Kreditsyndizierungen, also die Aufteilung eines Kredites auf mehrere Kreditgeber. Ebenso kann auch ein Verkauf von Asset-Swaps stattfinden. Hierbei handelt es sich um die Kombination einer kreditrisikobehafteten Kuponanleihe Asset mit einem Zinsswap, der die Festzinszahlungen der Anleihe in variable Zinszahlungen tauscht.

Zwei wesentliche Nachteile dieser Absicherungsformen sind die Kreditnehmerinformation und der Risikoleverageeffekt. Im Vergleich zu den nachfolgend beschriebenen Kredit-derivateformen ist bei den traditionellen Produkten in der Regel eine Information des Kredit-nehmers erforderlich. Zudem kann der Nominalwert des Kreditderivates mit dem Kreditrisiko aus mehreren Krediten mit einem insgesamt höheren Volumen belastet werden.

Der Pool bildet die Haftungsgrundlage für die emittierten Wertpapiere und generiert den an die Investoren zu entrichtenden Cash-flow. Um den unterschiedlichen Risikoklassen im Forderungspool Rechnung zu tragen, werden Tranchen mit unterschiedlichen Ratingklassen gebildet.

Zumeist wird nur ein Teil dieser Tranchen tatsächlich verbrieft. Das Risiko der verbleibenden Tranchen wird meist wieder mit Hilfe eines Kreditderivates aus der Zweckgesellschaft an andere Risikokäufer transferiert.

Im Allgemeinen handelt es sich bei Derivaten um Finanzinstrumente, deren Wert aus der Entwicklung anderer Finanztitel Underlying, Basiswert abgeleitet wird.

Ein gemeinsames Charakteristikum aller Derivate, unabhängig, ob es sich um Zins-, Aktien-, Währungs- oder Kreditderivate handelt, ist die Separierung der Risiken vom zu Grunde liegenden Basis-instrument sowie deren eigenständiger Transfer.

Bei einem Kreditderivat hängen dessen Wert bzw. Zahlungen vom Kreditrisiko des Basis-wertes ab. Ihre Konstruktion erlaubt es, dass das Kreditrisiko von der Basisposition separiert und auf andere Marktteilnehmer transferiert wird.

Dabei erfolgt der Kreditrisikotransfer, ohne dass in die zugrunde liegende originäre Kreditbeziehung zwischen dem Sicherungsnehmer und dem Kreditnehmer Referenzschuldner eingegriffen wird. Tritt das Kreditrisiko ein, kann der Sicherungsnehmer vom Sicherungsgeber eine Ausgleichszahlung verlangen.

Abbildung 2 zeigt die beschriebene Grundstruktur:. In den letzten Jahren wurden jedoch Standardisierungen in Form von Rahmenverträgen, wie beispielsweise von der International Swaps and Derivatives Association ISDA , entwickelt, auf welche sich die Vertragspartner üblicherweise beziehen. Dabei eigenen sich sowohl Anleihen als auch Kredite oder Körbe derselben als Referenzaktiva. Durch die Verbriefung von Kreditderivaten, wie bei den Credit Linked Notes, verschwimmt die Grenze zu Kreditverbriefungen, in deren Rahmen illiquide Kreditforderungen in liquide Wertpapiere umgewandelt und an den Kapitalmarkt weitergegeben werden.

In der Literatur spricht man daher von einer engeren und weiteren Definition der Kreditderivate. Die genannten Formen sind von der bereits dargestellten klassischen Kreditverbriefung zu unterscheiden. Im Vergleich zu anderen deriva-tiven Finanzprodukten wird die Zahlung aus einem CDS jedoch nicht durch eine Preisbewe-gung, sondern durch die Realisierung eines vorab definierten Kreditereignisses Credit Event ausgelöst.

Dies kann der Eintritt der Insolvenz, die bewusste Nichterfüllung der Zahlungs-verpflichtung oder der Zahlungsausfall nach Ablauf einer festgelegten Frist sein.

Gegen Zahlung einer periodischen Prämie übernimmt der Sicherungsgeber das durch Credit Events festgelegte Ausfallrisiko eines Referenzschuldners für eine bestimmte Laufzeit vom Sicherungsnehmer. Tritt während der festgelegten Laufzeit kein Kreditereignis ein, ist lediglich der Sicherungs-nehmer zur Zahlung der vereinbarten periodischen Prämien verpflichtet.

Der Sicherungsgeber muss dafür keine Gegenleistung erbringen. Bei physischer Lieferung hat der Sicherungsnehmer dem Sicherungsgeber ein spezifiziertes Aktivum zu übertragen.

Im Gegenzug erhält der Sicherungsnehmer den vollständigen Nominalwert des Kontraktes ausgezahlt. Soweit eine Ausgleichszahlung Cash Settlement vereinbart wurde, erhält der Sicherungsnehmer die Höhe des Ausfallschadens, also die Differenz zwischen Nominalwert und dem gesunkenen Wert des Referenzaktivums, ohne dass die Kreditforderung übertragen wird. Der Sicherungsgeber trägt das Risiko, im Konkursfall oder bei Zahlungsschwierigkeiten des Schuldners des Referenzaktivums, keinen Einfluss auf die Konkursverhandlungen zu haben.

Hier entsteht die Problematik des Moral Hazard, da der Sicherungsnehmer bei überein-stimmender Laufzeit von Kreditderivat und Referenzaktivum keine Anreize hat, die Qualität des Kredits zu überwachen.

Soweit eine Laufzeitinkongruenz besteht, kann der Sicherungs-nehmer sogar an einem Konkurs interessiert sein, da er nur in diesem Fall eine Ausgleichs-zahlung erhält. Der TRS ermöglicht dem Investor Sicherungsgeber , Cash-flows aus dem Kauf oder Verkauf eines Finanzinstrumentes zu erhalten, ohne dieses Instrument tatsächlich ge- oder verkauft zu haben. Die Grundstruktur des TRS weist eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Standard-Zinsswap auf, da zu vereinbarten Terminen feste gegen variable Zinszahlungen getauscht werden.

Ergänzt wird dieses derivative Instrument durch die zusätzliche Übertragung von Marktwertverände-rungen. Diese werden sowohl durch Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken als auch durch Kreditrisiken ausgelöst.

Zum einen ist die Investition interessant, wenn der Markt für ein Referenzaktivum illiquide ist. Dies ist bei Kreditmärkten oder ausländische Anleihemärkte oftmals der Fall. Es wird somit die Beimischung einer weiteren Assetklasse zur Riskodiversifikation ermöglicht. Da die Laufzeit des TRS meist kürzer ist als die Laufzeit des Referenzaktivums, bietet dieses Finanz-instrument darüber hinaus den Vorteil, dass die Aufnahme der Kredit- oder Anleihenrisiken für einen kürzeren Zeitraum als die Laufzeit des Assets eingegangen werden.

Der Sicherungsnehmer profitiert von der Reduzierung oder Eliminierung des Ausfallrisikos eines Kreditengagements. Dabei wird die Kreditvertragsbeziehung jedoch nicht tangiert, da der Kredit im Bestand des Sicherungsnehmers verbleibt. Er versteht sich üblicherweise als Verlustpotenzial innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr; Vgl. Heinrich , S. BWL - Investition und Finanzierung.

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik. BWL - Personal und Organisation. Germanistik - Neuere Deutsche Literatur. Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik. Soziologie - Kinder und Jugend. Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen! Fordern Sie ein neues Passwort per Email an.

Inhaltsverzeichnis Kurzfassung Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Symbolverzeichnis Abbildungsverzeichnis 1 Einleitung 2 Kreditrisikomanagement 2. Abkürzungsverzeichnis Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Symbolverzeichnis Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildungsverzeichnis Abb. Ermittlung des Expected Loss Abb. Grundstruktur eines Kreditderivates Abb. Systematisierung der Kreditderivate Abb.

Credit Default Swap Abb. Total Return Swap Abb. Credit Spread Option Abb. Credit Linked Note Abb. Wachstum des globalen Kreditderivatemarktes ohne Asset Swaps Abb. Risikoverkäufer links und Risikokäufer rechts Abb.

Beurteilung des möglichen Einsatzes von Kreditderivaten bei Nichtbanken 1 Einleitung Noch vor wenigen Jahren galt die Prognose, dass Kreditderivate den Finanzsektor revolutionieren würden, als visionär. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1: Abbildung 2 zeigt die beschriebene Grundstruktur: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 2: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 3: Zuordnung strukturierter Produkte zum Handelsbuch 4.

Gerhard Kettmann, Rudolf Grosse, Finanzinstrumente und Waren, die nach Satz 1 Nr. Doch nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Würdigung des Den Berichten zufolge hätten Händler in der Investmentbank-Abteilung Global Markets ein Handelsbuch mit hochrentierenden, aber eben illiquiden und Hohe Nettovertriebsleistung von 9 Mrd.

Dies zeigt sich insbesondere im Finanzergebnis aus Handelsbuch -Beständen, das mit rund Mio. Euro wieder den sehr guten Vorjahreswert rund Mio. Zur Absicht der Erzielung eines kurzfristigen Eigenhandelserfolgs Ab soll die Abgrenzung Das stützt die Version, dass Thiam erst im Januar überhaupt vom Ausmass der Risiken im Handelsbuch erfuhr und dann entsprechende Sofortmassnahmen Händler in der Investmentbank-Abteilung Global Markets führten ein Handelsbuch mit hochrentierenden, Kontrahenten-Ausfallrisiko im Handelsbuch , Zinsänderungsrisiko im Bankbuch mussten mit Kapital abgesichert werden.

Für die Bewertung potenzieller Verluste bei Aktiva im Handelsbuch wird mit der Überarbeitung das "Value-at-risk"- Modell mit dem "Exposure shortfall" ersetzt.