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The international internship portal is providing: Er ist somit flexibel genug, um in mehreren Ländern mit unterschiedlichem Entwicklungsstand eingesetzt zu werden. Berlin macht eine erste Zusage.

Bildung in der arabischen Welt


Tibeter werden von der lokalen Wirtschaft systematisch ausgeschlossen, sowohl durch die Einstellungspraxis chinesischer Firmeneigner als auch durch die diskriminierenden Entschädigungsrichtlinien, die zu höheren Löhnen für ethnisch Han-chinesische Arbeiter gegenüber ähnlich ausgebildeten Tibetern führen. Der jüngste Zustrom ethnisch Han-chinesischer Wanderarbeiter in die Region hat diese bereits ernsthafte Benachteiligung verschlimmert.

Die Wanderarbeiter arbeiten zwar nur zeitlich befristet, aber sie erreichen Tibet stetig und in gleich bleibender Anzahl, wodurch sie einen ständigen Ersatz für diejenigen Migranten, die eventuell nach Ostchina zurückkehren, sicherstellen. Darüber hinaus kann angenommen werden, dass die in Tibet lebenden Migranten eingestellt werden und dies wahrscheinlich in Stellungen, die andernfalls mit tibetischen Angestellten gefüllt worden wären.

Die Auswirkungen der Rassendiskriminierung von Tibetern werden durch den nachteiligen Einfluss des unterdurchschnittlichen Bildungssystems verschlimmert.

Unangemessene Ausbildung führt generell zu geringeren Beschäftigungsmöglichkeiten, da es für viele Tibeter schwierig ist, die Fähigkeiten zu erwerben, die notwendig sind, um auf einem Arbeitsmarkt, der von vorneherein Han-Chinesen bevorzugt, zu bestehen. Hinsichtlich der Arbeitslosigkeit brüstet sich die VR China damit, dass ihre Anstrengungen eine bemerkenswert niedrige Arbeitslosenrate bewirkt hätten.

Sie behauptet, dass der resultierende Anstieg an Touristen eine wichtige Rolle gespielt habe, um Beschäftigung sowie Steuereinnahmen zu steigern und den Lebensstandard von sowohl städtischen als auch ländlichen Anwohnern zu verbessern. Die meisten Tibeter ziehen jedoch nur selten konkreten Nutzen aus den touristischen Dollars. Die Diskriminierung am Arbeitsplatz, der Tibeter gegenüberstehen, wenn sie sich für Stellen in anderen Bereichen der Wirtschaft bewerben, ist auch in der Tourismusindustrie anzutreffen, wodurch Tibeter häufig von den gestiegenen Tourismus-Einnahmen ausgeschlossen sind.

Umsiedlungsprogramme sind kaum mehr als bewusst geplante Richtlinien, die unter dem Vorwand, "Stabilität" in der Region sicherzustellen, darauf abzielen, traditionelle tibetische Lebensweisen zu entwurzeln und zu stören. Erzwungene Umsiedlungen sind eine offensichtliche Verletzung dieser grundsätzlichen Menschenrechte. Oft müssen diejenigen, die durch Umsiedlungsprogramme aus ihrer Heimat vertrieben werden, die Kosten selbst tragen, trotz gegensätzlicher Behauptungen der VR China, sie stelle Ausgesiedelten Unterstützung zur Verfügung.

Die von dem Programm Betroffenen haben nur sehr wenige Möglichkeiten, sich ihrem Schicksal zu widersetzen. Widerstand wird als Bedrohung der nationalen Sicherheit dargestellt. Denn die bilateralen Zusagen können sich bei der Abstimmung als wertlos herausstellen: Da hat ein Land durchaus mal Versprechen, bekommt dann aber nur Stimmen. Da eine grundlegende Reform des Sicherheitsrats seit Jahrzehnten diskutiert, aber nicht umgesetzt werde, spiegele dessen Zusammensetzung zunehmend andere Formationen wie die G 8 oder die G 20 wieder, in denen diese Länder mit am Tisch sitzen - nach dem Motto: Wenn wir kein dauerhaftes Mitspracherecht im Sicherheitsrat bekommen, müssen wir uns es eben immer wieder erneut auf zwei Jahre verschaffen.

Cathrin Kahlweit, "Diskreter Kuhhandel", in: Süddeutsche Zeitung vom Wirtschafts- und Sozialrat der VN. Er sollte ein Manager sein, ein Macher. Aber kein Star, keiner, der Politik auf eigene Rechnung macht. Aber er ist tatsächlich kein Star. Er soll ein weltlicher Papst sein, der seinen Finger auf die Wunden der Völkergemeinschaft legt. Er soll eine gewichtige Stimme in der Welt haben.

Er soll Stratege, Diplomat und Manager sein. Wenn er ein Thema setzte, dann war es in der Welt. In China erreichte er die Freilassung von US-Soldaten, die nach dem Koreakrieg festgehalten wurden, und er entschärfte die Suez-Krise, indem er innerhalb weniger Tage eine internationale Polizeitruppe aufstellte - Vorbild für die später geschaff enen Blauhelme. Nun also Ban, der zweite Asiate auf diesem Posten, auch er setzt sich ein: Wenn nicht, dann wirkt der Handelnde wie ein Komplize.

Nun hat er ihn. Nun muss er Normen setzen, nach denen sich die Welt richten soll; "je mehr gute Ideen zu Normen werden, desto besser kann der SG mit dem Finger auf die zeigen, die sie nicht einhalten. Heute ist die Frage nicht mehr so leicht abzutun. Kann es der syrische Machthaber Assad beispielsweise überhören, wenn ihn der UN-Generalsekretär an die Verpfl ichtung jeder Regierung erinnert, die Bevölkerung zu schützen und ihre Rechte zu achten?

Nach der neuen Doktrin der "Schutzverantwortung" geht diese Verpfl ichtung auf die Weltgemeinschaft über, wenn eine Regierung ihr nicht gerecht wird.

Und das ist keine Theorie mehr - Gaddafi und Gbagbo können Lieder davon singen. In der Libyen-Krise beriefen sich Ban und danach der Sicherheitsrat früh auf die Schutzverantwortung; die Genehmigung "aller nötigen Mittel" war dann fast nur noch Formsache, als Amerika beschlossen hatte, den Regimegegnern zur Hilfe zu eilen.

Von Regimewechseln ist offi ziell natürlich keine Rede. Ban könnte nicht auftrumpfen, wenn China und Russland das Einschreiten in Benghasi und Abidjan im Sicherheitsrat vereitelt hätten. Doch Peking und Moskau wie auch westliche Mächte werden ihre Hände auch künftig schützend über den einen oder anderen Gewaltherrscher halten.

Je stärker Ban sich nun als Mann des letzten Mittels profi liert, desto unsicherer wird seine Zukunft. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Bewerten Sie diesen Beitrag: Ein Vertrag gegen den Krieg Eingreifen oder nicht?

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