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Das ermöglichte erst die Hyperinflation von und führte zu einer starken Goldnachfrage. Hast Du dann auch schon ausgerechnet, welches Alter Du erreichen musst, um mehr rauszukriegen als Du eingezahlt hast?

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Kontakt Impressum Werben Presse Sitemap. Wie bewerten Sie diese Seite? Problem mit dieser Seite? Für die aufgeführten Inhalte kann keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit übernommen werden. Wieso sollten Sie auch in schwierigen Börsenzeiten auf passive Strategien setzen? Nordex baut Windpark in Indien. Deutsche Bank AG Die Vorderansicht des neuen Senator mit dem hellgrau-verchromten Wabengrill fand zunächst ein geteiltes Echo bei Motorjournalisten und den Interessenten des neuen Senator.

Spötter fühlten sich damals an Eiswürfelschalen oder den Scherkopf eines Elektrorasierers erinnert. Letztlich kann der Wabengrill durchaus als charakteristisches Design-Element der Opel-Flaggschiffe angesehen werden. Im Laufe der Entwicklung entstanden 1: Die Modelle dienten einerseits internen Präsentationen, andererseits lassen sich bei diesen Modellen Detailänderungen sehr viel preisgünstiger umsetzen, als in der späteren Prototypenphase der Entwicklung.

Diese Modelle bildeten dann die Basis für erste fahrbereite Prototypen und Nullwagen. Mit 4,85 Metern Länge war der neue Senator 15 cm länger als sein Vorgänger und hatte in seiner Fahrzeugklasse einen der besten Luftwiderstandsbeiwerte vorzuweisen. Der gegenüber dem Omega A etwas schlechtere cw-Wert ergab sich aus folgenden Abweichungen: Unterschiede ergeben sich durch die andere Abstimmung von Federn und Dämpfer sowie einen anderen Vorderachskörper identisch mit dem des Omega zur Aufnahme des schwereren Sechszylinder-Motors.

Anders als beim Vorgänger wurden für das Federbein so genannte "nasse Buchsen" verwendet. Seinerzeit unüblich für ein heckangetriebenes Fahrzeug wurde ein negativer Lenkrollradius gewählt, Die Buchsen des Querlenkers sind vorne vertikal und hinten horizontal angeordnet. Bei herkömmlichen Konstruktionen entsteht ein Giermoment, wenn sich die Vorderräder auf unterschiedlich griffigem Untergrund befinden.

Mit dieser Konstruktion kann die Bremsscheibe ohne Aus- und Einbau des Radlagers gewechselt werden, was im Servicefall deutliche Vorteile bietet. Neben verringertem Arbeitsaufwand wird damit Problemen vorgebeugt, die sich durch ein fehlerhaftes Einstellen des Radlagerspiels ergeben könnte.

Die Hinterachse wurde gegenüber dem Vorgängermodell sehr weitgehend überarbeitet und verbessert. Diese als Multi-Link-Hinterachse bezeichnete Schräglenker-Konstruktion bietet den Vorteil relativ geringer ungefederter Massen bei guter Bodenhaftung und dem in dieser Fahrzeugklasse erwarteten hohen Fahr- und Federungskomfort. Durch die spezielle Anordnung der Schräglenker-.

Drehachse konnte eine räumliche Neigung erzielt werden, die einer Neigung zum Übersteuern entgegenwirkt. Ein konstruktiv vorgesehener hoher, negativer Sturz ändert sich auch bei Zuladung oder dem Ein- und Ausfedern nur in engen Grenzen.

Durch diese Änderung senkte sich die Standhöhe an der Vorderachse um 11 mm, an der Hinterachse in Verbindung mit dem Motor C30SE um 18 mm, bei allen anderen Motorisierungen jedoch nur um 14 mm. Technologisch sollte der Senator B also eindeutig in der automobilen Oberklasse positioniert werden. Über den Schalter im Armaturenbrett sind drei Dämpfungsabstimmungen vorwählbar: Über das Steuergerät werden in den Kolbenstangen der Dämpfer angebrachte Stellmotoren angesteuert, die über eine Änderung der Durchströmöffnungen des Dämpferöls das Ansprechen der Dämpfung erreichen.

Die Fahrwerkseinstellung "C" ist nur bei Fahrgeschwindigkeiten unter ca. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, schaltet das Steuergerät automatisch auf die Stellung "M" um.

Mit dieser Technologie konnten Fahrbahnkontakt und Lenkpräzision bei höheren Geschwindigkeiten wesentlich gesteigert, trotzdem aber zum Einparken und Rangieren eine optimal leichtgängige Lenkung realisiert werden.

Bei einem Ausfall der Elektronik oder des elektrohydraulischen Stellgliedes funktionierte die Servo-Tronic wie eine herkömmliche Servolenkung. Ebenso ist eine Selbstdiagnose des Systems integriert. Punkten konnte der neue Senator in der analog zum Omega eingeführten Gurthöhenverstellung auch für die Fondsitze und die Durchführung der Gurtschlösser durch die Rücksitzbank.

So konnten unnötige Verletzungsrisiken, die sich aus einem ungünstigen Gurtverlauf am Körper ergaben, vermindert werden. Ob bei einem solchen Aufprall der unter dem Kofferraumboden angebrachte Tank 75 Liter auch in der Praxis dicht bleiben und keine zusätzliche Brandgefahr heraufbeschwören würde, bleibe dahingestellt.

Spätestens ab Anfang der er-Jahre kamen deswegen Fahrzeuge ohne Airbag zunehmend für die Beschaffung nicht mehr in Frage. Immer weniger Unternehmen konnten und wollten sich einen mit aktueller Sicherheitstechnik vermeidbaren Ausfall oder gar Verlust schwer zu ersetzender leitender Angestellten leisten.

In dieser Fahrzeug- und Preisklasse erwarteten immer mehr Interessenten eine optimale, auf dem Stand der Technik befindliche Insassensicherheit. Zumindest ein optional erhältlicher Fahrer-Airbag galt spätestens in dieser Fahrzeugklasse als üblich, bei vielen Herstellern konnte - wenn auch für einen hohen Mehrpreis - ein Beifahrer-Airbag geordert werden.

Omega und Senator erfüllten die gesetzlich geforderten Standards durchaus und die Sicherheit der Karosseriestrukturen war bei vielen Kunden noch kein ausschlaggebendes Kriterium, weil damals objektive Vergleichsmöglichkeiten zu Mitbewerbern nicht bestanden. Die Verbesserung der passiven Sicherheit hätte selbstverständlich sowohl den Opel Omega als auch den Opel Senator massiv verteuert. Einen starken Einbruch der Verkaufszahlen wollte und konnte sich Opel aber angesichts der Milliardeninvestition für die Entwicklung der beiden neuen Modelle nicht leisten.

Die in Crash-Versuchen festgestellte Veränderung der Lenkradposition führte zu vermeidbaren, hohen Verletzungsrisiken für Kopf und Halswirbelsäule des Fahrers. Erkauft wurde dies letztlich mit Schwächen in der passiven Sicherheit, die erst mit dem Nachfolger Omega B abgestellt werden konnten.

Im Juli vermutete die mot das spätere Erscheinungsbild des neuen Senator B: Der markante Kühlergrill fiel doch etwas schmaler aus, die seitlichen Blinker fanden sich in der späteren Serie auch nicht.

Im Dezember tauchten in der mot Fotorgrafien der ersten Vorserienfahrzeuge auf, die bei Versuchsfahrten in Arizona aufgestöbert wurden. Für einige südeuropäische Märkte war der 23YDT bzw. Noch beim Vorgänger wurde durch beim Basismodell nicht vorhandene Zierstreifen auf der Gürtellinie von der C-Ausstattung unterschieden und mattschwarz lackierte Fensterrahmen hoben die CD-Ausstattung von der C-Ausstattung ab.

Der neue Senator B trug damit den Nerz vornehmlich nach innen. Der Senator sollte auf jeden Fall Oberklasse-Prestige vermitteln und durfte keinesfalls in der preisgünstigeren Basis-Ausstattung spartanisch wirken. Das Einstiegsmodell stellte der "Senator Business" dar. Die schon eingeführte Ausstattungsvariante "Senator Business Class" blieb weiterhin im Programm. Top-Ausstattung blieb der Senator "CD". Die in Klammern angegebenen Jahreszahlen geben Auskunft über den Zeitraum, innerhalb der die entsprechenden Farben in Deutschland lieferbar waren.

Die Mineraleffekt-Lackierung auch Mica-Lackierung genannt enthält hauchdünne, farblose Stäbchen des natürlichen Minerals Glimmer, die mit Metalloxiden wie Titandioxid oder Eisenoxid beschichtet werden. Hierdurch werden je nach Lichteinfall diffuse Lichtbrechungen erreicht, wobei die Grundfarbe erhalten bleibt. In den ersten Baujahren waren neben Astrosilber auch Graphitbeige und Ibizablau relativ beliebte und damit häufige Lackierungen, ab wurden vor allem die neu auf den Markt kommenden Mineraleffektlackierungen Aubergine und Bordeauxrot zu einer häufig georderten Trendfarbe beim Senator.

Im Gegensatz zum Omega gab es beim Senator keine Lackierungen, die bestimmten Sondermodellen oder Ausstattungen vorbehalten waren. Die Einfarben-Lackierungen waren beim "Senator" sehr selten. Die meisten Käufer wählten eine aufpreispflichtige Metallic- oder Mineraleffektlackierung. Als relativ selten bestellte Lackvarianten gelten Emeraldgrün und Spectralblau.

Es sollte noch einige Jahre dauern, bis diese umweltfreundlichen, wasserbasierten Lacke dieselbe Qualität erreichen sollten, wie die bisherigen, konventionellen Lacke. Wurde die gegen Aufpreis für alle Modelle lieferbare Lederausstattung gewählt, wurde diese - unabhängig von der Ausstattungsvariante - immer mit quer zur Fahrtrichtung verlaufender Absteppung ausgeliefert. Ab Modelljahr ist für die Lederausstattung die Farbe "Beige" entfallen. Während der Opel Omega A über die ganze Bauzeit hinweg in vielen Zeitschriften und auch mit Fernsehspots intensiv beworben worden ist, fand eine öffentlich bemerkbare Bewerbung des Senator B erstaunlicherweise kaum statt.

Diese vernachlässigte Werbung fiel allerdings auch schon bem Vorgängermodell Senator A auf. Selbst in internen Publikationen für die Verkäufer finden sich nur wenig Aussagen darüber, welchem Käuferkreis das neue Opel-Flaggschiff nahe gebracht werden sollte. Gerade diese Käufer hielten dann ihrem pingelig gepflegten und oft wenig gefahrenen Senator häufig bis zuletzt die Treue.

Ebenfalls interessant war der Senator für Wohnwagen-Camper und andere Interessenten, die die hohe mögliche Anhänger-Zuglast des Senator von bis zu 2. Bei den meisten Mitbewerbern dieser Fahrzeugklasse fielen die zulässigen Anhängelasten deutlich geringer aus. Letztlich wurde der Omega ausgewählt, die Nachfolge des noch auf dem Rekord C basierenden Chevrolet Opala anzutreten, weil der doch deutlich teurere Senator für viele Interessenten zu teuer geworden wäre.

Ohnehin waren für den Omega A - bis auf Servotronic und elektronische Temperaturregelung - praktisch alle Extras erhältlich, die für den Senator B verfügbar waren. Vor allem aber die schärfer werdenden Schadstoffgrenzwerte im Abgas konnten beim gegenüber dem Omega A deutlich schwereren Senator B mit den vorhandenen Dieselmotoren wahrscheinlich nicht mehr eingehalten werden.

Auch die Laufkultur der Dieselmotoren konnte dem Oberklasse-Anspruch des Senator für die anspruchsvoll gewordenen Kunden kaum mehr gerecht werden. Hätte sich GM seinerzeit dafür entschieden, den Senator B auf dem nordamerikanischen Markt beispielsweise als Einstiegsmodell für die Marke Cadillac anzubieten, hätte sich die Entwicklung eines entsprechend motorisierten Fahrzeugs mit einem Motor samt Getriebe aus dem GM-Regal angesichts zu erwartender Verkaufszahlen durchaus lohnen können.

Die vorhandenen V8-Motoren von Holden schieden dagegen schon früh aus, weil diese veralteten OHV-Motoren weder an die strengen europäischen noch die US-amerikanischen Abgasnormen anzupassen waren.

Der Import eines in Deutschland produzierten Fahrzeugs und dessen Anpassung an die in den Vereinigten Staaten schon zu dieser Zeit wesentlich strengeren Crash-Normen wäre durch die obendrein hohen Transportkosten und die zu erwartenden Zölle wirtschaftlich unsinnig geworden.

Dieser von GM neu entwickelte Motor, dessen Motorblock und Zylinderkopf aus Leichtmetall gefertigt war, ermöglichte einen sehr günstigen Strömungsverlauf im Ansaugtrakt. Eine weitere Steigerung der Motorleistung wäre mit Vierventil-Zylinderköpfen möglich gewesen. Alternativ bestanden Überlegungen, den im Irmscher-Programm vorhandenen 3,6-Liter-Reihensechszylinder offiziell ins Opel-Programm zu übernehmen.

Doch auch dieser Plan wurde letztlich verworfen. Der Motor 30NE war für Interessenten gedacht, die seinerzeit wegen des im europäischen Ausland noch dünnen Tankstellennetzes für bleifreien Kraftstoff vor dem Kauf eines Fahrzeugs mit Katalysator zurückschreckten oder schlicht mehr Leistung im Senator haben wollten, als dies der abgasgereinigte, auf den Betrieb mit Normalbenzin ausgelegte C30LE bieten konnte.

Mit geänderten Kolben und Kolbenringen konnte der Ölverbrauch des Motors reduziert und damit die Haltbarkeit der Katalysatoren verbessert werden.

Damals machten vor allem die in den seinerzeit verwendeten Öl-Additiven enthaltenen Phosphate der katalytisch wirksamen Beschichtung der Katalysatoren zu schaffen. Eine modifizierte, symetrische Brennraumgestaltung mit geänderter Nockenwelle und einer von bisher 40 mm auf 37 mm verringerten lichten Weite des Saugrohrs und modifiziertem Abgaskrümmer führten zu einer Verbesserung des Füllungsgrades, womit eine Anhebung des maximalen Drehmoments von bisher Nm bei 4.

Die bereits erfolgte optische Gleichstellung des abgastechnisch sauberen, dafür leistungsschgwächeren C30LE mit dem nicht abgasgereinigten 30NE und eine optische Aufwertung des zum 30NE nominell gleich starken C30NE wäre denn doch allzu verwirrend gewesen.

So entschied sich Opel letztlich dafür, die Typenbezeichnung aller Dreiliter-Zweiventiler unabhängig von deren Leistung einheitlich anzugeben. Das "L" steht hierbei für eine Luftmengenmessung z. Wie bei ML 4. Statt eines Drosselklappenschalters bei der ML 4. Die Luftmengenmessung in Verbindung mit dem vom Drosselklappenpotentiometer übertragenen Spannungswert ergibt eine deutlich exaktere Lasterfassung des Motors im Steuergerät. Zudem wurde bei der Motronic M1.

Je mehr Daten zur Beurteilung der momentanen Lastanforderung zur Verfügung stehen, je engmaschiger die Kennfelder für die Betriebszustände programmiert sind und je schneller die entsprechenden Aktoren angesteuert werden, desto besser können Laufverhalten, die Interaktion mit anderen Baugruppen und letztlich Kraftstoffverbrauch und Abgasverhalten optimiert werden.

Im Gegensatz zur ML 4. Das bei der Motronic ML 4. Position und Verlauf der Kühlwasserkanäle wurde geändert. Mit dem hinteren Stumpf der Welle ist wie bei den übrigen Sechszylindermotoren ein Zweimassen-Schwungrad verschraubt. Die Leichtbaukolben wiegen jeweils g gegenüber g beim C30NE. Um die Motorsteifigkeit zu erhöhen und damit unerwünschte Schwingungen und Dröhnfrequenzen zu vermeiden, wurde die recht dickwandig und massiv gegossene Aluminiumölwanne mit dem Getriebe verschraubt.

Die Steuerung des Ventiltriebs übernimmt eine Simplex-Kette zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle, eine zweite Simplex-Kette verbindet die beiden Nockenwellen und verfügt über einen eigenen Kettenspanner. Im ersten Produktionsjahr betrug die Gliedstärke der langen Steuerkette 1,2 mm.

Die Gliedstärke der Steuerkette wurde daher in der Produktion auf 1,4 mm erhöht. Nur mit ausgesprochen brutalem Fahrstil konnte auch diese verstärkte Kette vorzeitig an ihre Grenzen gebracht werden. Mit diesen Einrichtungen konnte eine optimale, selbsttätige Anpassung des Motors an die aktuelle Kraftstoffqualität erreicht werden.

Die Funktionsweise des Dual-Ram verdient eine detaillierte Betrachtung. Sie dient dem Zweck, den Füllungsgrad der Zylinder zu verbessern. Der Füllungsgrad kennzeichnet die Menge an zündfähigem Gemisch, die beim Ansaugtakt eines Arbeitsspiels in den Zylinder strömt. Je höher also der Füllungsgrad ist, desto druckvoller verläuft die Verbrennung und verbessert die Leistungsfähigkeit des Motors.

Jeder Motor konventioneller Bauart hat aber ein spezifisches Drehzahlspektrum, bei dem dieser Füllungsgrad weitgehend optimiert ist. In diesem Drehzahlband wird der Motor das höchste Drehmoment bei spezifisch geringstem Verbrauch haben. Die Umrüstung bestehender Fahrzeuge wurde jedoch weiterhin angeboten.

Somit konnten beide Motoren auf denselben Fertigungseinrichtungen preisgünstig produziert werden. Andere Hersteller - wie z. Analog zu den übrigen Sechszylindermotoren wurde der Antrieb der Motor-Nebenaggregate auf einen Keilrippenriemen mit automatischer Spannvorrichtung umgestellt. Seidenweicher Lauf, überraschend günstiger Kraftstoffverbrauch und hervorragendes Durchzugsvermögen zeichneten diese Motor aus.

Der C26NE war ein weiterer Beweis dafür, welches Entwicklungspotential in dieser seit den er-Jahren eingesetzten Motorenkonstruktion steckte. Leistungsdaten dieses Motors und etwaige weitere technische Änderungen an Motor und Steuerelektronik sind mir hierzu leider nicht bekannt. Diese waren von Anfang an technisch anfällig und überzeugten weder in der Laufruhe, noch in der Leistung noch im Drehmomentverlauf und erst recht nicht in der Zuverlässigkeit.

Auch der Kraftstoffverbrauch lag in der Praxis deutlich über den Verbrauchswerten, die beim etwa gleich schweren Senator B üblich waren. Eine Lösung, die in der Praxis einige Liebhaber dieser Motoren suchten, die auf die wesentlich verbesserte passive Sicherheit des Omega B nicht verzichten wollten. Er geriet zunehmend in die Hände leistungshungriger Bastler, die über den günstigen Kaufpreis eines gebrauchten Senator dessen Unterhaltskosten und damit eine angemessene Wartung der Technik vernachlässigten.

Viele Senator B endeten deshalb schnell vom Rost gezeichnet, verbastelt und verheizt beim Autoverwerter. Zudem wurden ab ca.

Für die meisten Fahrer des Senator B 24V ein unvergessliches Erlebnis und für so manchen heute ein guter Grund, sich nach einem der wenigen verbliebenen, guten Exemplare umzusehen und diesen in wenigen Jahren als "Oldtimer" zu erhalten. Aufgenommen wurden auch Motoren bekannter Opel-Tuner, sofern deren Motoren für den Senator B angeboten wurden und die Leistungsdaten öffentlich verfügbar sind.

Verdichtungsgrad 23,0 23,0 9,2 9,2 8,6 9,4 9,2 10,0 10,5 10,8 10,0 Höchstgeschwindigkeit MT Limousine Höchstgeschwindigkeit AT Limousine - - Ölverbrauch 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 Differentialübersetzung Limousine MT 3,45 3,45 3,45 3,70 3,45 3,70 3,70 3,70 3,70 3,45 3,70 Differentialübersetzung Limousine AT 3,70 3,70 3,70 3,70 3,70 3,70 3,70 3,70 - - 3, RFünfgang-Schaltgetriebe ist eine Eigenentwicklung von Opel, welches die seitherigen Viergang-Schaltgetriebe sowie das Getrag bzw.

Senator B und deren mögliche Nachfolger keine weiteren Fahrzeuge mit Heckantrieb absehbar waren und ein Fünfgang-Schaltgetriebe schon aus Verbrauchsgründen notwendig wurde, konnten mit dieser Eigenentwicklung und Eigenproduktion Kosten gegenüber dem weiteren Zukauf solcher Getriebe von Zulieferern eingespart werden.

Das RSchaltgetriebe wurde von vorneherein für eine hydraulische Kupplungsbetätigung vorgesehen, die anderen Modelle erhielten die hydraulische Kupplungsbetätigung ab Modelljahr Die Schaltgetriebe wurden von vorneherein sowohl auf den Einsatz in Links- als auch Rechtslenker-Fahrzeugen konzipiert.

Die in der Getriebeglocke nicht genutzte Durchführung für den Ausrückhebel wird mit einer Gummikappe verschlossen. Zum Modelljahr wurde das RSchaltgetriebe überarbeitet. Dieses Automatikgetriebe ist bis auf die elektronische Steuerung weitgehend baugleich zum hydraulisch gesteuerten AW L, welches schon im Vorgängermodell und im Omega A - mit Ausnahme des C24NE und des Omega - verwendet wurde.

Das Getriebe verfügte über eine Notlauffunktion bei elektrischen bzw. Die Signalverarbeitung von Motorsteuergerät und Getriebesteuergerät bewirkt die Ansteuerung eines elektro-hydraulischen Druckreglers. Ein Überdrehen des Motors ist durch versehentliches Einlegen einer zu niedrigen Fahrstufe nicht möglich. Das manuelle Einlegen einer zu niedrigen Fahrstufe oder der Rückwärtsgang-Fahrstufe kann im Notlauf also zur Zerstörung von Motor oder Getriebe führen!

Ab Modelljahr erhielt der Senator B eine geänderte Kardanwelle, die eine Verbesserung des Schwingungsverhaltens im Antriebstrang bedeutete, zusätzlich kamen neue Achswellen zum Einsatz.

Vorne wurden innenbelüftete Bremsscheiben mit einem Durchmesser von mm bei einer Scheibenstärke von 24 mm eingesetzt, hinten kamen Bremsscheiben mit innenliegender Trommelbremse für die Handbremse System Girling und einem Durchmesser von mm bei 10 mm Scheibendicke zum Einsatz. Vorne wurden Schwimmsättel, hinten Festsättel mit einem Bremskolbendurchmesser von 38 mm verwendet. Der neu eingeführte Motor C30SE hatte ab Produktionsbeginn vorne Girling-Schwimmsättel vom Typ C57 mit einem Bremskolbendurchmesser von 57 mm sowie innenbelüftete Bremsscheiben mit einem Durchmesser von mm bei einer Scheibenstärke von 28 mm.

Die Bremsanlage der Hinterachse entsprach der seitherigen Bremsanlage. Der "Senator" bis Modelljahr 19 Der "Senator CD" bis Modelljahr 19 Lenkradkranz, Schalthebelknauf bei 5-Gang-Schaltgetriebe und Handbremshebelgriff sind mit schwarzem Leder bezogen.

Allerdings war die neue, abgasgereinigte Spitzenmotorisierung C30NE ab sofort aufpreispflichtig. Die Schalter für elektrische Fensterheber erhielten eine Leuchtdiode, die bei eingeschalteter Kindersicherung leuchtete und diese so erkennbar machte. Beim "Senator CD" war dieses selbstverständlich wieder mit schwarzem Leder bezogen.

Ebenfalls aufgrund von Übergangsfristen bei bereits bestehender ABE eines Fahrzeugs konnte dieses Kältemittel allerdings auch in den Industrieländern weiter eingesetzt werden. Leider sind Dichtringe und flexible Schläuche der Klimaanlage nie besonders dicht gewesen. Bei Umrüstung auf Ra ist dagegen mit verkürzten Wartungsintervallen, verbunden mit einer Kältemittelergänzung zu rechnen.

Als interessante Neuerung führte Opel mit dem Omega A bzw. Mit einem Schalter im Handschuhfach war dessen Kühlung übrigens abschaltbar. Auf Wunsch war beim "Senator" wie auch beim Senator CD" seit Produktionsstart eine für hinten links und hinten rechts getrennt schaltbare Sitzheizung für die Rücksitzbank lieferbar. Der "Senator" ab Modelljahr Zum Modelljahr wurde der Senator B optisch überarbeitet.

Der "Senator" erhielt eine Aufwertung durch verschiedene, bis dahin aufpreispflichtige Ausstattungen. Die Kofferraumklappenscharniere wurden hierfür verstärkt, was allerdings nicht für die Torsionsstäbe galt, die ein leichtes Öffnen der Kofferraumklappe gewährleisteten.

Die Heckleuchteneinheit wurde nun abgedunkelt ausgeführt, was ganz der seinerzeitigen automobilen Mode entsprach. Seitlich wurde die Verblendung der B-Säule, die seither in matt strukturiertem Kunststoff ausgeführt war, gegen eine schwarz glänzende Blende ausgetauscht.

Eine weitere Änderung ergab sich ab Modelljahr in Bezug auf die elektrischen Fensterheber. Als der "Eiserne Vorhang" Ende der er-Jahre fiel, stiegen die Fahrzeugdiebstähle durch organisierte Banden aus osteuropäischen Staaten nochmals sehr stark an. Da es bei den Versicherern damals noch keine Typklassen gab und sich die Versicherungsprämien allein an der Motorleistung orientierten, verteuerten sich insbesondere leistungsstarke Fahrzeuge immens. Für manche besonders häufig gestohlenen Modelle war es für deren Halter seinerzeit fast unmöglich, überhaupt einen Versicherer zu finden, der bereit war, das Fahrzeug in der Vollkasko zu versichern.

Parallel gingen viele Versicherer dazu über, einen deutlichen Rabatt in der Vollkasko zu gewähren, wenn das Fahrzeug mit einer von der Versicherungswirtschaft zertifizierten Diebstahlwarnanlage oder sogar Wegfahrsperre mit Einbaubestätigung durch eine Fachwerkstatt nachgerüstet wurde oder schon ab Werk über einen solchen Diebstahlschutz verfügte.

Während die Front des Senator B optisch nicht verändert wurde, wurde eine untere Motorraumabdeckung mit integrierter Service-Klappe für den Ölwechsel eingeführt. Im Oktober wurde dann der neue Motor C30SE im Senator B vorgestellt, der sich schnell zur am häufigsten georderten Motorisierung dieser Baureihe entwickeln sollte.

Verfügte ein Dieb nicht über den Code, war das Radio gesperrt und damit wertlos. Das Modelljahr brachte eine Aufwertung des "Business-Pakets" in Form der lederbezogenen Mittelkonsole und deren Wurzelholzverkleidung. Ebenso kam für einen Aufpreis von ca. Alle Ausstattungsvarianten bekamen schwarz lackierte Fensterzierleisten. Auch die Betriebskosten eines solchen Telefons waren damals horrend und für Privatpersonen nahezu unerschwinglich.

Als positiver Nebeneffekt ergab sich eine schnellere Aufheizung der Lambda-Sonde sowie der Katalysatoren durch den geringeren Wärmeverlust der Abgase. Dieser Preisunterschied macht andererseits deutlich, warum der Senator B ein gutes halbes Jahr vor dem Omega A aus der Produktion genommen wurde.

Der Senator war gegen Ende seiner Bauzeit einfach zu teuer geworden. Der technische Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern war geschwunden, weil Opel sein Top-Modell während dessen Bauzeit nicht mehr weiterentwickelte um auf diese Weise den Senator als eigenständiges Modell zu positionieren und dessen deutlich höheren Kaufpreis zu rechtfertigen. Im Juni kam das endgültige Produktionsende für den Senator. Der Senator mit langem Radstand.

Schon zur Produkteinführung des Senator B wurde in der Pressemappe ein solcher "Ministerwagen" vorgestellt. Der Senator B mit langem Radstand ist allerdings seltener als sein Vorgänger. Nur etwa Exemplare wurden gebaut, die meisten dieser Limousinen gingen ins Ausland.

Der durch die Verlängerung entstandene Platzgewinn kam voll den Fondpassagieren zugute. Die Radstandverlängerung kostete seinerzeit exakt DM Für den langen Senator konnten selbstverständlich weitere Sonderwünsche berücksichtigt werden.

Vom Sonderfahrzeugbau konnte auch eine gepanzerte Version des Senator B mit langem Radstand realisiert werden. Mit diesem Sonderwunsch konnte allerdings der Kaufpreis des Fahrzeugs locker verdoppelt werden.

Wie schon beim Vorgänger ist der Rostvorsorge im Bereich der Verlängerung nicht immer die wünschenswerte Sorgfalt gewidmet worden. In der Verfassung der Vereinigten Staaten wurde der Bimetallismus als Währungsstandard festgelegt. Das gesetzliche Tauschverhältnis von Silber zu Gold betrug Mit dem Münzgesetz vom Die Goldparität bezeichnet dabei das Umtauschverhältnis.

Praktisch fungierte die Hinterlegung der Währung mit Gold als Absicherung vor zu starker Bargeldinflation. Mai wurde auch die volle Konvertibilität des Pfund Sterling in Gold gesetzlich garantiert. Als andere Länder ihre Wechselkurse an die britische Währung koppelten, wurde das Pfund zur Leitwährung. Die Anpassung erfolgte insbesondere aufgrund der zunehmenden britischen Dominanz in den internationalen Finanz-, Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Zwei Drittel des Welthandels wurden im Der Goldstandard war in der Weltwirtschaft Anfang des Zwischen und herrschte in den USA de facto Silberstandard.

Der kalifornische Goldrausch — verstärkte diesen Trend. Während des Sezessionskrieges — , dem militärischen Konflikt zwischen den aus den USA ausgetretenen Südstaaten — der Konföderation — und den in der Union verbliebenen Nordstaaten , stieg der Goldpreis am 1.

Juli auf einen Höchststand von 59,12 US-Dollar. September hatten Fisk und Gould die Goldvorräte der Stadt New York so weit unter ihre Kontrolle gebracht, dass sie den Preis stark steigen lassen konnten. Die Goldnachfrage wurde am September durch die Freigabe von Goldreserven der Regierung für den freien Handel gestoppt. Der Festpreis lag wieder bei 20,67 US-Dollar. März wurde die Goldwährung offizielles Zahlungsmittel. Dezember führte zusätzlich zu Talern und Gulden auch Goldmünzen in das deutsche Geldsystem ein.

Das Münzgesetz vom 9. Juli bestimmte die Goldmark spätestens zum 1. Januar zur einzigen Reichswährung. September trat die Goldwährung am 1. Januar endgültig in Kraft. Nebenstehende Tabelle zeigt den Goldpreis in verschiedenen Währungen unter dem Goldstandard, wie er sich automatisch aus den definierten Goldparitäten ergab. Tatsächlich gehandelt wurde zu geringfügig abweichenden Preisen, da Kosten für Transport und Aufarbeitung von Gold hierin nicht berücksichtigt sind.

Beispielsweise verpflichtete das Bankgesetz vom März die deutsche Reichsbank , Barrengold mit einem geringen Abschlag statt Mark je g-Pfund gegen Banknoten aufzukaufen. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges endete in den meisten Ländern die Goldeinlösepflicht am 4. August im Deutschen Reich. Statt des Goldstandards erfolgte entsprechend den Empfehlungen der Konferenz von Genua meistens eine Devisenbewirtschaftung.

Zwischen und gab es Goldkern- oder Golddevisenwährungen, ohne Einlösepflicht gegenüber Privatpersonen. Die Zentralbanken intervenierten am Devisenmarkt , um die sogenannten Goldpunkte zu verteidigen. Nur die Transaktionskosten ermöglichten eine kleine Schwankungsbreite innerhalb der Goldpunkte, die die Grenze dieser möglichen Kursspanne markierten.

Die unkoordinierte Rückkehr zu Goldparitäten mit der Folge von Über- und Unterbewertungen bei wichtigen Währungen führte zum Zusammenbruch des restaurierten Goldstandards als internationales Währungssystem. Auslöser war die Suspendierung der Goldeinlösepflicht der Bank von England für das britische Pfund am In der folgenden Zeit kam es zu Abwertungen anderer Währungen und es herrschte währungspolitische Desintegration. In Deutschland führten der verlorene Erste Weltkrieg und die damit verbundenen Reparationen , welche die Goldreserven des Staates verbrauchten, zur zwangsweisen Umstellung auf nichtgoldgedecktes Geld Vertrauenswährung oder Fiatgeld.

Das ermöglichte erst die Hyperinflation von und führte zu einer starken Goldnachfrage. Mit der Umstellung der Kriegsökonomie auf Friedensproduktion wurden zahlreiche demobilisierte Soldaten in die Wirtschaft integriert. Die Eingliederung geschah durch die Senkung der Arbeitszeit und die Aufnahme weiterer Staatsschulden. Durch die staatlich geförderte Nachfrage sollte das Wachstum der Wirtschaft beschleunigt werden. Da geringe Lohn- und Herstellkosten vorherrschten, konnten die produzierten Waren günstig in das Ausland exportiert werden.

Die schwache deutsche Währung förderte kurzfristig den Wiedereinstieg der exportorientierten deutschen Industrie in den Welthandel. Langfristig waren die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft gravierend. Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde.

Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion — oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem. Unter der Last der Reparationszahlungen, der Ruhrbesetzung und dem Versuch, die besetzten Gebiete finanziell zu unterstützen, entwickelte sich die Hyperinflation.

Im November gab die Reichsbank einen Geldschein über eine Billion Mark heraus, insgesamt wurden während dieser Zeit 10 Milliarden Geldscheine gedruckt. Da die Geldmittel nicht ausreichten, um den Preisverfall aufzuhalten, wurden zusätzlich Notgeldscheine der Städte, Gemeinden und Unternehmen ausgegeben — insgesamt mehr als Trillionen Mark Notgeld sowie etwa Trillionen Mark von der Reichsbank. Aufgrund der Inflation sank der Reallohn auf 40 Prozent des Vorkriegsniveaus, was zu einer Verarmung breiter Bevölkerungsschichten führte.

November die Währungsreform. Die Rentenmark war nur für den innerdeutschen Zahlungsverkehr geschaffen worden, während die alte Mark weiterhin an den Devisenmärkten gehandelt wurde. Die Rentenmark blieb eine reine Binnenwährung — zu Zahlungen an Ausländer und von Inländern im Ausland durfte sie nach der Devisenverordnung vom November [27] nicht verwendet werden. November von 1,26 Billionen Mark auf 2,52 Billionen Mark und am Er stand dort am November bei 5,0 Billionen, am November bei 8,3 und am November bei 7,1 Billionen Papiermark.

Noch weit ungünstiger lagen die Kurse in der britischen Besatzungszone um Köln , die den Devisengesetzen der Reichsregierung nicht unterlag. An der Kölner Börse stieg der freie Dollarkurs am November auf bis zu 9,85 Billionen und am November auf bis zu 11,7 Billionen Mark. Eine Feinunze Gold kostete somit umgerechnet ,84 Billionen Papiermark. Der Goldwert von einer Feinunze Gold blieb dagegen unverändert.

Er stand am November noch bei 10,2 Billionen, am November bei 9,4, am November bei 8,5, am November bei 7,8 und am 6. Dezember bei 4,9 Billionen Papiermark. Damit war das Ziel erreicht. Die Probleme in der Devisenversorgung waren aber dadurch noch nicht behoben, die Zuteilungen mussten sich noch immer auf Bruchteile der geforderten Beträge beschränken. Aber die Gefahr, dass durch die Spekulation und die damit verbundenen Abwertungen der Papiermark an den ausländischen Börsen und in Köln das Vertrauen zu der Währungsreform schwand, war gebannt.

Durch das Münzgesetz vom August wurde die Reichsmark RM als Ersatz für die völlig entwertete Papiermark eingeführt, nachdem die Währung vorher durch die Einführung der Rentenmark stabilisiert worden war. Der Wechselkurs von Papiermark zu Reichsmark betrug eine Billion zu eins. Das entsprach der formalen Vorkriegsgolddeckung. Die Reichsmark war aber im Gegensatz zur Goldmark keine reine Goldstandardwährung und damit auch nicht bei der Reichsbank durch die Bürger zumindest teilweise in Währungsgoldmünzen einlösbar.

Währungstechnisch wurde die Inflation mit Einführung der Rentenmark und der Reichsmark beendet. Ein Vergleich von Gold und anderen Geldanlagen zeigt deren unterschiedliche Entwicklung zwischen und Die wenigsten Anleger konnten ihr Vermögen über den gesamten Zeitraum retten oder vermehren, doch einige profitierten von der Inflation. Dazu gehörten auch die Besitzer deutscher Aktien, allerdings nur während der relativ kurzen Zeit der eigentlichen Hyperinflation von bis Für private Investoren blieb der Aktienhandel während der gesamten Kriegszeit erschwert und von geringer Markttransparenz.

Um Panikverkäufe zu verhindern, mussten die Börsen am Mit der Verordnung über ausländische Wertpapiere vom März [28] erhielt die Deutsche Reichsbank die rechtliche Möglichkeit, ausländische Wertpapiere zwangsweise einzuziehen und die Besitzer in Papiermark zu entschädigen.

Januar erfolgte an den Börsen die Wiederaufnahme des amtlichen Aktienhandels. Die Verluste von deutschen Aktien lagen somit zwischen und real, also inflationsbereinigt, bei rund 80 Prozent. Höhere Verluste als Aktienbesitzer mussten Inhaber verzinslicher Wertpapiere hinnehmen.

Die Wechsel für die Kriegsanleihen an den Staat wurden wertlos. Die Währungsreform in Deutschland bedeutete für die restlichen Zinspapiere nahezu einen Totalausfall. Guthaben verloren durch die Hyperinflation an Wert und wurden ausgelöscht. Die Lebensversicherungen wurden vom Staat nur wenig gestützt und erlitten daher hohe Verluste. Der Preisverfall der Anleihen und die Hyperinflation löschte das angesparte Vermögen der Versicherten aus. Hausbesitzer profitierten zunächst durch die Hyperinflation.

Der Realwert ihrer Immobilienkredite sank entsprechend, dagegen behielten die Häuser ihren Wert. Juli entstandene Wohneigentum erhoben, um das durch die Inflation entschuldete Immobilienvermögen abzuschöpfen. Die Hausbesitzer sollten an den Kosten des öffentlich geförderten Wohnungsbaus beteiligt werden. Für den Häusermarkt hatte die Steuer verheerende Auswirkungen. Zahlreiche Eigentümer konnten die Lasten nicht tragen und mussten ihre Objekte verkaufen, wodurch die Immobilienpreise um bis zu 50 Prozent einbrachen.

Januar wurde die Steuer gestrichen, wobei die betroffenen Hausbesitzer das Zehnfache der jährlichen Steuerlast als Ablösesumme zu zahlen hatten. Edelmetalle wurden durch Handelsrestriktionen und das Verbot des privaten Besitzes von bis vorübergehend zur Anlageklasse mit der geringsten Fungibilität siehe Goldverbot.

Sie eigneten sich allerdings auch nur zur kurz- und mittelfristigen Wertaufbewahrung. Bei Anleihen und Spareinlagen besteht ein Ausfall- und Bonitätsrisiko, welches daraus erwächst, dass der Schuldner in Zahlungsverzug kommen kann oder sogar zahlungsunfähig wird. Je schlechter die Bonität , desto höher ist das Ausfallrisiko. Schuldner mit schlechter Bonität müssen daher einen höheren Kupon beziehungsweise eine höhere Verzinsung bieten, um trotz des Ausfallrisikos attraktiv zu bleiben.

Bei Gold fallen im Gegensatz dazu keine Zinsen an, weil auch kein Ausfallrisiko besteht. Es besitzt höchste Bonität. Mit Gold konnte während der Hyperinflation zwar kein realer Gewinn erzielt werden, doch langfristig behielt das Edelmetall wie keine andere Anlageklasse seinen Wert.

Gold bot im Vergleich zu allen Anlageklassen den besten Schutz vor Kaufkraftverlusten. Die Aktienmärkte waren während des Ersten Weltkrieges geschlossen. Amtliche Kursdaten und einen vom Statistischen Reichsamt berechneten Aktienindex gibt es für diese Zeit deshalb nicht.

Alle Daten beziehen sich auf die amtlichen Kurse an der Berliner Börse. Mit dem Börsencrash am Oktober , dem Schwarzen Donnerstag , begann die Weltwirtschaftskrise. In der Folge kam es zu Unternehmenszusammenbrüchen, massiver Arbeitslosigkeit und Deflation. Die Deflation ab in Europa wurde unter anderem dadurch ausgelöst, dass aufgrund zurückgegangener Goldreserven es handelte sich nur um geliehenes Gold zugehörige Geldscheine eingezogen und nicht wieder ausgegeben wurden.

Da die Nachfrage mit dem gestiegenen Angebot nicht mithalten konnte, begannen Nachfrage und Preise zu sinken. Entgegen dem damaligen Verständnis der Ökonomie blieb die wirtschaftliche Erholung nach zwei bis drei Jahren aus und es folgte ein starker Preisrückgang, der in eine Deflation führte.

Dabei fielen die Rohstoffpreise innerhalb von drei Jahren um über 60 Prozent, die Preise für Fertigwaren um über 25 Prozent. Es folgten zwei Bankfeiertage und die Umstellung auf Devisenbewirtschaftung per Notverordnung vom Mai in den USA verboten wurde siehe Goldverbot. Im Zuge des Gold Reserve Act vom Deutsche Aktien erlitten zwischen und real, also deflationsbereinigt, Kursverluste von rund 50 Prozent. Der Zusammenbruch der Danat-Bank führte vom Juli bis zum 2.

Durch die Krise um das britische Pfund schloss die Börse vom September bis zum Im April lag die Aktienindexziffer mit 49,64 Punkten um nominal 72,1 Prozent tiefer als im April Der Einbruch hatte 5 Jahre gedauert, im Herbst zogen die Kurse wieder an. Bis Juni stieg der Index auf einen Höchststand von ,58 Punkten. Staatsanleihen erzielten von Oktober bis August leichte Gewinne. Nach einem kurzen Einbruch stiegen die Kurse bis Herbst wieder auf das Niveau von vor der Krise.

Lebensversicherte blieben weitgehend geschützt. Ihr Geld lag vor allem in Zinspapieren, deren Kursverluste nur vorübergehend waren. Die Deflation wirkte den Abwertungen entgegen. Staatsgarantien sorgten für eine leichte Beruhigung. Immobilienbesitzer mussten weiterhin die eingeführte Hauszinssteuer zahlen, deren Steuersatz mit den Jahren geringer wurde.

Die Goldparität wurde heraufgesetzt. Die Notenbanken waren zu dieser Zeit verpflichtet, die von ihnen herausgegebenen Papierwährungen zu einem festen Kurs gegen Gold einzutauschen. Die Reichsbank zahlte für 1 Feinunze Gold Reichsmark. Das Edelmetall konnte nicht pleitegehen und wertete in der Weltwirtschaftskrise um 70 Prozent auf. Der Kursanstieg erfolgte über den ganzen Zeitraum der deflationären Periode bis und dem Einsetzen von Inflation bis Ziel des Abkommens war die reibungslose und von Handelsbarrieren befreite Abwicklung des Welthandels bei festen Wechselkursen.

Die Zentralbanken der Mitgliedstaaten hatten sich mit Abschluss des Vertrages dazu verpflichtet, durch Eingriffe auf den Devisenmärkten die Kurse ihrer Währungen in festgelegten Grenzen zu halten. Die Bundesrepublik Deutschland trat dem System fester Wechselkurse bei. Juni trat die Währungsreform in Westdeutschland in Kraft, ab Die Frankfurter Wertpapierbörse blieb für drei Wochen geschlossen. Bei Wiederaufnahme des Handels am Gläubiger von Anleihen verloren über 90 Prozent ihres Kapitals.

Industrieobligationen , Pfandbriefe und Kommunalobligationen wurden zu einem Bruchteil ihres letzten Kurses in Reichsmark gehandelt. Besitzer von Lebensversicherungen brachte die Umstellung Verluste von 95 Prozent. Mit der Währungsreform von wurden Bankguthaben im Verhältnis zu 6,5 und Schulden im Verhältnis von 10 zu 1 in D-Mark umgewertet.

Sparer verloren somit 90 Prozent ihrer Einlagen und Schuldner hatten eine rund 90 Prozent niedrigere Schuldenlast zu tragen. Immobilienbesitzer in Westdeutschland mussten nach dem Lastenausgleichsgesetz die Hälfte ihres Vermögens nach dem Stand vom Juni in vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in einen Ausgleichsfonds einzahlen. Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe , eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren.

Diese Belastungen 0,6 Prozent pro Jahr konnten auf Grund der langen Zeit aus den Einnahmen des betroffenen Vermögenswertes geleistet werden, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen, wobei den Betroffenen diese Leistungen infolge der ständigen Inflation in den Jahren bis allmählich leichter fielen. Anleger, die physisches Gold über den Zweiten Weltkrieg retten konnten, bewahrten ihr Vermögen.

Der Goldpreis stieg zwischen und um nominal 84 Prozent. Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte Verbraucherpreisindex wuchs im gleichen Zeitraum um 66 Prozent. Aus diesem Grunde wurde in der SBZ am Juni ebenfalls eine Währungsreform durchgeführt und die Deutsche Mark der Deutschen Notenbank eingeführt.

Sparguthaben bis zu Reichsmark blieben im Verhältnis 1: Beträge über Reichsmark wurden eingezogen, da von vornherein Kriegs- oder Schwarzmarktgewinne angenommen wurden. Der Goldbesitz war nicht verboten. Es gab offiziell aber keine Möglichkeit, Edelmetalle zu kaufen.

August nicht mehr in das westliche Ausland reisen konnte und Devisen zum Erwerb fehlten, gelangten auch keine Goldbarren und -münzen in das Land.