Steuern vom Einkommen und vom Ertrag


Bzw. liese man die kalkulatorischen Kosten, die er ja eigtl. gar ned hat, weg dann fährt er schon Gewinn ein. c) Wenn er die Kosten wirklich hätte und nicht nur kalkulatorisch, so muss er ja eigtl. nichts bezahlen für den Lohn (da kein anderer CEO) oder die Zinsen (da Geld nicht von Fremdkapital), da ja alles ihm gehört bzw. er selber arbeitet.

Das gilt auch für Existenzgründer, deren Umsätze und Gewinne besonders ungewiss sind.

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Mit der Frage, wie hoch die Steuern auf den erwirtschafteten Gewinn ausfallen, beschäftigen sich viele Unternehmer. So einfach und pauschal kann diese Frage nicht beantwortet werden.

Sie dient der Ermittlung des unternehmerischen Erfolgs. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, erwirtschaftet das Unternehmen einen Gewinn. Übersteigen hingegen die Aufwendungen die Erträge, verzeichnet das Unternehmen einen Verlust. Die Gewinn- und Verlustrechnung erstellt alle Aufwendungen und Erträge eines gewissen Zeitraums gegenüber — meistens ein Geschäftsjahr. Am Jahresende wird aus der GuV der Gewinn bzw.

Verlust ermittelt und auf das Konto Eigenkapital übertragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung kann entweder in Kontenform oder in Staffelform aufgebaut werden. Ergibt sich ein Saldo auf der Sollseite, hat das Unternehmen einen Gewinn erwirtschaftet.

Zeigt sich das Ergebnis auf der Habenseite, wurde ein Verlust eingefahren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt regelhaft nach dem Bruttoprinzip. Das Bruttoprinzip meint dabei nicht einen Bruttobetrag im umsatzsteuerlichen Sinn.

Eine GuV, die nach dem Bruttoprinzip erstellt wird, listet alle Einzelpositionen in der Gewinn- und Verlustrechnung auf. Eine gegenseitige Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen im Vorhinein Nettoprinzip ist nur in speziellen Fällen zulässig. Finanziell relevante besondere Vorfälle können sachgerecht auf die Monate verteilt werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung kann in Konten - oder in Staffelform aufgebaut sein. Die Kontenform zeigt das Ergebnis als Saldo auf der entsprechenden Kontoseite: Auf der Sollseite bei Gewinn, auf der Habenseite bei Verlust.

Die Staffelform ordnet die einzelnen Positionen untereinander an und gelangt zum Periodenergebnis über eine Fortschreibung beziehungsweise Fortrechnung in mehreren Zwischenschritten. Die einmal gewählte Form muss in der Regel beibehalten werden, Abweichungen sind im Anhang zu begründen. Nach dem Bruttoprinzip müssen die handelsrechtlichen Aufwands- und Ertragsarten als Einzelpositionen in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt werden. Dieses Nettoprinzip genannte Verfahren entbindet jedoch nicht von der Notwendigkeit eines detaillierten Kontenplans , aus dem die saldierten Erfolgsbestandteile hervorgehen müssen.

Die Berechnung kann nach zwei Methoden vorgenommen werden: Die Datengrundlage für das Gesamtkostenverfahren stammt hauptsächlich aus der Finanzbuchhaltung ; das Umsatzkostenverfahren ist auch auf das interne Rechnungswesen angewiesen und setzt eine Kostenstellenrechnung oder eine andere Detaillierung der Konten nach Funktionen voraus.

Beide Methoden starten mit den Umsatzerlösen der betrachteten Periode. Diesen Erlösen werden Kostenarten aber nach unterschiedlichen Kriterien zugeordnet beziehungsweise der Ergebnisausweis angepasst:.

Für eine kurzfristige z. Die Betriebsergebnisse für einzelne Produkte oder Produktgruppen lassen sich so einfacher ermitteln. Die Aufschlüsselung nach Kostenarten ist hier allerdings nur nach Umrechnung und nicht immer verursachergerecht möglich. Wenn man die Bestände nach den gleichen Kriterien bewertet , führen beide Verfahren zum gleichen Jahresüberschuss.

Ist eine Position im laufenden Geschäftsjahr weggefallen, führt dies zwangsläufig zum Ausweis von Leerposten. Die gegenübergestellten Beträge müssen vergleichbar sein, andernfalls sind Erläuterungen im Anhang beizufügen.

Diese Angaben, die im Anhang gemacht werden können, entstammen dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes. Beide Methoden der Erfolgsermittlung stellen bei der Berechnung des Jahresüberschusses mehrere Zwischenergebnisse auf.

Dadurch lassen sich die Quellen des Erfolges erkennen und die Ertragslage des Unternehmens realistischer beurteilen Erfolgsspaltung. Hierunter sind ungewöhnliche und seltene Vorfälle zu verstehen, die nicht mit der eigentlichen Geschäftstätigkeit zusammenhängen und mit deren Wiederholung nicht zu rechnen ist.

Während vom Betriebsergebnis erwartet werden kann, dass es einen auf Dauer erzielbaren Bodensatz enthält, kann bei betriebsfremden Ergebnissen von einer hohen Volatilität ausgegangen werden. Wurde ein Unternehmensbestandteil, also ein Geschäftsbereich oder Tochterunternehmen , stillgelegt oder verkauft, muss dessen Ergebnis gesondert ausgewiesen werden.

Dies gilt auch bereits dann, wenn die Aufgabe hinreichend sicher geplant ist. Die Zwischenergebnisse der einzelnen Rechnungslegungsstandards sind nur bedingt vergleichbar. Allgemeingültige Vergleichsregeln können daher nicht aufgestellt werden. Hierbei handelt es sich um die Mindestgliederung.

Eine tiefere Untergliederung ist zulässig, wenn sie die Klarheit und Übersichtlichkeit nicht beeinträchtigt; weitere Posten können aufgenommen werden, wenn sie nicht von den Pflichtposten abgedeckt werden. Eine Gliederungsverkürzung ist nur bei Unternehmen möglich, für die keine besonderen Formblätter vorgeschrieben sind.

In der Kameralistik war eine Gewinn- und Verlustrechnung unbekannt. Erst seit der Einführung der Doppik durch das Neue kommunale Finanzmanagement gelten seit handelsrechtliche Bestimmungen auch für Gemeinden , kommunale Unternehmen oder Kommunalunternehmen. In der öffentlichen Verwaltung nennt man die Gewinn- und Verlustrechnung auch Ergebnisrechnung. Bei Gewinn wird das Eigenkapital erhöht, bei Verlust vermindert. Somit wird das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung in die Bilanz übertragen.

Das Gewinn- und Verlustkonto und das ihm übergeordnete Eigenkapitalkonto verbinden die beiden Kontenkreise der doppelten Buchführung Erfolgskonten und Bestandskonten. Da in der Regel alle Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden müssen, zeigt der Vergleich des Eigenkapitals zweier Geschäftsjahre den gleichen Unternehmenserfolg wie das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung an. Veränderungen des Eigenkapitals, die sich nicht in der GuV niederschlagen, sind Einlagen und Entnahmen der Eigentümer.

Diese Vorgänge sind keine Erträge oder Aufwendungen, weil sie nicht im Geschäftsprozess des Unternehmens entstanden sind. Dazu zählen Währungsumrechnungsdifferenzen und die Verrechnung des Geschäfts- oder Firmenwertes mit den Rücklagen. Ergebnisbestandteile aufzuzeigen, die nicht aus der GuV ersichtlich sind, ist Aufgabe der Eigenkapitalveränderungsrechnung.